Bedoeld is: antroposofie in de media. Maar ook: in de persbak van de wijngaard, met voeten getreden. Want antroposofie verwacht uitgewrongen te worden om tot haar werkelijke vrucht door te dringen. Deze weblog proeft de in de media verschijnende antroposofie op haar, veelal heerlijke, smaak, maar laat problemen en controverses niet onbesproken.

dinsdag 7 september 2010

Complot

Over ‘antroposofische kunst’ ging het gisteren in ‘Zeventien schilders’ al, naar aanleiding van ‘Anthroposophie und Malerei. Gespräche mit 17 Künstlern’, het boek van Andreas Mäckler uit 1990. Ik besloot dat bericht met:

‘En dan is nu de vraag natuurlijk hoe het er tegenwoordig voor staat. Misschien is die vraag al ergens hier of daar beantwoord?’

Nu verscheen er gisteren in de gerenommeerde Zwitserse krant ‘Neue Zürcher Zeitung’ een artikel van Sieglinde Geisel in het kunstdeel, met als titel ‘Impulsgeber für die Gegenwartskunst. Zwei Ausstellungen in Wolfsburg fragen nach der Bedeutung von Rudolf Steiner für die heutige Zeit’. De inleiding spreekt zomaar over zeventien hedendaagse kunstenaars die Steiners betekenis voor de huidige kunstwereld onderzoeken – dat kan toch geen toeval zijn? Overigens, voordat ik van start ga met het hele artikel hier over te nemen, eerst even terug naar het kunstmuseum Wolfsburg zelf. Daar zijn namelijk op de homepage twee filmpjes te bekijken, keurig Engels ondertiteld, waarin de beide Steinertentoonstellingen kort worden voorgesteld. Ze zijn gemaakt door het bedrijf ‘form-art.tv’; de eerste duurt ruim vijf minuten en gaat over ‘Rudolf Steiner und die Kunst der Gegenwart’, waarbij directeur Markus Brüderlin zelf uitleg geeft, de tweede duurt even lang en heeft ‘Die Alchemie des Alltags’ van Rudolf Steiner tot thema, waarbij conservator Mateo Kries zijn verhaal doet. Beide films zijn tevens op YouTube te vinden, zodat ik er ook direct een link naartoe kan opnemen: hier is de eerste, en hier de tweede.

Nu ik dit uit de doeken heb gedaan, kan ik overschakelen naar dat artikel uit de Neue Zürcher Zeitung van gisteren. Via Anthromedia ben ik aan deze pdf, ‘NZZ vom Montag, 6. September 2010; Nr. 206 Feuilleton, S. 29’, gekomen. Wat vinden die zeventien hedendaagse kunstenaars van Steiners kunsten?

‘Das Kunstmuseum Wolfsburg erkundet den Ideenkosmos von Rudolf Steiner in doppelter Weise: Die Gruppenausstellung mit siebzehn Gegenwartskünstlern, die Steiners Bedeutung für die gegenwärtige Kunstwelt untersucht, wird von einer informativen Ausstellung zu Steiners Leben und Werk ergänzt.

«Rudolf Steiner ist viel aktueller, als wir uns eingestehen», sagt Markus Brüderlin, der Direktor des Kunstmuseums Wolfsburg. Den Biolandbau hatte Steiner noch vor der flächendeckenden Industrialisierung der Landwirtschaft entdeckt, und mit seinem ganzheitlichen Denken entspricht er den Sehnsüchten unserer Zeit. Dass anthroposophische Firmen wie Demeter oder Weleda die Finanzkrise unversehrt überstanden haben, scheint ein Signal zu sein: Steiners Gedankengut stösst bei Führungskräften in der Wirtschaft auf Interesse – wenn auch der Drogerieketten-Chef Götz Werner mit seinem offenen Bekenntnis zur Anthroposophie eine Ausnahme ist.

Stärken ins Zentrum rücken

Doch immer noch braucht es Mut, sich mit Rudolf Steiner öffentlich auseinanderzusetzen, denn rasch wird man damit ins esoterische Abseits gestellt. Über diesen Verdacht allerdings ist das Kunstmuseum Wolfsburg erhaben. Steiner gehöre nicht nur den Anthroposophen, meint Markus Brüderlin, der das Schlagwort «Steiner entsteinern» geprägt hat. Die pastellfarbenen Aquarelle der anthroposophischen Kunst, wie sie übrigens auch Steiner selbst gemalt hat, sucht man in der Doppelausstellung vergebens. Die experimentellen Werke der heutigen Avantgarde stünden der Gedankenwelt von Rudolf Steiner näher als die erstarrte Formensprache seiner Nachfolger, davon ist Brüderlin überzeugt. Es sei an der Zeit, Steiner als dynamisch-kreativen, spielerischen Denker neu zu entdecken und das Moderne an seinem Ideenkosmos herauszuarbeiten. Es lohne sich, seine Stärken ins Zentrum zu rücken und das Augenmerk nicht auf die heute fragwürdigen Seiten seines Denkens wie den Hang zum Okkultismus oder den Glauben an die Reinkarnation zu richten.

Steiners Zeitgenossen Mondrian und Kandinsky machten sein Denken für ihre Kunst fruchtbar, doch in neuerer Zeit war Joseph Beuys der einzige Künstler, der sich in seiner Arbeit direkt auf Steiner bezog. Markus Brüderlin stiess zwar bei den siebzehn beteiligten Künstlern auf Begeisterung, als er sie zu einer künstlerischen Auseinandersetzung mit Steiner einlud – doch wie die Künstlerinterviews im Katalog zeigen, verläuft die Auseinandersetzung in einem Spannungsfeld von Faszination und Distanz. Die Esoterik und der Dogmatismus der Anthroposophie werden klar abgelehnt, doch dies hindert niemanden daran, sich von Steiners Ideenkosmos inspirieren zu lassen. Er stelle sich nicht die Frage, ob es die Wahrheit sei, sagt etwa Jan Albers, «sondern regt es mich an, und auf welche Reise nimmt es mich mit». Albers vermutet bei Steiner «eine grosse artistische Potenz, (...) gepaart mit fast seherischem Wahnsinn». Für die 1977 geborene italienische Künstlerin Meris Angioletti sind Steiners Interdisziplinarität sowie sein Verständnis von Kunst «als Darstellungsmittel psychischer Prozesse» zentral, während der Schweizer Helmut Federle Steiners Denken «in einer Zeit des perpetuierenden, leerlaufenden Innovationsverhaltens » für wesentlich hält. Der amerikanische Bildhauer Tony Cragg meint gar: «Ein 20. Jahrhundert ohne Rudolf Steiner wäre eine Katastrophe.»

Bei siebzehn Gegenwartskünstlern kann es kein einigendes stilistisches Prinzip geben. Stattdessen war der Gestus des Umstülpens ein Kriterium für die Auswahl der Werke, von denen einige eigens für die Ausstellung geschaffen wurden, so etwa Katharina Grosses weit geschwungene Rauminstallation, bei der Innen und Aussen in einer raffinierten Wechselwirkung stehen. Für Rudolf Steiner war das Bild der Umstülpung zentral: «Wenn wir den Menschen so umstülpen könnten, dass wir sein Innerstes nach aussen wenden würden, (...) im Herzen innerlich anfassen und ihn so wie einen Handschuh umstülpen, dann bliebe er nicht ein solcher Mensch, wie er hier ist, dann vergrösserte er sich zu einem Universum.» Nicht in allen Werken ist das Prinzip der Umstülpung so klar zu erkennen wie in der minimalistischen Skulptur «When I Am Pregnant» (1992) des britischen Künstlers Anish Kapoor – sie besteht aus nichts weiter als der perfekt gerundeten Ausstülpung einer weissen Wand. Gegenüber hängt ein Parabolspiegel, mit dem Kapoor die Geste umkehrt: Der Betrachter wird im Spiegelbild «eingestülpt».

Olafur Eliasson arbeitet an der Grenze von Naturwissenschaft und Kunst und steht damit Steiners Ideenwelt nahe. Eine von innen beleuchtete Kugel aus gefärbten Glasteilen wirft ihr Licht an die Wand – damit befindet man sich paradoxerweise innerhalb der Lichtgestalt der Kugel, während man sie gleichzeitig von aussen betrachtet. Giuseppe Penones Terrakotta-Skulptur «Soffio 7» besteht aus dem Negativ-Abdruck seines Brustkorbs. Sie zeigt die äussere Form des Atems, der im Innenraum des Körpers geschieht. «Wer die Luft ausserhalb des Körpers nicht zu sich rechnet, der sollte auch den Mund nicht zu sich rechnen, sondern soll seinen Körper erst beim Magen beginnen lassen. Also es ist schon ein Unsinn, sich innerhalb der Haut als abgeschlossen zu denken», liest man auf dem Wandtafelbild von Rudolf Steiner, das daneben hängt. Einzig durch diese «Denkbilder», mit denen Steiner seine Vorträge illustrierte, ist er selbst in der Kunstausstellung präsent. Diese konzeptionellen Darstellungen wurden erst in den 1990er Jahren von zwei Beuys-Schülern im Dornacher Archiv entdeckt; sie zeigen, wie ein Gedanke Form und Farbe annimmt.

Ein Vertreter seiner Zeit

So sieht man einzelne Gedanken aufblitzen, doch die Architektur von Steiners Weltentwurf wird in diesen Tafeln ebenso wenig fassbar wie in der biografischen Ausstellung «Die Alchemie des Alltags », kuratiert vom Vitra-Design-Museum in Weil am Rhein. Wer nach der Essenz der Gedankenwelt in Steiners 300 Büchern und 5000 Vorträgen sucht, sei auf den hervorragenden Katalog verwiesen. In der Ausstellung erscheint Steiner nicht als Aussenseiter, sondern als Vertreter seiner Zeit, der in die philosophischen und ästhetischen Auseinandersetzungen ganz selbstverständlich eingebunden war, wie etwa Briefe von Nietzsche und Kafka bezeugen. Ein Modell des Goetheanums erlaubt den Vergleich mit der überraschend verwandten Formensprache Erich Mendelssohns oder Le Corbusiers. Die Theater-Ankündigungen von Steiners Mysterienspielen lassen seine Präsenz im öffentlichen Bewusstsein ahnen. Die Wirkungsgeschichte nach seinem Tod 1925 geht weit über Waldorfschulen und Bioprodukte hinaus: Im Möbeldesign etwa haben Steiners Kristallformen in den letzten Jahren eine Renaissance und Umdeutung erlebt – so übersetzt Konstantin Grcic etwa in seinem «Chair One» die wuchtigen Formen ins Filigrane.’

Een kenmerkend citaat is (dit komt uit de mond van Markus Brüderlin):

‘Es sei an der Zeit, Steiner als dynamisch-kreativen, spielerischen Denker neu zu entdecken und das Moderne an seinem Ideenkosmos herauszuarbeiten. Es lohne sich, seine Stärken ins Zentrum zu rücken und das Augenmerk nicht auf die heute fragwürdigen Seiten seines Denkens wie den Hang zum Okkultismus oder den Glauben an die Reinkarnation zu richten.’

Of anders dit (nu waarschijnlijk de stem van de auteur van het krantenartikel Sieglinde Geisel zelf):

‘...wie die Künstlerinterviews im Katalog zeigen, verläuft die Auseinandersetzung in einem Spannungsfeld von Faszination und Distanz. Die Esoterik und der Dogmatismus der Anthroposophie werden klar abgelehnt, doch dies hindert niemanden daran, sich von Steiners Ideenkosmos inspirieren zu lassen.’

Dat is nog eens krasse taal! Wat is er eigenlijk zo dubieus aan reïncarnatie? Of esoterie? Maar het kan ook nog anders. Op een van mijn eerdere berichten over de tentoonstelling, ‘Geschenk’ op 2 juni, kreeg ik op 1 september een reactie met daarin het aanbod eens een andere mening tot me te nemen. Op de weblog ‘Steiner im Brett’ heeft Michael Ibach op 16 augustus het bericht “Da täuschen Sie sich...” geplaatst. Hij betoogt daarin dat Markus Brüderlin, en met hem het Kunstmuseum Wolfsburg, helemaal niet zo’n onafhankelijk en objectief oordeel over Steiner als kunstenaar heeft. Michael Ibach bevroeg Rita Werneyer, de Public Relations-medewerkster van het museum, van wie het idee van de tentoonstelling afkomstig was. Zij verklaarde:

‘Die Ursprungsidee für die Ausstellung hatte Alexander von Vegesack, der Leiter des Vitra Design Museums. Es selbst sammelt Möbel und hat Anfang der 90er Jahre – noch ohne besonderes Vorhaben – Steiner-Möbel aus Haushaltsauflösungen in der Nähe von Weil am Rhein bzw. Dornach gesichert. Steiner in seiner Bedeutung für die Formensprache in Design, Architektur und Kunst vorzustellen: diese Idee entwickelte sich nach und nach, bis schließlich das große Gemeinschaftsprojekt mit den beiden Ausstellungen “Rudolf Steiner und die Kunst der Gegenwart” und “Rudolf Steiner. Die Alchemie des Alltags” entstanden ist mit den Partnern Vitra Design Museum, Kunstmuseum Wolfsburg und Kunstmuseum Stuttgart.’

En verder zei zij:

‘Unterstützung in historisch-fachlichen Fragen erhielten wir durch Walter Kugler, dem Leiter des Rudolf-Steiner-Archivs in Dornach in der Schweiz. Außerdem erhielten wir Leihgaben aus der Kunstsammlung des Goetheanum, ebenfalls in Dornach. Die Akteure innerhalb unseres Ausstellungsprojektes sind selbst keine Anthroposophen, ebenso wenig wie die Künstler, deren Werke zu sehen sind.’

In het vervolg werkt Ibach de veronderstelling uit dat zowel Alexander von Vegesack, hoofd van het Vitra Design Museum, als het voormalige hoofd van het Kunstmuseum Stuttgart (van 2003 tot augustus 2009; tegenwoordig artistiek directeur van de Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf), Marion Ackermann, zeer sterke sympathieën hebben voor Steiner en de antroposofie. Over Markus Brüderlin weet hij te melden dat die al in 1977, bij de Documenta 6 in Kassel, diep onder de indruk was van Joseph Beuys. Dan is het geen grote stap meer naar de antroposofie, natuurlijk. Niks onafhankelijkheid dus; zeker ook niet als je weet dat de vaste sponsor van het Kunstmuseum Wolfsburg de ‘Volkswagen Financial Services’ is. Hiertoe behoort ook Porsche, en zoals Michael Ibach schrijft:

‘Ein Spross der Porsche-Dynastie ist Daniell Porsche. Daniell Porsche ist bekennender Anthroposoph und betreibt federführend seit geraumer Zeit mehrere anthroposophische Einrichtungen in Österreich, so eine heilpädagogische Waldorfschule (Paracelsus-Schule Salzburg), ein Bio-Restaurant (Gasthaus Schützenwirt) und eine kulturelle Einrichtung (Kulturzentrum St. Jacob). Zudem ist er Geschäftsführer des sogenannten Odeion Kulturforums Salzburg mit dem Dorothea Porsche Saal. Eine mögliche Unterstützung der Ausstellung von dieser Seite wäre daher nicht unbedingt ausgeschlossen.’

Mooi! Een complottheorie die nu eens niet van een antroposoof afkomstig is... Maar het is allemaal wel een beetje met de haren erbij gesleept. En antroposofen zijn erg slecht in het uitvoeren van geheime duistere complotten; ze kunnen het namelijk nooit eens worden. Maar ja, wie weet is dat tegenwoordig wel anders en zijn het niet alleen antroposofen die zulke complotten smeden. Dat bijvoorbeeld de Neue Zürcher Zeitung nu opeens schrijft over zeventien kunstenaars die min of meer met antroposofie bezig zijn, terwijl Andreas Mäckler het daar in 1990 al over had, dat kan natuurlijk nooit toeval zijn. En zo kunnen we nog wel even doorgaan.

4 opmerkingen:

Adri zei

Dag Michel,

Wat een mooie foto staat hier ineens tussen!

Groet,

Adri

Michel Gastkemper zei

Beste Adri,
Ja, ik had me even omgedraaid van de Reeuwijkse Plassen en de andere kant gefotografeerd. Overigens ben ik nu bijna door mijn foto’s heen (het waren er intussen ook wel genoeg van deze wandeling) en moet ik gaan bedenken wat nu. Zulke aaneensluitende wandelingen heb ik niet meer, dus zullen het lossere, meer incidentele beelden worden waarschijnlijk, van vakanties en zo.

steinerimbrett zei

Danke für die freundliche Erwähnung des betreffenden Hintergrundartikels zur Wolfsburger Steiner-Doppelausstellung!

Von einer Art anthroposophischer Verschwörung kann natürlich nicht die Rede sein, der verwandte sprachliche Terminus lässt dies auch überhaupt nicht zu. Neben der Darstellung des gegebenen Sachverhalts sowie naheliegender Zusammenhänge, die leider nicht unberücksichtigt bleiben können, tragen sie doch Entscheidendes zur Aufklärung bei, wird primär auf die Tatsache hingewiesen, daß die offizielle Darstellung eindeutig und belegbar abweicht von der Faktenlage. Und die besagt eindeutig, daß an relevanter und hochsensibler Stelle gelogen wird, aus welchen Gründen auch immer. Das läßt auf der einen Seite Raum für gewisse Interpretation, auf der anderen, der zwingend logischen Seite jedoch nur den einen Schluß zu, daß man nur der eigenen, der inhaltlich anthroposophisch gelenkten Öffentlichkeitsarbeit über den Weg traut. Hier sollten von vornherein Fakten geschaffen werden, um der interessierten Öffentlichkeit nicht versehentlich einen zu kritisch angegangenen Steiner zu präsentieren. In Hinblick auf die Größe und angenommene Bedeutung der Wolfsburger Ausstellung sowie das Steiner-Jubel-Jahr 2011 ist das aus anthroposophischer Sicht nachvollziehbar. Das Ausmaß der offenbaren Lüge wird dadaurch natürlich nicht geschmälert, ebensowenig der bewusste Betrug an jenen Besucher, die sich tatsächlich einen objektiven und "differenzierten" (Rita Werneyer) Zugang erhofft und erwartet haben. Die Hoffnung auf Unabhängigkeit ist selbstverständlich oftmals trügerisch - bloß darf man dann nicht - wie hier geschehen - hingehen und eine offizielle darstellung verbreiten, die nicht der Realität entspricht. Auf diese Art und Weise betrügt man jene interessierten Besucher, die ein Recht darauf haben, nicht vorab in tendenziös anthroposophischem Sinne suggeriert und beeinflusst zu werden. Andernfalls wäre ihnen der Werbecharakter der Steiner-Show egal gewesen, hätten sie doch sowieso annehmen müssen, daß hier in ideologischer Manier für Steiner und die Anthroposophie geworben werden soll. Das aber ist angeblich nicht der Fall (gleichwohl ist ja der anthroposophische Kontext wieder hergestellt, auf dessen Abwesenheit die Veranstalter so großen Wert gelegt haben!), womit zweifelsfrei eine trügerisch-betrügerische Situation hergestellt wurde, die naturgemäß nur einen abstoßenden Beigeschmack erzeigen kann. Und selbstverständlich kann und darf ein solches, vollkommen unakzeptables Verhalten nicht hingenommen werden: Es muß aufgedeckt, benannt und weithin bekannt gemacht werden. Gerade weil es sich nicht um ein beliebiges Konsumprodukt (wo die Abhängigkeit selbstredend ist), sondern eine Weltanschauung handelt, die ein eindeutiges Interesse an einer ganz bestimmten öffentlichen Behandlung hat. Dieses Interesse wurde im Fall von Wolfsburg dreist und willkürlich durchgesetzt, auch um den Preis der Lüge, der bezahlt werden will. Wer für diesen hohen Preis aufkommt, wird sich sicherlich noch zeigen...

Andreas Mäckler zei

Eine Ausstellungskritik zum "Kosmos Rudolf Steiner" finden Sie auch hier: http://www.meine-biographie.com/2011/150-jahre-rudolf-steiner-%e2%80%93-ein-groses-thema-verschenkt/

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(Hilversum, 1960) – – Vanaf 2016 hoofdredacteur van ‘Motief, antroposofie in Nederland’, uitgave van de Antroposofische Vereniging in Nederland (redacteur 1999-2005 en 2014-2015) – – Vanaf 2016 redacteur van Antroposofie Magazine – – Vanaf 2007 redacteur van de Stichting Rudolf Steiner Vertalingen, die de Werken en voordrachten van Rudolf Steiner in het Nederlands uitgeeft – – 2012-2014 bestuurslid van de Antroposofische Vereniging in Nederland – – 2009-2013 redacteur van ‘De Digitale Verbreding’, het door de Nederlandse Vereniging van Antroposofische Zorgaanbieders (NVAZ) uitgegeven online tijdschrift – – 2010-2012 lid hoofdredactie van ‘Stroom’, het kwartaaltijdschrift van Antroposana, de landelijke patiëntenvereniging voor antroposofische gezondheidszorg – – 1995-2006 redacteur van het ‘Tijdschrift voor Antroposofische Geneeskunst’ – – 1989-2001 redacteur van ‘de Sampo’, het tijdschrift voor heilpedagogie en sociaaltherapie, uitgegeven door het Heilpedagogisch Verbond

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