Bedoeld is: antroposofie in de media. Maar ook: in de persbak van de wijngaard, met voeten getreden. Want antroposofie verwacht uitgewrongen te worden om tot haar werkelijke vrucht door te dringen. Deze weblog proeft de in de media verschijnende antroposofie op haar, veelal heerlijke, smaak, maar laat problemen en controverses niet onbesproken.

zaterdag 25 september 2010

Bezuinigen

Het is weer eens crisis in het Goetheanum. Financieel in de eerste plaats. Maar dat is natuurlijk maar uiting van een andere crisis. Daarover hoor je echter niet zoveel. Je mag al blij zijn als de financiële crisis in alle openheid getoond wordt. Dat gebeurt nu in ieder geval weer door het halfjaarbericht van Cornelius Pietzner, de penningmeester van de Algemene Antroposofische Vereniging aan het Goetheanum in Zwitserland. Op 14 juli maakte ik in ‘Stichten’ melding van zijn vlucht naar voren. Ook nu wordt het weer een bericht in het Duits. Op de homepage van het Goetheanum staat ‘Halbjahresfinanzbericht Juni 2010 online’:
‘Liebe Freunde Es freut uns, Ihnen diesen Finanz-Halbjahresbericht 2010 für das Goetheanum vorlegen... [mehr]
Dit ‘meer’ leidt naar een pagina met dit bericht:
‘Es freut uns, Ihnen diesen Finanz-Halbjahresbericht 2010 für das Goetheanum vorlegen zu können. Wie viele andere Organisationen in der Welt, ist auch das Goetheanum mit schwierigen finanziellen Verhältnissen konfrontiert, die vor allem die Liquiditätsfrage betreffend, sich noch zuspitzen können. Zwei Dinge sind uns klar:

1) Wir müssen in dieser Situationen sowohl kurz- wie langfristig sorgfältig an neuen Massnahmen arbeiten und klare Entscheidungen treffen.
2) Eine stetige Weiterarbeit an den Kernaufgaben der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft wird nur durch die grosse und unermüdliche finanzielle Unterstützung von Mitgliedern, Freunden, Institutionen und Stiftungen möglich. [weiter]
En weer gaat het via een link verder. Daar staat dit:
Cornelius Pietzner
Schatzmeister
Benjamin Kohlhase-Zöllner
Bereichsleitung Finanzen, Controlling und IT’
De eerste link biedt die mooie, moderne service om direct in een prospectus te kijken en te bladeren. De tweede een download ervan. Daaruit haal ik het vervolg. Het begint met een ‘Grusswort’ door ‘Finanzvorstand Cornelius Pietzner’, van wie de bovenstaande eerste zinnen zijn. Dan gaat het op de bladzijden 3 tot en met 5 als volgt verder:
‘Allgemeine Situation
Die finanzielle Situation des Goetheanum wurde in letzter Zeit bereits in diversen Artikeln geschildert. Die meisten dieser Artikel, wenn gleich nicht vollständig oder nur eine bestimmte Perspektive berücksichtigend, waren in ihrer Hauptbotschaft grundsätzlich richtig und haben dazu beigetragen, bewusst zu machen, dass das Goetheanum nicht vom gegenwärtigen Weltgeschehen losgelöst betrachtet werden kann. Trotzdem, in schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass Urteile und Bewertungen sorgfältig, und basierend auf möglichst vollständige Informationen zustande kommen, um eine einfache oder falsche Meinungsbildung zu vermeiden.

Mit einem Tiefstand des Euro (sowie US-Dollar und englisches Pfund) gegenüber dem Schweizerfranken und einer global schwachen Wirtschaft, müssen zusätzliche Schwierigkeiten überwunden werden. Das Wechselkurs-Risiko kommt uns, aufgrund der finanziellen Beziehungen  (z.B. Mitgliederbeiträge des Goetheanum mit über 30 Ländern) teuer zu stehen, obwohl wir periodisch auswerten, mit welchen Massnahmen das Goetheanum vor solchen Währungsschwankungen geschützt werden könnte (z.B. Währungsversicherung).

Weitere Elemente tragen zu den umfassenden finanziellen Herausforderungen bei. Ich habe diese in früheren Berichten detailliert dargelegt und in den letzten zwei Jahren, anlässlich der Finanzpräsentation für die Mitglieder an der Generalversammlung (siehe www.goetheanum.org/2916.html#c6761) – mehrmals wiederholt. Konkrete Schritte, um das Budget für 2010 markant zu reduzieren, wurden bereits eingeleitet. Weitere Schritte für 2011 müssen folgen. In den zwei Jahren (2010-11) muss eine Kürzung des Haushaltbudgets des Goetheanum von ca. 15 % (3,4 Mio. CHF) realisiert werden. Diese schwierigen Schritte sind für das Goetheanum unumgänglich.

Mysteriendramen
Trotz einer strikten finanzpolitischen Disziplin, weisen diverse grosse Aktivitäten in die Zukunft. In erster Linie sind natürlich die Mysteriendramen zu erwähnen. Besucherzahlen, Rückmeldungen und Erfahrungen der Zuschauer zeigen, dass der künstlerische und neu erforschten Beitrag dieser neuen Inszenierung der Mysteriendramen, trotz Risiko und beachtlichen finanziellen Verpflichtungen, sehr geschätzt werden. Diese Bestätigung und die finanzielle Unterstützung, ganz speziell in 2009, erlauben uns, die Dramen weiterhin aufzuführen. So haben wir geplant, sie 2012 und eventuell auch 2013 anzubieten.

Die Gesamtkosten der Dramen über drei Jahre (2008-2010) belaufen sich auf etwas mehr als 5 Mio. CHF. 2008/2009 konnte bereits ein erheblicher Teil der Ausgaben finanziert werden. Für 2010 müssen bis Ende des Jahres noch 500 TCHF zusammenkommen, damit ein ausgeglichenes Budget erreicht werden kann. Dazu sind mehr als nur gute Besucherzahlen gefragt, zusätzliche Spenden und Schenkungen werden nötig sein.

Gebäuderenovation Goetheanum
Das geplante Renovierungsprojekt des Goetheanum setzt sich aus drei Teilen zusammen:
– Schieferdach, West- und Südseite
– Betonmauern aussen (West- und Südseite)
– Terrasse
Das Budget für diese Projekte beläuft sich auf insgesamt ca. 3,7 Mio. CHF. Wir durften für diese Renovation von der englischen Landesgesellschaft eine ausserordentliche Spende in Höhe von beinahe 400.000 CHF entgegennehmen. Sobald die erste Spendenmillion zusammengekommen ist, können die Arbeiten zu diesem Projekt in Auftrag gegeben werden.

Diverse Projekte
Weitere laufende Projekte benötigen ebenfalls eine Finanzierung – so. z.B. eine Initiative aus der Dokumentation, kleinere Gebäudeprojekte (Ersetzen der Aufzüge), neue Software für Ticket und Empfang. Und natürlich muss die wichtige Arbeit der Sektionen der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft finanziert werden.

Modell 1. Goetheanum
Wir freuen uns, dass im Ausstellungsraum des “Menschheitsrepräsentanten” (kürzlich gereinigt und restauriert) durch einen Umbau Platz für das einmalige Modell des ersten Goetheanum (von Herrn Feuerstack gebaut) geschaffen werden konnte. Dieses Modell war bis vor kurzem in Metzerlen, 20 Fahrminuten von Dornach, untergebracht und findet nun sein rechtmässiges Zuhause im Goetheanum.

Als erstaunliches und bewegendes Zeugnis der einzigartigen architektonischen und künstlerischen Elemente des ersten Goetheanum ist dieses Modell für das Goetheanum eine grosse Bereicherung und wird für Mitglieder, Freunde, Besucher und Touristen frei zugänglich sein.

Wir sind der schweizerischen Landesgesellschaft einmal mehr sehr dankbar, dass sie sich verpflichtet haben, dieses Projekt mit bis zu 50.000 CHF zu finanzieren. Wir hoffen viele von Ihnen bei einem Besuch dieses Kunstwerkes im Herbst begrüssen zu dürfen.

Finanzaussichten
Die Netto-Halbjahresausgaben bewegen sich im allgemeinen innerhalb oder unterhalb des Budgets. Eine andauernde Sorge bereitet uns der Bereich Bühne und Eurythmie, deren Produktionskosten die Hochrechnungen unvorhersehbar überschreiten können. Dieser Bereich erfordert erneut unsere Aufmerksamkeit, damit die budgetierten Ausgaben strikt eingehalten werden können.

Im Allgemeinen liegen die Einnahmen tiefer als erwartet. Legate, für 2010 mit 500.000 budgetiert, liegen (zur Zeit) bei weit weniger als der Hälfte. Diverse Legate, die in der zweiten Jahreshälfte ausbezahlt werden sollten, erlauben uns zu hoffen, die Budgetzahlen zu erreichen. Für 2011 ist es seit Jahrzehnten das erste Mal geplant, die Einkünfte aus den Legaten komplett aus dem Betriebsbudget herauszulösen.

Mitgliederbeiträge blieben konstant und bewegen sich, trotz den Schwankungen der Wechselkurse, auf erhofftem Niveau. Im zweiten Halbjahr könnten diese Schwankungen durch einen Wechselkursverlust von über 200.000 CHF bei den Mitgliederbeiträgen zu einem Problem werden. Dieses Problem trat auch bei den Institutionsbeiträgen und Spenden aus dem Euroraum auf, was zu weiteren Kursverlusten von ca 200.000 CHF führen könnte. Spenden und Schenkungen liegen im ersten Halbjahr, trotz einer grösseren Spende im Juli von 250.000 CHF und erwarteten weiteren Institutionsbeiträgen bis Ende Jahr, wesentlich tiefer. Unser Augenmerk gilt den freien Spenden (mit 2,3 Mio. CHF budgetiert). Durch die momentane angestrengte Wirtschaftslage werden wir den vollen Einsatz von Allen und einen zusätzlichen “Goodwill” benötigen, um unser Budgetziel zu erreichen.

Personelle Aussichten
Zurzeit arbeitet ein erfolgreiches Team im Finanzwesens. Allerdings zeichnen sich in naher Zukunft signifikante Änderungen in der Leitung des Finanzbetriebs des Goetheanum ab. Die Ankündigung meines eigenen Wechsels als Vorstandsmitglied und Finanzvorstand für nächstes Jahr, anlässlich der Generalversammlung im April 2011, wurde bereits bekannt gegeben (Anthroposophie Weltweit, Nr.6/10 vom 2. Juli 2010). Wie Sie daher wissen, habe ich mich entschlossen, neue Aufgaben im Zusammenhang mit der Goetheanum Stiftung, einer gemeinnützigen Schweizer Stiftung, die das Goetheanum in einem weiteren Umfeld vertritt, zu übernehmen. Diese Stiftung wird auch grössere und gezielte Fundraising Projekte, in Absprache mit der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft, realisieren und sich um neue Gruppen von potentiellen privaten Geldgebern und Stiftungen bemühen. Die Goetheanum Stiftung beabsichtigt auch partnerschaftliche Projekte mit anderen Organisationen zu realisieren, die bereit sind, sich für eine verstärkte Profilierung des Goetheanum durch gemeinsame nahe stehenden Initiative, einzusetzen.

Christoph Werner aus Deutschland, zur Zeit in Frankreich im Marketing tätig und Barbara Schneider, ehemalige Basler Regierungsrätin, Mitglied des Verwaltungsrats der Weleda AG und Rechtsanwältin, werden zusammen mit mir den Gründungsstiftungsrat bilden. Alterra Holding, ein neuer Social Impact Investment Fond, die zweite Hauptinitiative – und im Zusammenhang mit der Stiftung stehend – wird 2011 lanciert. Dazu folgen später detailliertere Berichte.

Benjamin Kohlhase, Leiter des Bereichs Finanzen, Controlling und IT – eine starke “rechte Hand”, wird das Goetheanum Ende April 2011 ebenfalls verlassen. Herr Kohlhase brachte während den letzten fünf Jahren Entschlussfreudigkeit, Klarheit, neue Ideen und eine geschätzte Professionalität in den operativen Bereich der Finanzen ein. Er war u.a. federführend in der Entwicklung des “Transparenzprojekts” und erarbeitete eine präzisere Darstellung der Leistungsund Finanzprozesse innerhalb des Goetheanum. Daneben war er in diversen Organisationsentwicklungsprojekten, wie dem Projekt “Zukunft Goetheanum” massgeblich beteiligt. Er beabsichtigt, seine Fähigkeiten und Impulse einem Unternehmen als Geschäftsführer zur Verfügung zu stellen.

Ferner wird Claudia Rordorf, meine Assistentin, bewährte “rechte Hand” der Spenden- und Darlehens-Administration und “front-office” des Finanzwesens, 2011 als Halbzeit-Mitarbeiterin innerhalb der Goetheanum Stiftung arbeiten und ab Januar halbzeitlich in der Bühnenadministration des Goetheanum tätig sein.

Diese Wechsel ermöglichen neue Entwicklungen, Ideen und Tätigkeiten sowohl für das Finanzleben als auch für das Goetheanum als Ganzes. Das bedeutet aber auch, dass es sich hier um den letzten zusammengefassten Halbjahres-Finanzbericht handelt. Selbstverständlich werden Sie wie üblich (vom selben Team) im nächsten Frühjahr den Gesamt-Jahresbericht für 2010 erhalten.

Mit einem herzlichen Dank für ihr anhaltendes Interesse, Ihre Fragen und Ihre Unterstützung.
Cornelius Pietzner, Schatzmeister’
De personele vooruitzichten zijn dus helemaal niet goed, anders zou je niet zo’n ‘braindrain’ krijgen. Dat blijkt wel uit de tekst van rechterhand Benjamin Kohlhase op de volgende twee bladzijden (6 en 7), met als titel ‘Einen Mehrwert schaffen, der das Goetheanum trägt’:
‘Als wir 2007 damit begonnen haben, ein tiefgreifendes Verständnis aller Leistungs- und Finanzströme des Gesamtorganismus Goetheanum zwischen Gesellschaft, Hochschule und Kulturbetrieb zu erarbeiten, war absehbar, dass diese Arbeit nur ein Hilfsinstrument, eine Art Spiegel, für die eigentlichen Fragen der Zukunft des Goetheanum sein kann. Uns war es wichtig, nicht nur die Folgen unseres Handels besser zu verstehen, sondern den Ursachen auf den Grund zu gehen um daraus neue Entscheidungen treffen zu können.

Das sogenannte “Transparenzprojekt” macht auf einer objektiven Grundlage ein Defizit sichtbar. Seit Beginn des Jahres suchen wir in dem Projekt “Zukunft Goetheanum” nach einer zukunftsorientierten Lösung dieses Defizits.

Der Finanzdruck des Goetheanum ist so alt wie es selbst. Es ist richtig, dass es “goldene Zeiten” gab, in denen vieles möglich war. Diese goldenen Zeiten bildeten eine Art Golddeckung, die sich jedoch aus den Ergebnissen einer geistigen Arbeit, der eher kargen Anfangszeit bildete.

Die Ergebnisse aus dem Transparenzprojekt zeigten uns z.B. in dem Verhältnis “steigende Veranstaltungskosten” zu “sinkenden Einnahmen aus Veranstaltungen”, dass wir keine Balance bzw. entsprechenden Ausgleich unserer Bemühungen innerhalb dieser Tätigkeit gefunden haben. Analysiert man die Veranstaltungsangebote, so konnte man zum einen beobachten, dass die Besucherzahl pro Veranstaltung sank, das Angebot sich jedoch ausweitete. Wir stellten darüber hinaus fest, dass uns doch noch zuwenig Zeit und Freiraum für Neues, für grundsätzliche Analysen, frische Überlegungen und damit eigener inhaltlicher Forschung fehlte. Das möchte die Hochschule in Zukunft verstärken und durch noch mehr eigene inhaltliche Forschungsarbeit eine neue substanzielle Golddeckung sicherstellen. Aber auch die Mitarbeitenden des Hauses werden durch alle Abteilungen hinweg verstärkt eingeladen, sich an dieser inhaltlichen Arbeit zu beteiligen.

Im Dezember 2009 wurde dann ausgesprochen: “Weiter sparen ohne neuen Auftrag ist nicht leistbar”. Wir waren an dem Punkt, wo sich unausgesprochen die Frage nach dem “wie weiter” stellte. Eine seit langem angemahnte Anpassung der Verhältnisse an die Wirklichkeit wurde unumgänglich, eine Konsolidierung des Haushalts konnte nur mit einem Neugriff der eigentlich tragenden Motive und Bilder geschehen.

Wir begannen noch im Dezember 2009 mit dem Projekt “Zukunft Goetheanum”. Jetzt galt es, die richtigen Fragen für die Zukunft des Goetheanum zu entwickeln und zu stellen. Das ist nicht einfach und auch kein Prozess, den man in drei Monaten löst. Dennoch mussten wir in kürzester Zeit zu Antworten gelangen. Wir entschieden uns für einen doppelten Weg. Zum einen wurde an den Zukunftsbildern gearbeitet, zum anderen daran, alle Positionen von Vorstand, Hochschule und Kulturbetrieb auf den Prüfstand zu setzen und nach Einsparpotential zu suchen.

Das Projekt bezog Mitarbeitende, Freunde, Hochschulkollegium, Bereichsleitung und Vorstand ein. (siehe auch Das Goetheanum, Nr. 4/2010) Im April wurden dann die ersten Ergebnisse aus der Bildarbeit besprochen und im Juni in der Klausur von Vorstand und Hochschule die Einsparmöglichkeiten.

Bildung eines Zukunftsbildes in der ersten, Einsparungsmassnahmen in der zweiten Phase
Es muss zwei starke Säulen geben: Die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft und die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft. Beide sollten durch den Konsolidierungsprozess gestärkt werden. Daneben müste die Bühne viel enger als bisher in die Hochschule integriert werden. Die Zusammenarbeit innerhalb der Hochschule, aber auch mit dem Haus, sollte am Anfang stehen und nicht erst am Ende in einem “Kompromiss” enden. Dies würde jedoch nur möglich werden, wenn es eine gemeinsame inhaltliche Arbeit gebe, so die Statements.

In der zweiten Phase wurde konkretes Einsparpotential präsentiert. So soll das Veranstaltungsmanagement rund 150 TCHF durch eine optimierte Zusammenarbeit einsparen können, die Kommunikation inkl. Wochenschrift könne um 500 TCHF reduziert werden, die Bühne soll um 500 TCHF gekürzt werden und die Hochschule sieht ein Einsparpotential von 120 TCHF. In der AAG sieht man die Möglichkeit durch die Einführung der Institutionsmitgliedschaft Mehreinnahmen zu generieren. Insgesamt ein Einsparpotential von rund 1,25 Mio CHF der angestrebten mindestens 1,7 Mio einzusparenden Mittel. Dieses Ziel müssten wir Aufgrund des anhaltenden ungünstigen EUR/CHF Kurses nach oben anpassen.

Beide Ergebnisse sind sind ein erster Schritt. Grundsätzlich geht es neben dem Einsparen auch darum, sich inhaltlich auf die Zukunft hin auszurichten, so dass ein Mehrwert entsteht der so nachhaltig ist, dass er die nächsten Jahre oder Jahrzehnte das Goetheanum trägt.

Wir müssen die Frage beantworten, welche wesentlichen Beiträge und Ergebnisse die AAG und Hochschule für das 21. Jahrhundert und seine Fragen und Herausforderungen leisten muss und kann. Daher wurde vereinbart, dass es eine weitere Klausur von Vorstand und Hochschulkollegium im September geben wird, in der zum einen das Einsparziel erreicht werden muss, zum anderen die Ausrichtung der Arbeit und Themen von Hochschule und Gesellschaft für die Zukunft bearbeitet und vereinbart werden soll.

Wir sind auf einem guten, gesunden und trotzdem nicht einfachen Weg. Ich bin überzeugt, dass sich dieser Weg für alle lohnen wird, denn wie Joseph Stiglitz schrieb: “Zukunft entsteht aus Krise”. Ich möchte für die mehrjährige fruchtbare Zusammenarbeit mit unseren Partnern in den Ländern, Unternehmen, Stiftungen und Banken sowie unseren Mitgliedern und Spendern für die inhaltliche und finanzielle Unterstützung herzlich danken.
Benjamin Kohlhase-Zöllner
Bereichsleitung Finanzen, Controlling und IT’
Je hoort er een enorme teleurstelling in, het project ‘Toekomst Goetheanum’ dat december vorig jaar nog snel gestart werd, ten spijt. De bezuinigingen zijn flink: evenementenorganisatie 150.000 Zwitserse franken, publiciteit inclusief weekblad ‘Das Goetheanum’ 500.000 Zwitserse franken, het toneel ook een half miljoen franken en ten slotte de Vrije Hogeschool voor Geesteswetenschap 120.000. Dan moet er elders nog een half miljoen gevonden worden. Het lijken wel kabinetsonderhandelingen! Wie neemt de leiding? En wat is de toekomstvisie? Ik heb die nog niet kunnen ontdekken.
.

4 opmerkingen:

reinaert albrecht zei

Het slechte financiële weer zal hen misschien verhinderen om idiote rechtzaken aan te spannen tegen Archiati en zo.

barbara2 zei

es liest sich wie: die ratten verlassen das schiff.

John Wervenbos zei

Dit blogartikel roept natuurlijk vragen op. Die zijn kort verwoord in mijn digitale aantekenboekje met het volgende blogbericht aldaar: Hoofdkwartier antroposofische vereniging.

Michel Gastkemper zei

@reinaert albrecht zei...
‘idiote rechtzaken aan te spannen tegen Archiati en zo’: Dat is een vergissing (zoals al kan blijken uit http://antroposofieindepers.blogspot.com/2010/07/persen.html op 12 juli). Bij het Archiati Verlag ging het om rechten van het Rudolf Steiner Verlag die waren geschonden. Daarin was de Algemene Antroposofische Vereniging geen partij.

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(Hilversum, 1960) – – Vanaf 2016 hoofdredacteur van ‘Motief, antroposofie in Nederland’, uitgave van de Antroposofische Vereniging in Nederland (redacteur 1999-2005 en 2014-2015) – – Vanaf 2016 redacteur van Antroposofie Magazine – – Vanaf 2007 redacteur van de Stichting Rudolf Steiner Vertalingen, die de Werken en voordrachten van Rudolf Steiner in het Nederlands uitgeeft – – 2012-2014 bestuurslid van de Antroposofische Vereniging in Nederland – – 2009-2013 redacteur van ‘De Digitale Verbreding’, het door de Nederlandse Vereniging van Antroposofische Zorgaanbieders (NVAZ) uitgegeven online tijdschrift – – 2010-2012 lid hoofdredactie van ‘Stroom’, het kwartaaltijdschrift van Antroposana, de landelijke patiëntenvereniging voor antroposofische gezondheidszorg – – 1995-2006 redacteur van het ‘Tijdschrift voor Antroposofische Geneeskunst’ – – 1989-2001 redacteur van ‘de Sampo’, het tijdschrift voor heilpedagogie en sociaaltherapie, uitgegeven door het Heilpedagogisch Verbond

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