Bedoeld is: antroposofie in de media. Maar ook: in de persbak van de wijngaard, met voeten getreden. Want antroposofie verwacht uitgewrongen te worden om tot haar werkelijke vrucht door te dringen. Deze weblog proeft de in de media verschijnende antroposofie op haar, veelal heerlijke, smaak, maar laat problemen en controverses niet onbesproken.

maandag 19 maart 2012

Scaligero

Dit is de blik vanaf de Sacré-Coeur op Parijs.

In Duitsland speelt het al een tijdje op, maar hier had ik er nog geen aandacht aan besteed. Dat komt doordat er weinig aanknopingspunten zijn en de geschiedenis nogal complex en in een bepaald opzicht typisch Duits is. En ook typisch antroposofisch, als ik het zo mag noemen. Zo typeert ook Ansgar Martins de kwestie, die gisteren op zijn weblog er een bericht aan wijdde dat een uitstekend overzicht biedt. Op zo’n manier kan ik er ook mee komen aanzetten, waarbij ik dankbaar van zijn arbeid gebruik maak door het integraal over te nemen. U moet natuurlijk wel Duits kunnen lezen. ‘Die unendliche Geschichte’ noemt hij het, en met recht. Ondertitel: ‘Neues Zur (Nicht-)Aufarbeitung des Anthroposophischen Rassismus am Beispiel Massimo Scaligero’.
‘I. Stand der Debatte

Die Anthroposophie (“Weisheit vom Menschen”) hat ein Kernthema: Weiter- und Höherentwicklung. Der Mensch stammt in ihrer Konzeption aus “höheren Welten, und er wird zu diesen höheren Welten wieder hinaufsteigen.” (Rudolf Steiner, GA 101, 1987, S. 187). Bei der selbstevozierten evolutionären Eile bleibt für ein so aufwendiges Thema wie “Vergangenheitsbewältigung” nicht immer Zeit und Muße. Der Anthroposoph Sebastian Gronbach stand deutlich für den libertären Flügel der Bewegung, als er kommentierte: “Wenn Anthroposophen nicht selber zur wissenschaftlichen Kontextualisierung und historischen Einordnung in der Lage sind, dann müssen das eben andere übernehmen. Dann soll man sich bitte auch nicht beschweren.”

Tut “man” aber leider trotzdem. Ein besonders emotionaler Gegenstand der “historischen Einordnung” ist die Geschichte der Anthroposophie im deutschen und italienischen Faschismus: Heute sehen Anthroposophen sich meist als spirituell motivierte Vorreiter von Menschenrechten, Individualismus und Demokratie. In den rassistischen Diktaturen starteten dagegen nicht wenige erfolgreiche Karrieren und präsentierten ihr esoterisches Programm als spirituellen Boden für faschistisches Engagement. Einer davon war Massimo Scaligero. Dessen erklärten Aristokratismus, eliminatorischen Antisemitismus und messianischen Wahn für die “Rasse von Rom” hat der Anthroposophiekritiker Peter Staudenmaier 2010 in seiner Dissertation herausgearbeitet. In Anschluss an diese bisher unveröffentlichte Arbeit hat Andreas Lichte u.a. den Rassismus Scaligeros im Februar noch einmal herausgestellt. Er stieß damit eine umfangreiche Diskussion an.

Auf seinen Artikel antwortete ich mit umfangreichen Ausführungen über die Ambivalenz der Waldorfszene gegenüber dem NS-Staat sowie dem Hinweis darauf, dass Scaligero nicht von der Anthroposophie zum Faschismus kam, sondern umgekehrt vom rassistisch-“magischen” “Traditionalismus” Julius Evolas ausging, auf dessen Basis er die Anthroposophie interpretierte: Welcher Okkultist mit welchem anderen sympathisierte, war weniger Ausdruck eines faschistischen Kerns der Esoterik als vielmehr ein Ausdruck von deren für jeden Zweck instrumentalisierbaren “geistigen” Überbau. In diesem Sinne feierte und präsentierte Scaligero etwa Rudolf Steiner als esoterischen Gewährsmann seiner gleichfalls esoterischen Rassenideologie (vgl. Peter Staudenmaier). Wenig später übernahm der “Humanistische Pressedienst” (hpd) Andreas Lichtes Ausführungen mit der Bemerkung, dass sie “ein helles Licht auf Implikationen der Anthroposophie werfen.” Staudenmaier selbst hielt diplomatisch fest, dass sowohl Lichtes als auch meine Darstellung berechtigt seien. Der anthroposophische Blogger Michael Eggert, der sich schon früher für die kritische Aufarbeitung des vermeintlich unbescholtenen Scaligero eingesetzt hatte (was Lichte unerwähnt ließ), verwies auf meinen Kommentar zu Lichtes Artikel. Jens Heisterkamp, Chefredakteur der anthroposophischen Zeitschrift Info3, griff ebenfalls meinen Artikel auf, vor allem zur Relativierung von Lichtes Vorwürfen, hielt aber fest:
“Bei allen Vorbehalten kann man den Ruhrbaronen und Andreas Lichte für eines dankbar sein: Sie schärfen das Bewusstsein dafür, dass sich Anthroposophen heute kritisch mit manchen Schatten in ihrem Erbe auseinandersetzen müssen. Genau das funktioniert aber nicht ohne das “leidige Differenzieren”, zu dem Ansgar Martins beide Seiten, sowohl Anthroposophen wie ihre Kritiker bzw. Gegner, augenzwinkernd ermahnt.”
II. Neuigkeiten

Konsequenzen wurden allerdings nur schleichend gezogen: Im deutschen Wikipedia-Artikel zu Massimo Scaligero wurden erst kürzlich Hinweise auf die kritischen Arbeiten von Staudenmaier und Lichte platziert. Die Dornacher “Forschungsstelle Kulturimpuls”, die Biographien prominenter Anthroposophen dokumentiert, löschte den bisherigen Eintrag zu Scaligero. Die Seite verkündet nun: “Dieser Beitrag ist in Überarbeitung”, im Hintergrund stehen fraglos die genannten Faschismusvorwürfe. Eine notwendige Revidierung: Im nun gelöschten Eintrag waren diese einfach verschwiegen bzw. geleugnet worden. Dort war zu lesen:
“...er [Scaligero] war von Amerikanern im Juni 1944 inhaftiert worden, obgleich er nie politisch und schon gar nicht faschistisch engagiert war.”
So peinlich der frühere Text, so begrüßenswert ist die angekündigte Überarbeitung. Einen weiteren Aggregatzustand von Peinlichkeit erreichte allerdings Michael Mentzel, der die Diskussion am 16.3.2012 auf seiner Seite “Themen der Zeit” aufgriff. Mentzel distanzierte sich, um das klarzustellen, durchaus von Scaligero:
“Als der Stein des Anstoßes zu rollen begann, hatte er noch einen Namen, nämlich Massimo Scaligero, ein italienischer Anthroposoph, der – wenn die Fakten stimmen, die Andreas Lichte zusammengetragen hat – zumindest bis 1945 keinen Hehl machte aus seiner Sympathie für den Nationalsozialismus deutscher Prägung und den damit verbundenen Antisemitismus. In der Tat gibt der Artikel bei den Ruhrbaronen im Hinblick auf Scaligero einiges her, um die Verwicklungen italienischer Anthroposophen mit dem damaligen faschistischen Regime deutlicher zu erkennen ... Unwillkürlich fühlt man sich bei Scaligero an die unrühmliche Vergangenheit des Pfarrers Benesch erinnert und möchte mit Erich Kästner auf die Frage: ‘was wäre, wenn wir den Krieg gewonnen hätten?’, nur noch antworten: ‘zum Glück gewannen wir ihn nicht!’... Es ist also zu hoffen, dass der Teil der Biographie Scaligeros, der bisher nicht oder zuwenig beachtetet wurde, jetzt auch von der offiziellen anthroposophischen ‘Geschichtsschreibung’ berücksichtigt wird.”
Darin ist Mentzel durchweg zuzustimmen. Doch liest man immer Artikel auch: “wenn die Fakten stimmen, die Andreas Lichte zusammengetragen hat” und ein zweites Mal “Die Fakten aber sprechen, wenn sie stimmen, eine andere Sprache.” Offen lässt Mentzel, welche Zweifel er an diesen Fakten hat, denn diese liegen bereits seit Jahren und in verschiedensten Publikationen auf dem Tisch. Hätten Anthroposophen den von Mentzel für gescheitert erklärten Dialog mit Kritikern früher gesucht, hätte man auch früher und aus anderen Quellen von Scaligeros Faschismus erfahren und beispielsweise den biographischen Eintrag der “Forschungsstelle Kulturimpuls” auch vor 2012 korrigieren können. Bereits der Klassiker der Anthroposophiekritik, Peter Bierl, hat seit langem unmissverständlich auf Scaligeros Rassenlehre hingewiesen und auch den Beitrag in der Biographischen Dokumentation der “Forschungsstelle” kritisiert:
“In Platos Biographien-Sammlung wird Scaligero als bedeutender Journalist, dem die Gabe der Dichtung seit seiner Jugend eigen war, verklärt. Über seine journalistische Aktivität während des Faschismus erfährt der Leser nichts.” (Bierl: Wurzelrassen, Erzengel und Volksgeister, Hamburg 2005, 177)
Wer anthroposophischerseits Bierls nicht immer unpolemische Darstellung verschmähte, hätte auch in der einschlägigen wissenschaftlichen Forschungsliteratur fündig werden können:
“Überdies bedienten sich die jungen Neofaschisten einer idealistischen Esoterik, die an die antidemokratisch-aristokratischen Ideen von Julius Evola und Massimo Scaligero anknüpften. Für diese beiden umstrittenen Intellektuellen, die sich der RSI angeschlossen und zu den wichtigsten Fürsprechern eines rassistischen Antisemitismus in Italien gezählt hatten, war mit der Demokratie das Maximum der Dekadenz erreicht, während sie – nach mittelalterlichem Vorbild – für ein streng hierarchisch organisiertes und von einer aristokratischen Leistungselite autoritär geführtes Gemeinwesen als politisches Ideal eintraten.” (Guerrazi: Rezension zu Antonio Carioti: Gli orfani di Salò)
Spätestens seit 2009 war durch das Engagement Michael Eggerts Scaligeros Rassismus auch in der anthroposophischen Szene bekannt (was wiederum Lichte ignoriert, der Eggert unberechtigterweise die Nichtbeachtung der Faschismusvorwürfe unterstellte). Warum das Gros der Anthroposophen (mit allerdings bedeutenden Ausnahmen), diese Vergangenheitsbewältigung unterlässt oder gar verweigert, will sich mir nicht erschließen. Es hätte jedenfalls genung Informationen und Quellen gegeben, das Thema anzugehen – dass der entscheidende Schlag Andreas Lichte vorbehalten blieb, liegt einzig am zu langen Schweigen der Verantwortlichen an den entsprechenden anthroposophischen Stellen. Duchaus bemerkenswert ist allerdings, dass im Fall Scaligero jetzt endlich mit (selbst-?)kritischer Einsicht vorgangen wird und nicht, wie so oft zuvor, mit Apologie.

Die Vorzeichen sehen derzeit günstig aus: Der von Bierl (s.o.) geschmähte Bodo von Plato hat sich bereits im letzten Jahr mit der mutigen Äußerung hervorgetan, dass das “apodiktische Verhältnis zur Wahrheit” in der Anthroposophie zu einer besonderen Empfänglichkeit der Anthroposophinnen und Anthroposophen für totalitäre Regimes führen könne. Zuvor hat der verdienstvolle anthroposophische Historiker Uwe Werner noch einmal (auch unter Anknüpfung an Peter Staudenmaier), die Rolle der Anthroposophie im Nationalsozialismus thematisiert. Staudenmaier selbst hat vor Kurzem noch einmal alle Beteiligten zum fairen Streit gemahnt:
“In der Dialektik von Annäherung und Abgrenzung spielten verschiedene Gesichtspunkte hinein, und eine vereinfachende Deutung verkennt leicht die Spannung zwischen beiden Polen. Für ein historisch fundiertes und umfassendes Verständnis der komplizierten Beziehung zwischen Anthroposophie und Nationalsozialismus sind beide Tendenzen, sind Distanz wie Resonanz von Bedeutung.” (Peter Staudenmaier: Der deutsche Geist am Scheideweg, in: Puschner/Vollnhals: Die völkisch-religiöse Bewegung im Nationalsozialismus. Eine Beziehungs- und Konfliktgeschichte, Göttingen 2012, 490)
III. Gegenläufige Tendenzen

Doch es gibt auch triftige Gründe, an einer künftig fundierteren Debatte zu zweifeln. Sie werden von Michael Mentzel bei seiner an sich begrüßenswerten Kritik Scaligeros gleich mitgeliefert. Er wiederholt erneut das Märchen von der in “Wahrheit” antirassistischen Anthroposophie:
“Der 1925 verstorbene Rudolf Steiner hat Massimio Scaligero nicht gekannt. In einem Aufsatz, den er im Magazin für Literatur veröffentlichte, hatte Steiner allerdings unmißverständlich festgestellt: ‘Mein Entwicklungsgang war auch ein solcher, dass damals, als ein Teil der nationalen Studentenschaft Österreichs antisemitisch wurde, mir das als eine Verhöhnung aller Bildungserrungenschaften der neuen Zeit erschien. Ich habe den Menschen nie nach etwas anderem beurteilen können als nach den individuellen, persönlichen Charaktereigenschaften, die ich an ihm kennenlerne. Ob einer Jude war oder nicht: das war mir immer ganz gleichgültig. ... Und ich habe im Antisemitismus nie etwas anderes sehen können als eine Anschauung, die bei ihren Trägern auf Inferiorität des Geistes, auf mangelhaftes ethisches Urteilsvermögen und auf Abgeschmacktheit deutet...’ Möglicherweise hätte Steiner diese seine Auffassung wiederholt und modifiziert, wenn er noch gelebt und Kenntnis von den faschistischen und antisemitischen Auffassungen des Herrn Scaligero erhalten hätte.” (Auslassungen im Zitat von mir)
Mentzel verfällt in ein bekanntes Muster der Steiner-Hagiographie: Der Meister wird zum Gegner des Rassismus stilisiert, selektiv zitiert und damit die rassistische Überzeugung von Steiner-Anhängern zum Ausnahmefall erklärt. Die “wahre” Anthroposophie sei antirassistisch und eine rassistische Deutung bloßes Missverständnis. Eine Selbsttäuschung, der bereits Steiner unterlag. Der jüdische Anthroposoph Hans Büchenbacher (der in der Naziära aus dem Vorstand der deutschen Anthroposophischen Gesellschaft zurücktreten musste) hatte den Esoteriker mit dem Antisemitismus in der anthroposophischen Bewegung konfrontiert:
“Über das Problem des Antisemitismus hatte ich schon in einem intimen Gespräch mit Herrn Dr. Steiner im Mai 1920, in welchem ich sein persönlicher esoterischer Schüler werden durfte, gesprochen. Ich wurde damals von anthroposophischen Freunden eingeladen, über die Dreigliederung [die Gesellschaftsutopie der Anthroposophie – AM] große öffentliche Vorträge zu halten. Ich teilte dies Dr. Steiner mit und äußerte Bedenken, weil schon in unserer [der Anthroposophischen] Gesellschaft mir Antisemitismus begegnet sei, wie es diesen ja auch in der Außenwelt gab. Dr. Steiner, sehr streng und energisch: ‘Das gibt es nicht in der Anthroposophischen Gesellschaft.’ Ich: ‘Aber ich habe doch entsprechende Erfahrungen gemacht.’ Herr Doktor: ‘Aber ich muss Ihnen sagen, dass Progrome in Würzburg vorbereitet werden, und das kann gefährlich für sie werden; Sie müssen selbst entscheiden, ob sie das riskieren wollen.’” (Büchenbacher: Teilauszug seiner Erinnerungen in: Info3, 4/1999, 19)
Steiner war blind für Antisemitismus unter seinen Epigonen (der in den Köpfen von Friedrich Rittelmeyer, Richard Karutz oder Marie Steiner-von Sivers nach 1933 noch ganz andere Formen annehmen sollte), vor allem, da die Probleme hausgemacht waren: Steiner selbst schätzte Moses als “Eingeweihten” und Jahwe als hochstehenden Engel – doch deren “spirituelle” Leistungen seien erbracht. So stufte er das Judentum als überholte Vorgängerreligion des Christentums ein und forderte die gänzliche und restlose Assimilation der Juden. In der Logik von Steiners geschichtsevolutionärem Weltbild konnten sich zwar alle Jüdinnen und Juden über ihre Religion “hinausentwickeln”, von ihr “freimachen”, doch diese Religion selbst habe seit der Inkarnation “des” Christus nichts mehr zu bieten. Dass er selbst dem Judentum die Existenzberechtigung absprach, übersehen AnthroposophInnen wie Mentzel ebenso konsequent wie das, was man zu Steiners Lebzeiten unter Antisemitismus verstand:
“Unter diesen Begriff gehörten im damaligen Sprachgebrauch nicht die ... christlichen Stereotype über das angeblich normative alttestamentarische jüdische Volk oder Ressentiments gegen den jüdischen Nationalismus, die Steiner im Grunde nur anthroposophisch umgedeutet hat, sondern als Antisemitismus wurden in erster Linie auf Biologie rekurrierende und mit Gewalt drohende Argumente gewertet, von denen man sich damals noch leicht distanzieren konnte. Deshalb konnte Steiner damals trotz seiner unübersehbaren Vorurteile als Feind des Antisemitismus gelten.” (Miriam Gebhardt: Rudolf Steiner, 73)
Auch diese schlichte Tatsache ist seit langem bekannt. Spätestens mit den Arbeiten von Ralf Sonnenberg gibt es auch überzeugende anthroposophische Versuche, diese antijüdischen Implikationen des anthroposophischen Geschichtsmodells ein für alle mal abzuwenden. Wenn anthroposophische Apologeten allerdings immer wieder hinter den Stand der Debatte zurückfallen, dürfen sie sich im Sinne des oben zitierten Ausspruchs von Sebastian Gronbach, nicht wundern, wenn “andere” das übernehmen: Die Kritiker und Gegner der Anthroposophie.

So wenig Andreas Lichte recht hat, wenn er behauptet, Scaligero habe Steiner lediglich konsequent weitergedacht und die Anthroposophie sei im Kern faschistisch, so wenig ist Michael Mentzel zuzustimmen, wenn er auf eine prinzipielle Distanz beider hinweist. Unzutreffende Unterstellungen und unhaltbare Entlastungsargumente provozieren sich gegenseitig und übersehen beide die Polyvalenz der Rezeptionsmöglichkeiten. Dass Steiners evolutionäres Rassendenken bis heute Faschisten anzieht, ist leicht verständlich. Dass seine Anthroposophie auch den in Auschwitz ermordeten Komponisten Viktor Ullmann oder den zionistischen Prager Salon Berta Fantas mit Exponenten wie Ernst Müller und Schmuel Hugo Bergmann inspirierte (letzterer organisierte gar an der Jerusalemer Universität eine Feier zu Steiners 100. Geburtstags), wundert ebensowenig: Steiner hatte für jeden von links bis rechts etwas im Angebot. Das übersehen viele Kritiker und noch mehr Anthroposophen bis heute. Einen Esoteriker, der mit “Wurzelrassen” und “Volksseelen” hantiert, auch wenn er anderswo die (“geistige”) Egalität und Unersetzlichkeit aller Menschen propagiert, kann niemand erfolgreich vom Rassismusvorwurf freiwaschen. Eine glaubhaft antirassistische Anthroposophie müssten heutige Anthroposophen selbst schaffen. Vorbedingung dafür wäre, die ständig wiederholte Geschichte von der “Unvereinbarkeit” anthroposophischer und faschistischer Überzeugungen endlich fallenzulassen.’
Peter Staudenmaier is hier al heel wat keren ter sprake geweest, voor het laatst op 3 maart in ‘Kost’. Het is een in verschillende opzichten interessante man, ook al zal lang niet iedereen het met hem eens zijn. Ik noem even kort op wanneer hij verder hier genoemd werd en waarbij:

Benesch’ op 1 juni 2009:
‘Peter Staudenmaier maakt in een artikel op Egoisten een opmerking die tot nadenken stemt. (...) The lesson to be learned here may not be so much that anthroposophists could easily be Nazis and Nazis could easily be...’
Antisemitisme’ op 29 september 2010:
‘Peter Staudenmaier is a social ecologist and left green activist who has been involved with the Institute for Social Ecology since 1989. Currently a faculty member at ISE, Peter lives in Madison, Wisconsin, where he works at a...’
Dissertatie’ op 6 oktober 2010:
‘“Peter Staudenmaier has been awarded the Messenger Chalmers Graduate Prize of $1500 for best dissertation on human progress and the evolution of civilization for 2010.” De handelseditie van zijn dissertatie mogen we...’
Doorlichten’ op 6 februari 2011:
‘Geistesgegenwärtig greift Werner in diese Debatte ein, die nicht zuletzt auf Grundlage einer neuen umfangreichen Studie des amerikanischen Junior-Professors Peter Staudenmaier Between Occultism and Fascism (2010) in Gang...’
Grotesk’ op 1 maart 2011:
‘Erst in den letzten Jahren haben Historiker wie Helmut Zander, Peter Staudenmaier und Ralf Sonnenberg Deutungen dieser Rassismen vorgelegt, ohne deren vieldeutiges Schwanken zwischen “Universalismus, Eurozentrik...’
Junioogst’ op 23 juni 2011:
‘Uwe Werner, Autor des Standardwerks Anthroposophen in der Zeit des Nationalsozialismus, wies darauf hin, dass Kritiker wie Peter Staudenmaier oder Jana Husmann bei ihren Rassismusvorwürfen gegen Steiner eine klare...’
Wraak’ op 22 juli 2011:
‘Dessen Unterzeichner bestritten zwar weiterhin die Existenz einer expliziten Rassentheorie in Steiners Werk (vgl. dazu kritisch Peter Staudenmaier sowie Stephan Geuenich, in der Fußnote 2), aber sie kamen überein’
Vriendschapsrelatie’ op 28 augustus 2011:
‘Bestuurslid van de Algemene Antroposofische Vereniging Bodo von Plato schrijft namelijk op bladzijde 4 over “Tagung Weimar: Anthroposophie und Nationalsozialismus”: “Der Bericht von Laura Krautkrämer in den’
Deskundigheid’ op 13 oktober 2011:
‘Weitere historische Forschungen betreibt Peter Staudenmaier. lhm zufolge ist eine Information in diesem Aufsatz, die Zahl von Anthroposophen in der NSDAP und in nationalsozialistischen Verbänden (s. den Text zu Anm.’
Nationaal-socialisme’ op 20 november 2011:
‘Diese Erkenntnis verdanken wir mit Peter Staudenmaier übrigens einem der schärfsten Ankläger Steiners. Er hat das recherchiert, viel weiter und detaillierter als ich das vor 20 Jahren tun konnte, weil die Archive wesentlich...’
Zoals u ziet komt Uwe Werner hier ook een paar keer in voor. De laatste link leidde naar het verslag van ‘Ein Podiumsgespräch auf der Tagung »Empfindung Mensch – Wirkung Anthroposophie«, Weimar Juni 2011, veranstaltet von der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland’. Ik breng nog even in herinnering wat Uwe Werner daar zei:
‘Ohne die Naziherrschaft wären die heutigen Rassismusvorwürfe gegen Steiner uninteressant, d. h. niemand würde sich die Mühe machen, diese vorzubringen. Die entsprechenden Autoren interessieren sich offensichtlich nur insofern für Steiner, als sie ihn in die Nähe völkisch-rassistischer Anschauungen bringen wollen, um ihn als Vordenker der Nazis zu brandmarken. Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, wie es denn überhaupt kommt, dass man Steiner zum Beispiel des Rassismus bezichtigen konnte. Das war mir zunächst einmal vor 15 Jahren vollkommen fremd. Und das geht Ihnen vielleicht auch so: Wie kann man nur! Und mir ist inzwischen deutlich geworden, im Durchgang durch die Literatur dieser Autoren, dazu gehören z.B. Peter Bierl, Petrus van der Let, Helmut Zander und neuerdings auch Jana Husmann an der Berliner Humboldt Universität, mit einer Dissertation, ebenso Peter Staudenmaier in den USA, mit einer Dissertation über Anthroposophie als Beispiel für den Zusammenhang zwischen Esoterik und Faschismus. Sie ist 2010 im Internet erschienen, aber noch nicht als Buch.

Mir ist aufgefallen, dass keiner von diesen Autoren jemals den Begriff des Rassismus irgendwie definierte oder charakterisierte oder schreibt, was er denn als Rassismus versteht. Weshalb ist das so? Es ist die Frage, ob das bewusst oder unbewusst geschieht.

Diese Autoren bezeichnen als Rassismus, wenn jemand über Unterschiede zwischen Rassen und Völkern spricht.

Weitere gedankliche Klärungen werden dabei nicht vorgenommen. Man kann diesen immer wieder herangezogenen Zyklus “Die Mission einzelner Volksseelen” wie gesagt auch vollkommen anders lesen. Was fehlt denn da? Es fehlt dasjenige, was eigentlich eine Wahrnehmung der Intentionen und der Stimmung Steiners erkennt, dem Rechnung zu tragen. Wenn man darauf schaut, wie Steiner über Unterschiede zwischen Völkern spricht.

Und ich habe den Eindruck, ich sage das jetzt ein bisschen scharf, thesenartig, dass die Art der Wissenschaftlichkeit, die immer noch in den sogenannten Geisteswissenschaften herrscht, eine ist, die mehr oder weniger die Möglichkeit der Empathie, den Blick auf die hier gemeinte wesentliche Stimmung und Gesinnung, ausschließt.

Denn ich glaube, man kann an Steiner nur herankommen, wenn man auch eine Art Empathie übt. Und es ist die Angst vor Subjektivität, die einen abhält, Empathie zu üben. Dabei ist, und das ist gestern auch gesagt worden, Empathie überhaupt nicht etwas, was einen subjektiv werden lässt. Aber diesen Schritt haben die Geisteswissenschaften eben bisher nicht getan.

Die kritischen Autoren weichen der Frage aus, was die eigentliche Intention Steiners ist, durch die Abwesenheit von Empathie.

Ich hab das mal so bei mir zusammengefasst: Sie reden das Herz weg. Denn bei Steiner hat man die Empathie mit Völkern, mit Rassen, die er beschreibt.’
En even later zegt hij, terwijl hij de mogelijkheid open laat dat ook antroposofen destijds de intentie van Steiner niet goed begrepen en daardoor verkeerde conclusies trokken:
‘Nur sind eben solche Missverständnisse aufgetreten, die, damit möchte ich auf die zweite Frage eingehen, dazu führten, dass einige Anthroposophen sich direkt positiv zu Hitler stellten und das auch ausgedrückt haben. Das ist jetzt bitte nicht als bequeme Kritik zu verstehen. Ich weiß gar nicht, wie ich mich verhalten hätte, ich wäre wahrscheinlich auch begeistert gewesen.

Aber wie da “anthroposophisch” argumentiert wurde, das ist wichtig. Oft nur, weil man irgend etwas sympathisch fand. Dabei darf ich erwähnen, dass die Recherchen über Personen und Menschen, die als Anthroposophen in irgendeine Parteiorganisation oder die Partei selbst eingetreten sind, nicht mehr als 34 Namen ergeben haben. Diese Erkenntnis verdanken wir mit Peter Staudenmaier übrigens einem der schärfsten Ankläger Steiners.

Er hat das recherchiert, viel weiter und detaillierter als ich das vor 20 Jahren tun konnte, weil die Archive wesentlich besser zugänglich sind.

Vielleicht findet man außer diesen 34 Namen noch weitere Menschen, die als erklärte Anthroposophen in irgendeine Parteiorganisation eingetreten sind. Man müsste untersuchen, welches ihre Motive waren, ob Opportunismus oder wirkliche Sympathie vorlag usw. Und dann wäre diese Zahl ins Verhältnis zu setzen zu den etwa 8.000 Mitgliedern der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland in jener Zeit.’
Nu is het interessante dat er een discussie over de oceaan heen (de Atlantische) plaatsvindt. Peter Staudenmaier heeft namelijk op deze kritiek van Uwe Werner gereageerd op de Amerikaanse website ‘Waldorf Critics’, een dicussieforum, en dat wil ik hier graag aanhalen. Zodat u van de laatste stand van het onderzoek op de hoogte bent. De vorm van dat forum maakt dat we er middenin springen, maar het wordt vanzelf duidelijk wat Staudenmaier hier naar voren brengt. Op zaterdag 25 februari schreef hij, naar aanleiding van een vraag:
‘There were indeed dozens of anthroposophists who joined the Nazi movement. For a variety of examples, see here:

Beyond that fairly simple factual point, it is not true that Steiner’s followers all deplored Nazism. Some of Steiner’s followers deplored Nazism, and others lauded Nazism. The same is true for countless other groups.

These days anthroposophists in Germany and elsewhere are trying to adjust to the historical details that have begun to emerge about the extent of anthroposophical collusion with Nazism. Uwe Werner, who is more or less the official anthroposophist spokesman on the Nazi era, now claims that on the basis of my research there were a total of 34 anthroposophist Nazi party members. (I don’t know where he got this figure from, even though he attributes it to me.)

This is a significant misunderstanding of my research. It is true that I discovered a much higher number of anthroposophist members of Nazi organizations than had previously been acknowledged, and I published a partial list in an anthroposophist journal in 2007, complete with full archival citations to encourage further research. But the individual anthroposophist Nazis I have identified are merely arbitrary examples of practical cooperation between Steiner’s followers and Nazi organizations; they are not in any sense a representative sample, much less a meaningful statistic. They are cases that I happened across in the course of my research, which is not focused on individual anthroposophists, much less on individual party members.

Rather than a superficial fixation on individual cases, a meaningful historical approach would be to examine the spectrum of anthroposophist responses to the rise of Nazism. The Waldorf movement during the Nazi era is a good example. There were some Waldorf representatives who deplored Nazism, but they were a minority. The majority faction within the Waldorf movement was willing to do whatever was necessary to keep the schools open and compatible with Nazi expectations. There was an aggressively pro-Nazi current within the Waldorf movement as well, also a minority within the Waldorf milieu overall.

The mainstream Waldorf strategy in the early years of the Nazi era was meant to allow Waldorf schooling to unfold its full potential under the auspicious conditions of Nazi Germany. This was not a matter of a “small number” of people. At the Stuttgart Waldorf school alone, the “National Socialist Parents Group” included 53 party members and 22 members of other Nazi organizations by mid-1934. It was headed by anthroposophist Hermann Mahle, a prominent Waldorf official and Nazi party member, one of the leading Waldorf representatives in negotiations with various party and state agencies in 1934 and 1935. Many Waldorf officials – by no means just the emphatically pro-Nazi faction – described Waldorf pedagogy over and over again as especially fitting to the noble goals of Nazi education. Waldorf spokespeople explicitly and repeatedly endorsed these Nazi aims and explained at length all the ways in which Waldorf was well suited to realizing Nazi educational standards.

Hans Pohlmann is one example among many. Pohlmann was a longstanding anthroposophist who worked closely with Steiner in the early days of the Waldorf movement and founded the second Waldorf school in Germany in 1922. His school in Hamburg was the only other German Waldorf school besides the Stuttgart school established during Steiner’s lifetime (with the exception of two failed schools in Cologne and Essen), and its initial faculty and curriculum were overseen by Steiner directly. In 1933, Pohlmann’s school was the second largest Waldorf school in Germany, after the original Stuttgart school, and Pohlmann remained chairman of its school association throughout the school’s first seventeen years of existence. It would be difficult to find an example outside of Stuttgart of an anthroposophist and crucial Waldorf figure who worked more closely or more successfully with Steiner and had a bigger impact on the German Waldorf movement.

In addition to his various anthroposophical involvements, Hans Pohlmann was a member of the Nazi party. If Steiner’s followers want to focus on individual anthroposophists who joined Nazi organizations, it would make a bit more sense to pay attention to figures like Pohlmann and take into account their role in anthroposophical institutions.

[Staudenmaier haalt dan een eerdere reactie aan, met de vraag of het label ‘racist’ niet ten onrechte stigmatiserend is, en of hemzelf niet daarnaar gevraagd is, waarbij hij vervolgt:]

They did ask me, and I explained, several times, that there is a difference between descriptive and normative usage of terms like “racism” (or any number of other terms), a very basic point which anthroposophists often find incomprehensible. Here is how I put it in the original exchange in 2004: “I disagree that it is impossible, or even particularly difficult, to use words like ‘racism’ in a descriptive way, without invoking moral judgements. Try to keep in mind that there are a number of self-proclaimed racists out there who appreciate and promote Steiner’s racial theories precisely because they see these theories as compatible with their own racist worldviews.”

The trouble with terms like “racism” is not that they can be stigmatizing; that is irrelevant to their accuracy. The trouble is that many anthroposophists have no idea what racism is, or what antisemitism is, and are thus unable to assess the accuracy of these terms in specific contexts. That is why so many anthroposophists believe that there is no such thing as spiritual racism, for instance.

To a large extent, this sort of anthroposophical obliviousness is due directly to the aversion to scholarship in general, and to historical scholarship in particular, that marks so much of the anthroposophist movement. In the eyes of many anthroposophists, historians are “enemies of anthroposophy” trying to discredit Steiner. This view completely misunderstands the issues at stake. In a moment I will re-post a message on the same topic from last year, explaining what historians actually say about Steiner and racism.

[Opnieuw wordt een eerdere reactie aangehaald, met de opmerking dat er antroposofen zijn die op deze manier een adequate en noodzakelijke wetenschappelijke (‘scholarship’) discussie volledig ondermijnen, MG]

Though it wasn’t much of a discussion to begin with. The added notes, by the way, are from anthroposophist Daniel Hindes, who was sort of a previous incarnation of Ted Wrinch, though not quite as historically befuddled. Daniel and Tarjei were both participants in the original 2004 (non-) discussion, which was itself a classic instance of anthroposophical naivete about the history of their own movement.

There are countless anthroposophists who share their views. They are convinced that no anthroposophists were Nazis and that there are no racist components in anthroposophy. These beliefs are impervious to evidence and reasoning, and they make it very difficult for anthroposophists even to begin the process of coming to terms with their past. Here’s looking forward to the day that starts to change’.
De twee linken die hij in het begin gaf, leiden naar eerdere bijdragen van Peter Staudenmaier. Die laat ik hier ook volgen. De eerste is van 24 november 2009:
‘This won’t be new information for many listmates, but I thought it might be worthwhile to provide some of the basic details on anthroposophists who were Nazis. It is a topic that is sometimes difficult for anthroposophists today to face. For example, the current wikipedia entry on “Anthroposophy”, written by anthroposophists, claims that “virtually no anthroposophists ever joined the National Socialist Party.”

This claim is false. According to anthroposophists’ own criteria for who counts as an “anthroposophist”, quite a few anthroposophists joined the Nazi party, and others joined the SS and the SA.

Several of the better-known cases, such as Werner Georg Haverbeck and Friedrich Benesch, involve unresolved disputes about whether the individuals in question were already anthroposophists when they were Nazis, or only became anthroposophists after 1945. This category alone is substantial; aside from prominent figures like Haverbeck and Benesch, it includes Heimo Rau and Udo Renzenbrink, both well known anthroposophists whose biographies – with no mention of their Nazi party memberships – are readily available in anthroposophist sources, online as well as in print.

For purposes of this list, however, I will not include such cases. I will focus instead on figures who were simultaneously active Nazis and active anthroposophists. This group encompasses a number of anthroposophists who have been recognized as Nazis in anthroposophical publications for some time. These figures include Hanns Rascher, a longtime and prominent anthroposophist who was a member of the Nazi party from 1931 onward; Otto Julius Hartmann, a well-known anthroposophist author and academic who was a member of the Nazi party from January 1934 onward; and Eugen and Margarete Link, anthroposophists since the 1920s and prominently involved in the Stuttgart Waldorf school, were longtime members of the Nazi party.

Aside from those cases, already publicized among anthroposophists today, there are more than a dozen other recognized anthroposophists who were also members of the Nazi party. I will list some of the more important ones here, those who were particularly involved in anthroposophical activities. The list is definitely not comprehensive; they are merely cases that I happened to come across in the course of my research in the German federal archives several years ago, not the result of a systematic search (I did not consult the Nazi party membership rolls or the Anthroposophical Society records, for example). I am as always happy to provide archival details to anyone interested. Here is a partial list:

Ernst Harmstorf, an early and active participant in the anthroposophical movement since the beginning of the 1920s (he took part in the “Christmas Conference” in Dornach in 1923, for example) joined both the Nazi party and the SA in 1933.

Max Babl, head of the Anthroposophical Society branch in Erfurt, joined the Nazi party in 1933.

Hans Krauch, leader of the Anthroposophical Society branch in Giessen, joined the Nazi party in 1933.

Hermann Pöschel, leader of the Anthroposophical Society branch in Plauen, joined the Nazi party in 1933.

Otto Feyh, head of the Anthroposophical Society branch in Schweinfurt, joined the Nazi party in 1940.

Otto Thorwirth, head of the Anthroposophical Society branch in Gotha, was a Nazi party member.

Hans Pohlmann, head of one of the Anthroposophical Society branches in Hamburg, founder of the Waldorf school in Hamburg-Wandsbek, and chairman of the local Waldorf school association, was a Nazi party member.

Anthroposophist Clara Remer joined the Nazi party in 1932.

Anni Müller-Link, member of the Anthroposophical Society from 1920 onward, joined the Nazi party in 1936.

Harald Kabisch, an official of the “biodynamic farmers” league, joined the Nazi party in 1941.

Carl Grund, an anthroposophist since the 1920s and a prominent spokesman for biodynamic agriculture, joined the Nazi party in May 1933, the SA in November 1933, and the SS in 1942.

Anthroposophist Friedrich Mahling joined the Nazi party in 1933.

Then there are well-known anthroposophists who were members of the SA, such as Hugo Kalbe, Gotthold Hegele, Friedrich Kipp and Rudolf Kreutzer. And there were further anthroposophists who were SS officers, such as Oskar Franz Wienert, Werner Voigt, Hans Merkel, and Franz Lippert, former head gardener at Weleda who oversaw the SS biodynamic plantation at Dachau. Some of these anthroposophist Nazis occupied important offices within the Nazi apparatus.

Hans Merkel, for instance, was an anthroposophist who became one of the leading advocates for biodynamic agriculture within the Nazi government. He held a high position on the staff of Richard Walther Darre, the Nazi minister of agriculture (on Darre’s staff Merkel’s title was Stabshauptabteilungsleiter im Stabsamt des Reichsbauernführers), and he published extensively on Nazi agricultural policy. Within the SS, Merkel was a leading figure in the SS Main Office for Race and Settlement (his official title was Führer beim Stab des Rasse- und Siedlungshauptamts der SS). He was also Leiter der Stabshauptabteilung im Reichsnährstand, as well as Hauptabteilungsleiter im Rassenamt des Rasse- und Siedlungshauptamt der SS.

Of course Nazi party membership alone, or SS or SA membership, are by no means the sole indication of active and enthusiastic participation in the Nazi movement. Consider the case of anthroposophist Georg Halbe, one of Merkel’s colleagues.

Halbe was a member of the Anthroposophical Society who does not appear to have been a member of the Nazi party, but was nevertheless a dedicated Nazi. From 1935 to 1942 Halbe was part of Darre’s staff in the Nazi agricultural apparatus, where he was particularly active in promoting biodynamic agriculture. His tasks included overseeing the “Blood and Soil” publishing house and helping produce the Nazi journal “Odal”, the chief mouthpiece for Darre’s blood and soil ideology. Halbe wrote extensively for other Nazi publications as well, including the Nationalsozialistische Landpost (National Socialist Rural Press), the journal Wille und Macht: Führerorgan der nationalsozialistischen Jugend (Will and Power, periodical of the Hitler Youth), and the SS journal Das schwarze Korps. After Darre fell from power in 1942, Halbe transferred to the Reich Ministry for the Occupied Eastern Territories, and then in March 1944 he moved to Goebbel’s Propaganda Ministry, where he continued to work until the end of the war and the destruction of the Nazi state.

If admirers of anthroposophy are interested in discussing the historical context and significance of these or other examples of anthroposophist Nazis, I welcome comments and responses. I will be in limited email contact for the next week but will follow up when I can. Greetings to all,

Peter Staudenmaier’
De tweede link leidt naar een nog eerdere bijdrage, namelijk van 12 juli 2007:
‘Hello all,

last month Roger asked about a list of anthroposophists who were also Nazis. The German anthroposophist periodical Info3 recently published a brief text of mine listing several dozen such cases from my current research in the German Federal Archives. For those who read German, the original is here: http://www.info3.de/ycms/artikel_1775.shtml [tegenwoordig te vinden onder http://www.info3.de/c5-style/index.php/magazin/info3/rubriken/projekte/anthroposophie-und-nationalsozialismus/anthroposophen-und-nationalsozialismus-neue-erkenntnisse/, MG]. The print version is in the July-August 2007 issue of Info3, pp. 42-43 (Peter Staudenmaier, “Anthroposophen und Nationalsozialismus – Neue Erkenntnisse”).

I’ll give the same list here in English, minus the archival citations. It includes people who were actively involved in anthroposophical organizations and who were also members of the Nazi party, the SS, or the SA (the so-called storm troopers of the Nazis, also known as the brownshirts).

The list is not comprehensive; these are cases that I came across in the course of my research, not ones that I sought systematically (I did not, for example, consult the main Nazi party membership rolls, much less the Anthroposophical Society’s records). The cases that appear here are ones that happened to have generated some sort of correspondence or some sort of separate documentation during the Nazi era itself. Thus what appears here is a cross-section, not a full account.

As part of my agreement with the anthroposophical magazine that published the list, I restricted myself to basic memberships and general biographic data, without context or historical interpretation. Since context and interpretation are crucial to understanding subjects like anthroposophy’s intertwinement with Nazism, however, I am happy to try to respond to any questions that others might have about this list of names or its significance.

Without further ado, then, here is the list:

[In de vorige bijdrage ook genoemd, MG:] Ernst Harmstorf was a prominent spokesman for anthroposophical medicine, particularly after 1945, and an early and active participant in the anthroposophical movement, since the beginning of the 1920s (he took part in the famous “Christmas Conference” in 1923, for example). Harmstorf joined both the Nazi party and the SA in 1933.

[In de vorige bijdrage ook genoemd, MG:] Anni Müller-Link was a member of the Anthroposophical Society from 1920 onward. In 1936 she joined the Nazi party via its foreign section (she lived in Switzerland) and took an official position in the local Nazi women’s organization.

[In de vorige bijdrage ook genoemd, MG:] Harald Kabisch was a regional official of “the biodynamic farmers” league, the Reichsverband für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise. He joined the Nazi party in 1941.

[In de vorige bijdrage ook genoemd, MG:] Max Babl was the head of the Anthroposophical Society branch in the city of Erfurt. He joined the Nazi party in 1933.

[In de vorige bijdrage ook genoemd, MG:] Hermann Pöschel was the head of the Anthroposophical Society branch in the city of Plauen from 1927 onward. He joined the Nazi party in 1933.

[In de vorige bijdrage ook genoemd, MG:] Otto Feyh was the head of the Anthroposophical Society branch in the city of Schweinfurt. He joined the Nazi party in 1940.

[In de vorige bijdrage ook genoemd, MG:] Hans Pohlmann was the head of one of the Anthroposophical Society branches in Hamburg, founder of the Waldorf school in Hamburg-Wandsbek, and chairman of the local Waldorf school association. He was also a Nazi party member.

[In de vorige bijdrage ook genoemd, MG:] Friedrich Mahling was a member of the Anthroposophical Society and, in his own words, “an active participant in the National Socialist movement since 1932”; he joined the Nazi party in 1933.

Dr. Ernst Charrois, a member of the Anthroposophical Society in Nuremberg, joined the Nazi party in 1933.

Alfred Köhler, a member of the Anthroposophical Society in Nuremberg, joined the Nazi party in 1928.

[In de vorige bijdrage ook genoemd, MG:] Hans Merkel was an anthroposophist who became one of the leading advocates for biodynamic agriculture within the Nazi government. He held a high position on the staff of Richard Walther Darre, the Nazi minister of agriculture, and published extensively on Nazi agricultural policy. Merkel was an SS officer and a leading figure in the SS Main Office for Race and Settlement (his official title was Führer beim Stab des Rasse- und Siedlungshauptamts der SS).

Carl Grund was a prominent activist in the biodynamic movement and an anthroposophist since the 1920s. In the 1930s he worked as an official of the biodynamic farmers league and was one of the foremost spokesmen for biodynamic agriculture in Germany. Grund joined the Nazi party in May 1933, and joined the SA in November 1933. In 1942 he was made an SS officer, and was promoted to SS-Obersturmführer in 1943. Within the SS he was a specialist for agricultural questions.

Albert Friehe was another official of the biodynamic farmers league in the 1930s and an associate of Erhard Bartsch, the leader of the biodynamic movement and one of the leading anthroposophists in Nazi Germany. Friehe joined the Nazi party in 1925 and was particularly active in the areas of racial policy and agriculture. In 1932 he was a Nazi candidate for the elections to the Reichstag.

The anthroposophical author Oskar Franz Wienert joined the SS in 1944.

Carl Fritz was a member of the Anthroposophical Society and a member of the Nazi party.

Dr. Hugo Kalbe was a member of the Anthroposophical Society and an SA member.

Clara Remer was a member of the Anthroposophical Society who joined the Nazi party in 1932.

Heimo Rau was a well-known anthroposophist after WWII, the son of anthroposophists, and a Waldorf teacher from 1946 onward. He was also a Nazi party member.

Gotthold Hegele was a prominent anthroposophical physician after 1945. During his time as a medical student in Tübingen in 1937-38, Hegele was a high-profile student leader. According to his standard anthroposophical biography, Hegele was already an anthroposophist at this time, and explicitly brought anthroposophy into his student activism. What the biography doesn’t mention is that Hegele was also a Nazi student leader at the very same time and a member of the SA; in 1937-1938 he was the head of the Office of Political Education of the National Socialist Student League in Tübingen.

The Anthroposophical Society branch in the city of Gotha had two co-chairmen in the 1930s, Dr. Josef Schulz and Otto Thorwirth. [In de vorige bijdrage ook genoemd, MG:] Thorwirth was simultaneously a member of the Nazi party, and remained a party member throughout the Third Reich.

Josef Schulz applied to join the Nazi party in 1938. Although both the local Nazi party branch and the regional Nazi authorities endorsed his membership, he was turned down by the provincial party court because of his previous anthroposophical activities.

There are further instances of anthroposophists who were Nazi party members but were eventually expelled from the party after the anti-anthroposophical faction of the Nazis won the upper hand; one example is Wolfgang Schuchhardt, Nazi party member from 1938 to 1943. And there are quite a few other active anthroposophists who applied to join the Nazi party after the Anthroposophical Society was banned by the Gestapo in late 1935 but were turned down because of their anthroposophical involvements; these include Johannes Bertram-Pingel, Ernst Blümel, Herman Weidelener, Paul Reiss, Friedrich Böhnlein, Gotthilf Ackermann, Max Rodi, and August Wegfraß.

There are in addition several cases of individuals who became well-known in anthroposophical circles after 1945 and who were active Nazis before 1945; in these cases it isn’t clear if the individuals were already involved in anthroposophical activities during the Nazi era, but their Nazi memberships are confirmed in the archival documents. Such cases include several anthroposophical physicians, for example Werner Voigt, SA member from 1933 onward and SS member from 1936 onward, or Udo Renzenbrink, who joined the SS in 1933 and was also a Nazi party member. Other anthroposophists who belonged to the SA include Friedrich Kipp and Rudolf Kreutzer.

It is important to keep in mind that Nazi party membership alone is by no means the sole indication of active and enthusiastic participation in the Nazi movement. One of the more striking instances of this is the case of anthroposophist Georg Halbe. [In de vorige bijdrage ook genoemd, MG:] Halbe was a member of the Anthroposophical Society who did not join the Nazi party, as far as can be determined from the available documents. He was nevertheless a dedicated Nazi: From 1935 to 1942 Halbe was part of Darre’s staff in the Nazi agricultural apparatus, where he was particularly active in promoting biodynamic agriculture. His tasks included overseeing the “Blood and Soil” publishing house and helping produce the Nazi journal “Odal”, the chief mouthpiece for Darre’s blood and soil ideology. Halbe wrote extensively for other Nazi publications as well, including the Nationalsozialistische Landpost (National Socialist Rural Press), the journal Wille und Macht: Führerorgan der nationalsozialistischen Jugend (Will and Power, a periodical of the Nazi youth movement), and the SS journal Das schwarze Korps. After Darre was replaced by his anti-anthroposophist rival Backe in 1942, Halbe transferred to the Reich Ministry for the Occupied Eastern Territories, and then in March 1944 he moved to Goebbel’s Propaganda Ministry, where he continued to work until the end of the war and the destruction of the Nazi state.

That’s it for my list of anthroposophist Nazis. For the sake of thoroughness, I’ll add here a brief list of other anthroposophist Nazis that have been publically known previously, some of which we’ve discussed before. These include:

Dr. Hanns Rascher, longtime anthroposophist and member of the Nazi party from 1931 onward. Rascher was a prominent figure in anthroposophist negotiations with Nazi officials after 1933.

Friedrich Benesch, anthroposophist and after the war a leading figure in the Christian Community, was an active member of both the Nazi party and the SS; we discussed Benesch fairly thoroughly a few months ago.

Franz Lippert, anthroposophist and SS officer, former head gardener at Weleda and overseer of the SS biodynamic plantation at Dachau.

Otto Julius Hartmann, anthroposophist academic and member of the Nazi party from January 1934 until November 1940.

Els Moll, Waldorf activist from Stuttgart (she taught briefly at the original Waldorf school) and fervent Nazi.

Eugen and Margarete Link, anthroposophists since the 1920s, advocates for Waldorf after 1933 and longtime members of the Nazi party.

Werner Georg Haverbeck, prominent Nazi youth official and after the war the major figure on the far-right end of the anthroposophical spectrum in Germany.

In addition to these individuals, there are a range of other Nazi authorities who had extensive connections to and involvement in various anthroposophical activities, some of whom are sometimes considered anthroposophists themselves. These include the following:

Alwin Seifert, a high-profile figure in Nazi environmental protection (one of his titles was “Reich Advocate for the Countryside”) and a major proponent of biodynamic agriculture; whether Seifert should be classified as an anthroposophist or as an anthroposophist sympathizer remains a controversial question among both historians and anthroposophists. Seifert’s very active and very friendly connections with anthroposophists were extremely extensive, both during and after the Nazi era – much more so than, for example, Albert Friehe from my list above.

A variety of other important figures in Nazi agricultural policy were also active supporters of biodynamics during the Third Reich; the most important examples include two Nazi Reichstag members, Hermann Schneider and Rudi Peuckert, as well as Hermann Reischle, one of Darre’s chief staff members; also significant in this regard are several very high-ranking SS leaders, especially Günther Pancke and Oswald Pohl.

There were also a range of Nazi health officials who strongly supported various anthroposophical endeavors, from anthroposophical medicine (which was officially endorsed by the Nazi authorities in 1934 and incorporated into the Nazi natural therapy movement) to biodynamic nutrition; probably the most important of these was H. G. Müller, an official of the Reichsleitung, the Reich leadership of the Nazi party.

Then there are the three most contested individuals as far as anthroposophical-Nazi connections go: Otto Ohlendorf, Rudolf Hess, and Richard Walther Darre. Ohlendorf was a very powerful SS leader and a major Nazi war criminal; his brother was an anthroposophist, his doctor was an anthroposophist, and he consistently supported anthroposophical projects during the Third Reich; after he was convicted at Nuremberg and executed by the allies in 1951, his funeral was conducted by Haverbeck as Christian Community priest. In my view, however, Ohlendorf should probably be viewed as a sympathizer of anthroposophy rather than an anthroposophist.

I now think the same of Hess, though I have previously argued that he was an anthroposophist, based on the extent to which he structured his personal dietary and health choices around anthroposophical beliefs; my current view is that Hess’s occult interests were too nebulous to be specifically identified as anthroposophical, and that he is better seen as a sympathizer of anthroposophy and the major sponsor of anthroposophical activities during the Nazi era, but not as an anthroposophist himself.

That leaves Darre, who was initially skeptical of biodynamics but became an tenacious promoter of biodynamic agriculture after the start of WWII, and remained a supporter of biodynamics until his death in 1953. Darre seems to have begun to take other aspects of anthroposophy seriously only after his fall from power in 1942; during his imprisonment by the allies after his Nuremberg trial, for example, he read Steiner extensively and took copious notes; anthroposophical works appear to have provided Darre a sort of spiritual sustenance while in prison. But his initial access to anthroposophy was though biodynamics, and even during his phase of active support for biodynamic projects while he was still Nazi minister of agriculture, Darre kept his distance from the more esoteric aspects of anthroposophy and sometime criticized anthroposophists as sectarians. It is important to keep in mind the role of his anthroposophical staff members such as Halbe and especially Merkel (who was Darre's defense attorney at Nuremberg and a close associate until Darre’s death); Nazi authorities who employed and supported anthroposophists do not, however, thereby become anthroposophists themselves.

I am leaving out all of the other important anthroposophists who cultivated good relations with various Nazi authorities during the Third Reich but were not party members or SS or SA members themselves, as far as I know; people such as Rene Maikowski or Elisabeth Klein for the Waldorf movement or Erhard Bartsch or Franz Dreidax for the biodynamic movement or Friedrich Husemann for anthroposophical medicine, not to mention figures like Richard Karutz, prominent anthroposophical author and Waldorf advocate and supporter of Nazism. I am also leaving out the myriad high-level Nazis who supported specific anthroposophical endeavors at various times, from Wilhelm Frick to Robert Ley to Alfred Baeumler to Julius Streicher; all of these figures, in my view, call for a good deal more contextualization than I can provide at the moment.

I hope that this list is a little bit helpful in clarifying the complex relationships between anthroposophy and Nazism, and I encourage critical commentary and questions. I will have spotty internet access for a while, but I’ll do my best to keep up with any discussion that might ensue. Greetings to all,

Peter Staudenmaier’

2 opmerkingen:

Anoniem zei

Ich möchte nochmal an das Buch erinnern, das Ralf Sonnenberg herausgegeben hat: "Anthroposophie und Judentum" Schriftenreihe Kontext, Band 12, info 3 Verlag.
Eine brauchbare Besprechung des Buches findet sich auf dem Blog von Ansgar Martins und auch durch Michael Mentzel in den Themen der Zeit: http://www.themen-der-zeit.de/content/Anthroposophie_und_Judentum.1121.0.html
Regina

Michel Gastkemper zei

Liebe Frau Reinsperger,
Ja, das ist ein sehr zu schätzen Buch! Ich habe früher schon zwei andere Besprechungen dieses Buches aufgenommen. Nämlich von Wolfgang Vögele in ‘Niveau’ am 10. April 2010 und von Günter Röschert in ‘Islamitisch’ am 31. Juli 2010. Zum von Ihnen genannte Rezension von Ansgar Martins habe ich am 4. Dezember 2009 hingewiesen in ‘Paniek’.

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(Hilversum, 1960) – – Vanaf 2016 hoofdredacteur van ‘Motief, antroposofie in Nederland’, uitgave van de Antroposofische Vereniging in Nederland (redacteur 1999-2005 en 2014-2015) – – Vanaf 2016 redacteur van Antroposofie Magazine – – Vanaf 2007 redacteur van de Stichting Rudolf Steiner Vertalingen, die de Werken en voordrachten van Rudolf Steiner in het Nederlands uitgeeft – – 2012-2014 bestuurslid van de Antroposofische Vereniging in Nederland – – 2009-2013 redacteur van ‘De Digitale Verbreding’, het door de Nederlandse Vereniging van Antroposofische Zorgaanbieders (NVAZ) uitgegeven online tijdschrift – – 2010-2012 lid hoofdredactie van ‘Stroom’, het kwartaaltijdschrift van Antroposana, de landelijke patiëntenvereniging voor antroposofische gezondheidszorg – – 1995-2006 redacteur van het ‘Tijdschrift voor Antroposofische Geneeskunst’ – – 1989-2001 redacteur van ‘de Sampo’, het tijdschrift voor heilpedagogie en sociaaltherapie, uitgegeven door het Heilpedagogisch Verbond

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