Bedoeld is: antroposofie in de media. Maar ook: in de persbak van de wijngaard, met voeten getreden. Want antroposofie verwacht uitgewrongen te worden om tot haar werkelijke vrucht door te dringen. Deze weblog proeft de in de media verschijnende antroposofie op haar, veelal heerlijke, smaak, maar laat problemen en controverses niet onbesproken.

woensdag 28 juli 2010

Spreken

Een enkele keer is hier het ledenorgaan van de Duitse Antroposofische Vereniging, het kwartaaltijdschrift ‘Anthroposophie’ (de vroegere ‘Mitteilungen aus der anthroposophischen Arbeit in Deutschland’), ter sprake gekomen. Dit is een nogal inhoudelijk gericht blad, speciaal voor leden, met stevige artikelen.

‘Die Zeitschrift wird herausgegeben von der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland und ist Organ ihrer Mitglieder.
Sie erscheint vierteljährlich zu Ostern, Johanni, Michaeli und Weihnachten.
Redaktion: Dr. Manfred Krüger, Nürnberg. Dr. Jost Schieren, Alfter (Endredaktion). Justus Wittich, Frankfurt/M.’

Daarnaast zijn er echter ook de maandelijkse ‘Mitteilungen aus der anthroposophischen Arbeit in Deutschland’, een veel dunner blaadje, van meestal een bladzijde of vier, waarvan het grote voordeel is dat dit elke maand op de website van de Antroposofische Vereniging in Duitsland wordt gezet. Dit behelst niet alleen mededelingen, maar toch ook inhoudelijker bijdragen. De laatst verschenen aflevering, van juli 2010, ‘Mitteilungen_Juli_2010.pdf’, bevat een interview dat de moeite waard is ook hier op te nemen. Het is getiteld ‘Wenn das Ich erlahmt’, met als ondertitel ‘Warum es die Sprachgestaltung heutzutage so schwer hat. Interview mit Barbara Denjean-von Stryk’. Na een korte inleiding zal redacteur Andreas Neider zijn vragen stellen:

‘Die Wolfsburger Ausstellung «Rudolf Steiner und die Kunst der Gegenwart» war für uns Anlass, nach der Situation der durch Rudolf Steiner neu geschaffenen Künste, der Eurythmie, der Sprachgestaltung und auf die in der Tradition seiner Anregungen für die übrigen Künste wie Malerei, Plastik und Architektur arbeitenden Künstler hinzublicken. Nach einem ersten Interview zur Situation der Eurythmie folgt dieses Mal ein Gespräch, das Andreas Neider mit Barbara Denjean-von Stryk, Sprachgestalterin und Sprachtherapeutin in Stuttgart, zur Situation der Sprachgestaltung geführt hat.

Andreas Neider: Was war das Ziel Rudolf Steiners, als er die Sprachgestaltung durch Marie Steiner ins Leben gerufen hat?

Barbara Denjean-von Stryk: Die Sprache des Menschen ist laut Rudolf Steiner die Urkunst, sie steht dem Menschen am nächsten, weil er aus dem Wort heraus geschaffen worden ist, mit dem Entwicklungsziel, selbst zu sprechen – vom Geschöpf zum Schöpfer zu werden. Jedes Mal, wenn der Mensch spricht, erschafft er eine neue Welt. Der Mensch führt sprechend das Wort zu seinem geistigen Ursprung zurück. Demzufolge ist der eigentliche Inhalt der Anthroposophie, deren Zentralgedanke ja der Mensch ist, in allererster Linie Sprache. Denn die Sprachgestaltung will nichts anderes als die Anthroposophie, die den Menschen mit dem Kosmos wieder in Verbindung bringen will. Wenn wir sprechen, gehen wir unbewusst über die Schwelle, verlassen den physischen Leib, und verbinden uns mit dem Geist der Luft, der auch der Sprachgeist ist. Sprachgestaltung ist ein Schulungsweg für den bewussten Schwellenübertritt durch die Sprache.

So ist zum Beispiel auch das Sprechen mit Schülern in der Waldorfschule zunächst gedacht als eine Hilfe zum richtigen Atmen, was ja sowohl für die Inkarnationsverhältnisse, als auch für das soziale Miteinander von maßgeblicher Bedeutung ist. Alle Schulungswege haben immer den Atem des Menschen mit einbezogen. Die Anthroposophie erweitert das, indem sie die Sprache in den Schulungsweg einbezieht durch die Sprachgestaltung, also im Grunde eine alte Mysterienkunst verchristlicht. Insofern gehört auch die Eurythmie zu diesem Impuls dazu, indem sie die Sprachbewegung der Luft durch den ganzen Leib sichtbar macht. Die Sprache ist auch für die Eurythmie das Urelement schlechthin. Den Schulungsweg der Sprachgestaltung weiter und weiter auszubauen, zu erforschen und weiterzuentwickeln, das war es, was Rudolf Steiner und Marie Steiner inauguriert haben.

A. N.: Wie steht es um diesen Impuls in der Gegenwart?

B. D. - v. St..: Leider sind wir heute in der Situation, dass es vor allem auch in anthroposophischen Zusammenhängen fast immer heißt: Ich mag die Sprachgestaltung oder ich mag sie nicht. Man schaut nicht auf das Ziel, auf die Aufgabe, sondern auf eigene Befindlichkeiten, Sympathien oder Antipathien. Man übersieht dabei, dass sich die wenigen hundert Sprachgestalter, die es heute weltweit gibt, eigentlich um die Zukunft der Menschheit schlechthin bemühen, denn die Sprache ist das Element, durch das sich die Menschheit weiterentwickeln muss und wird.

Statt dass man hinschaut auf den Impuls, auf die riesige Aufgabe, die mit der Sprachgestaltung verbunden ist und diejenigen unterstützt, die sich darum bemühen, hält man sich bedeckt nach dem Motto: «Der oder die gefällt mir nicht …», und entsprechend sind viele Sprachgestalter heute ohne Arbeit, finden keine Anstellung an einer Waldorfschule oder anthroposophischen Einrichtung. Durch die mangelnde Nachfrage sind auch die Ausbildungsmöglichkeiten für Sprachgestalter in Deutschland dramatisch zurück gegangen.

Jeder Laut unserer Sprache ist ein göttliches Wesen, die Laute sind göttliche Lehrmeister, und jeder Sprachgestalter bemüht sich, diese Lehrer, die unsere Sprache in sich trägt, den Menschen zugänglich und verständlich zu machen, damit sie von diesen sozusagen belehrt werden. Demgegenüber ist es doch unerheblich, ob ich nun diesen oder jenen Sprachgestalter oder seine spezifische Art zu sprechen mag oder nicht mag.

An vielen staatlichen Schulen wird seit PISA Sprecherziehung gefördert, natürlich nicht Sprachgestaltung, aber die Sprachförderung. An den Waldorfschulen dagegen wird Sprachgestaltung eher zurück genommen, oft aus finanziellen, aber auch aus Gründen der Gleichgültigkeit und mangelnder konsequenter Erkenntnisarbeit. Ein wirklich in der Sprachkunst beheimateter Waldorflehrer könnte Gesundheit und Schicksal einer ganzen Klasse prägen.

A. N.: Rudolf Steiner hat ja die Waldorfpädagogik sehr stark auf die Künste gebaut und die Eurythmie würde es vielleicht heute schon nicht mehr geben, wenn es sie nicht über 80 Jahre lang als Unterrichtsfach an allen Waldorfschulen gegeben hätte. Wie sieht es da für die Sprache aus?

B. D. - v. St.: Leider haben wir diese Situation im Hinblick auf die Sprache und Sprachgestaltung nicht. An den Schulen geht der Trend zur Theaterpädagogik, es gibt die Klassenspiele in der 8. und 12. Klasse. Aber immer seltener wird dazu ein Sprachgestalter bemüht, sodass mehr das Spielen und Bewegen im Vordergrund steht, die Regie, die Inszenierung, aber nicht die Sprache mit wenigen Ausnahmen.

A. N.: Wie sieht es mit der Sprachgestaltung in der Lehrerbildung aus? Die Sprache ist ja auch für den Lehrer das Urelement.

B. D. - v. St.: Das Problem ist: Sprechen kann ja zunächst jeder. Warum also Sprachgestaltung? Dass Rudolf Steiner mit der Sprachgestaltung einen grundlegenden, modernen Schulungsweg, der eben auch das Atmen mit einbezieht, geben wollte, das ist den Leuten eben häufig nicht bewusst, jeder meint, er könne ja sprechen. Eigentlich kann man gerade mit Schülern in der Schule wunderbar an der Sprache arbeiten, Übungen machen, Texte erarbeiten usw., dem ganzen Lehrplan liegt ja die Sprache zu Grunde, da menschenkundliche Prozesse und Sprachprozesse sich gesetzmäßig entsprechen. Aber wie für die Eurythmie ist eben dazu eine qualitativ fundierte Ausbildung notwendig. Das wird für die zukünftige Menschheit von größerer Bedeutung sein als etwaige Abschlüsse in Master oder Bachelor.

Die Sprechübungen von Rudolf Steiner sind außerordentlich spezifisch auf den ganzen Menschen und seine physiologische und psychologische Entwicklung abgestimmt, auch das müsste erkenntnismäßig durchdrungen werden. Sprachgestaltung darf nicht nur nebenbei gemacht werden. In der Eurythmie ist man da heute pädagogisch viel weiter, weil es hier durch den Unterricht erreicht werden kann, zu zeigen: Eurythmie ist etwas, das hat etwas mit dir zu tun. Für die Sprache müsste dasselbe gelten, tut es aber leider noch nicht.

Rudolf Steiner bezeichnete ja die Sprachgestaltung neben der Eurythmie und der erweiterten Medizin als die drei Bewegungen, die aus der Esoterik der Anthroposophie heraus entwickelt worden sind: das dreifache Wort – hörbar, sichtbar und Fleisch geworden: der Grundnerv der Anthroposophie, wie er es nennt. Sprachgestaltung gehört in das Zentrum, nicht an den Rand der anthroposophischen Bewegung.

A. N.: Woran aber liegt es, dass die Sprachgestaltung zu einem Randphänomen geworden ist?

B. D. - v. St.: Man hat eben das Anliegen Rudolf Steiners nicht erkannt. Und: Das Wort ist die Sphäre des Zwischenmenschlichen und deshalb mitunter schwer zu ertragen. Im Wort kommt ja der ganze Mensch zum Vorschein, im Guten wie im Schlechten. Es macht aber auch den Menschen überhaupt erst zum Menschen.

A. N.: Kommen wir zum Künstlerischen zurück. Marie Steiner hat ja in ihrer Zeit eine eigentlich alte Disziplin, den Sprechchor vollkommen neu wieder auf die Bühne gebracht.

B. D. - v. Str.: Dieser Sprechchor hatte in den 20er und 30er Jahren große Erfolge, viele öffentliche Aufführungen mit einem großartigen Echo in der Presse. Er hat die Zuhörer oft tief ergriffen. Und das erlebe ich heute eigentlich auch wieder, nur leider nicht mehr in dieser Dimension wie damals. Aber der einzelne Schüler, der von dem Impuls der Sprachgestaltung ergriffen wird, ist ebenso erschüttert wie damals die Zuhörer. Er spürt, was die Sprache mit ihm macht, was er durch die Sprache aus sich machen kann.

Dieser Impuls ist nicht etwas für anthroposophische Insider, sondern er kann von jedem ergriffen werden, weil eben jeder Mensch sprechen kann. Die Basis dafür sind eindeutig Lautbildung und Silbenschritt, die bilden Leib und Leben der Sprache. Dadurch lernt der Mensch im Atem zu sprechen, also in das Äthermeer der Luft einzutauchen. Dann aber muss das ganze auch beseelt werden, damit es wirklich künstlerisch und individuell wird. Da fehlt es noch. Entweder an der Grundlagenarbeit, dann haben wir Astralität ohne Sprachkunst, oder an dem Mut, sich seelisch wirklich auf die Sprache einzulassen, dann bleibt das Sprechen eine schöne Hülse.

Das größte Lob, das ein Sprachgestalter heute zu hören bekommen kann, ist: «Sie sprechen natürlich». Aber «natürlich» heißt eben nicht «künstlerisch», denn die Kunst geht doch über die Natur hinaus.

A. N.: Dichtung hat es heute ja auch im übrigen Kulturbetrieb nicht gerade einfach. Bände mit zeitgenössischer Lyrik gehören im Buchhandel zu den klassischen Ladenhütern. Die Sprachgestaltung kann Dichtung wieder zum Leben erwecken, findet aber auch darin nur wenig Gehör.

B. D. - v. St.: Sie sagen es: kein Gehör. Das Problem liegt genau da: Die Menschen können heute nur noch ganz schwer zuhören, haben das Zuhören, das Lauschen verlernt. Durch die Augen wird der Mensch heute immer mehr auf die Materie, auf den Bildschirm fixiert, und durch die Ohren wird er von außen zugemüllt, sodass man eigentlich ständig geneigt ist, die Ohren zu verschließen, was ja dann auch viele Menschen besonders Jugendliche mit den Ohrstöpseln tun.

Auch so ein Phänomen wie die ja auch im Buchhandel wirklich viel verkauften Hörbücher darf darüber nicht hinwegtäuschen. Denn ein Hörbuch hören die meisten Menschen eben nur nebenbei, während sie Autofahren, Bügeln, Abwaschen oder sonst etwas anderes tun. Ein Rezitationsabend hingegen fordert die volle Aufmerksamkeit, den ganzen Menschen, das Ich. Im Hören will sich die Seele eigentlich ausweiten, über sich und die Enge der materiellen Welt hinaus wachsen. Hören und Lauschen erfordern deshalb hohe Aufmerksamkeit und damit Ichtätigkeit. Durch die permanente Überfrachtung und Beschallung des Hörsinns ist dieser eigentlich oft erschöpft. Man mag nicht mehr zuhören. Gerade da aber müsste man ansetzen: das Hören wieder beleben, das Lauschen neu erlernen. So mache ich mit vielen Kursteilnehmern immer wieder Übungen, in denen wir nur lauschen. Äußerlich ganz zur Ruhe kommen, keine Gedanken herum irren lassen, einfach nur dem lauschen, was da ist.

Die Sprache ist Ausdruck des Ich und erfordert eben auch die volle Aufmerksamkeit, die volle Zuwendung des Ich des Menschen, sowohl bei demjenigen, der die Sprache gestaltet wie bei demjenigen, der zuhört. Im Grunde genommen hängt das Wohl und Wehe der Sprachgestaltung ganz und gar mit dem Ich des Menschen zusammen, und da wo das Ich erlahmt, da wird eben auch die Sprache nicht mehr bewusst gestaltet und auch nicht mehr wirklich wahrgenommen. Das ist ja das Besondere und ungeheuer Moderne am Kunstimpuls Rudolf Steiners, dass das Ich aufgerufen ist, die künstlerischen Prozesse wahr zu nehmen und nachzuvollziehen statt sie nur zu genießen.

Wir arbeiten im Moment daran, wenn auch zunächst nur auf lokaler Ebene in meinem Stadtbezirk, Zusammenhänge zu schaffen, in denen wir wieder dazu kommen, uns der Sprache bewusst zuzuwenden, durch Lesungen, Rezitationsabende usw. Der Sprache wieder ein echtes Forum zu schaffen, auf dem sie sich entfalten kann, das wäre eine Aufgabe, der sich die anthroposophische Gesellschaft erneut zuwenden müsste. Allein die Aufführung eines Sprechchors im Rahmen einer anthroposophischen Veranstaltung würde da schon sehr Vieles bewirken können, denn im Grunde genommen sehnen sich doch die Menschen nach tiefen, erfüllenden, künstlerischen Erlebnissen: warum dann nicht diese Urkunst wieder ergreifen, die Gestaltung des Wortes durch den Menschen, der aus dem Wort ja selbst gestaltet worden ist.

Von Barbara Denjean-von Stryk ist soeben im Verlag Freies Geistesleben eine Monographie zur Sprachgestaltung erschienen: Sprich, dass ich dich sehe. Die Sprache als Schulungsweg in Kunst, Erziehung und Therapie. 2. überarb. und erw. Auflage, geb. 217 Seiten, ISBN 978-3-7725-1580-4.’

Inderdaad is op de website van Verlag Freies Geistesleben deze informatie te vinden, gedateerd 24 februari:

‘Barbara Denjean-von Stryk
ausgebildete Redakteurin
studierte Sprachgestaltung und Schauspiel an der Novalis-Schule in Stuttgart und bildete sich in sprachkünstlerischer Therapie Crista Slezak-Schindler weiter.
Vortrags- und Lehrtätigkeit an Schulen, Kindergärten und Seminaren
Die Autorin ist Mutter von drei Kindern, in freier Praxis als Sprach- und Atemtherapeutin in Stuttgart tätig und Dozentin an der Eugen-Kolisko-Akademie für Ärzte und Medizinstudenten, Filderstadt.’

Met op 25 mei toegevoegd:

Sprich, dass ich dich sehe
Die Sprache als Schulungsweg in Kunst, Erziehung und Therapie

Wissen wir, was wir tun, wenn wir sprechen? In der Sprache offenbart sich der Mensch – mehr, als dies ihm oft bewusst ist. In der Sprache liegen aber auch noch vielfach zu erschließende Quellen der Selbstentfaltung. Barbara Denjean-von Stryk schildert aus jahrelanger therapeutischer und künstlerischer Praxis einen Weg zu einer der bedeutendsten Lebensquellen menschlicher Entwicklung.

Wer über die Sprache spricht, kann dies nicht tun, ohne gleichzeitig über den Menschen zu sprechen, denn eines bedingt das andere. Die Zusammenhänge zwischen Sprache und Mensch sind bis in die Funktionen des Leibes hinein anschaubar, die verschiedenen Sprachprozesse und -impulse orientieren sich an einer geisteswissenschaftlichen Menschenkunde.
Nur dadurch erkennt man das materielle Dasein, dass man das Wirken der Geistigkeit in konkreter Weise im materiellen Dasein kennenlernt. (Rudolf Steiner)

Die für den Laien recht komplizierten Vorgänge können leichter aufgenommen werden, wenn sie ihrer Gebärde nach erfasst und mitbewegt werden. Mit unterschiedlichen Beispielen werden Anregungen für einen Weg gegeben, der aus der Sackgasse der sprachlichen Verzerrung und Verarmung herausführen kann. Hinter den vielen Wörtern, die wir täglich gewohnheitsmäßig verbrauchen, steht Das Wort, das seine heilsamen, künstlerischen und spirituellen Kräfte zu entfalten vermag, wenn der Mensch bereit ist, sich ihm in rechter Weise zu verbinden.’

2 opmerkingen:

Joep Eikenboom zei

Twee reacties:

1:
Het zou te hopen zijn dat de Antroposfische Vereniging in Nederland ook weer een clubblad van niveau ging uitgeven met inhoud die hout snijdt, om zo maar eens te zeggen.
Met Motief is de boel afgezakt tot het niveau van de vroegere Jonas, leuke korte stukkies voor mensen die niet dieper willen/kunnen graven. Ik lees eigenlijk alleen de berichten over de overleden leden. Daarin valt vaak nog interessante stof te lezen. Echte inhoud lijkt door de redactie zelfs te worden geweigerd.

2:
Spraakvorming, euritmie, Steiner-lezen, echte vrijschoolpedagogie, echte heilpedagogie, antroposofische geneeskunde, kunstzinnige therapie, noem het hele rijtje maar op, het vraagt allemaal enige inspanning. Het lijkt erop dat de wil daarvoor ontbreekt. Dat is overigens niet helemaal nieuw, want Steiner klaagde daarover rond 1923 zelf al tegen een van de eerste vrijeschool-leraren: "Er is te weinig wil", zei hij bedroefd. Dat was toen al schrikken en werd niet begrepen.

Daarom weinig echte animo voor antroposofie dus. Daarentegen kom je tegenwoordig om in de Yoga-praktijkjes, Reiki-therapeuten Shiatsu-masseurs, aroma therapeuten, noem maar op. En loop je bij de Gimsel in Rotterdam binnen, moet je eerst door een misselijkmakende walm van muffe wierook zien heen te komen voor je je biologische boodschappen kunt doen. Lekker alternatief en creatief allemaal, op zoek naar het eigen zelf.
Antroposofie confronteert je met objectieve waarheden, waarmee je je nog te ontwikkelen de maat kunt nemen. Daar is eigenlijk niet zoveel leuks aan. Daarom loopt het niet. Maar we gaan voorlopig nog gewoon door. Jij ook toch, Michel?
groet

Michel Gastkemper zei

Beste Joep,
Nou, ik beleef wel veel plezier aan antroposofie hoor! Anders zou ik dit allemaal ook niet doen... Maar het is een feit dat er veel verschillende behoeften zijn bij mensen die antroposofisch geïnteresseerd zijn. En het lijkt mij ook wel een feit dat antroposofie anno 2010 haar moderne vorm nog steeds niet helemaal (of misschien wel helemaal niet) gevonden heeft. Zodat terugvallen op Steiner vaak het weinige is wat erop zit.
Maar dit is niet helemaal waar. Want in het Duitse taalgebied gebeurt momenteel veel, enigszins tegen mijn verwachting in moet ik zeggen, waaronder ook wat op zo’n moderne vorm begint te lijken. Daarom citeer ik daar ook graag uit. En toch is dat wonderbaarlijk, want ook daar heeft men een tijd van inzakken gekend (of de juiste vorm niet kunnen vinden). Maar lijkt daar nu weer uit op te krabbelen. Misschien is dat ook wel een ritme dat we in Nederland zullen meemaken.

Ik probeer verschillende behoeften te dienen, dus ook meer de verstrooide, concrete nieuwswaardige feiten te bieden. Daarnaast is het zeker ook mijn bedoeling te laten zien welke inhoudelijke ontwikkelingen plaatsvinden, voor zover dat natuurlijk in mijn macht ligt. Ik denk dat we daar zeker gemeenschappelijke intenties hebben. Ik ben nogal positief ingesteld, en al helemaal als het antroposofie betreft. Dus om op je vraag te antwoorden: ik ga zeker door! En of dat voorlopig is of niet, daarover durf ik geen uitspraak te doen. In ieder geval zolang ik er zelf plezier aan beleef.

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(Hilversum, 1960) – – Vanaf 2016 hoofdredacteur van ‘Motief, antroposofie in Nederland’, uitgave van de Antroposofische Vereniging in Nederland (redacteur 1999-2005 en 2014-2015) – – Vanaf 2016 redacteur van Antroposofie Magazine – – Vanaf 2007 redacteur van de Stichting Rudolf Steiner Vertalingen, die de Werken en voordrachten van Rudolf Steiner in het Nederlands uitgeeft – – 2012-2014 bestuurslid van de Antroposofische Vereniging in Nederland – – 2009-2013 redacteur van ‘De Digitale Verbreding’, het door de Nederlandse Vereniging van Antroposofische Zorgaanbieders (NVAZ) uitgegeven online tijdschrift – – 2010-2012 lid hoofdredactie van ‘Stroom’, het kwartaaltijdschrift van Antroposana, de landelijke patiëntenvereniging voor antroposofische gezondheidszorg – – 1995-2006 redacteur van het ‘Tijdschrift voor Antroposofische Geneeskunst’ – – 1989-2001 redacteur van ‘de Sampo’, het tijdschrift voor heilpedagogie en sociaaltherapie, uitgegeven door het Heilpedagogisch Verbond

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