Bedoeld is: antroposofie in de media. Maar ook: in de persbak van de wijngaard, met voeten getreden. Want antroposofie verwacht uitgewrongen te worden om tot haar werkelijke vrucht door te dringen. Deze weblog proeft de in de media verschijnende antroposofie op haar, veelal heerlijke, smaak, maar laat problemen en controverses niet onbesproken.

zaterdag 19 maart 2011

Ban gebroken


Nu staan we er dan helemaal voor, voor de ingang van de Sainte-Chapelle te Parijs. U ziet duidelijk de bovenkerk, met daaronder de ingang van de onderkerk: de enige manier om in de bovenkerk te komen, voor ons gewone burgers, die niet tot het koninklijk gevolg behoren. We zijn bijna zover om binnen te treden.

Eindigen doe ik vandaag met een bijzonder artikel uit ‘Das Goetheanum’, überhaupt met een belangrijke nieuwe ontwikkeling bij dit weekblad en evenzo bij de plek met de gelijkluidende naam. Maar daar gaat eerst iets anders aan vooraf. Dat is om te beginnen een update bij ‘Medienstelle Anthroposophie’. Iets meer over de achtergrond van deze Duitse zusteronderneming van Info3 berichtte ik op 24 mei 2009 in ‘Uitdagingen’. Niet te verwarren met het Zwitserse internetportaal ‘Anthromedia’, waarvan ik op 17 februari 2010 in ‘Vermarkting’ wist te melden dat dit ook een versie kent in het Engels, Frans en Italiaans. Vier dagen geleden werd de pagina ‘Pressespiegel’ van ‘Medienstelle Anthroposophie’ geactualiseerd, waarmee een mooi overzicht van de publicitaire stand van zaken van het Steiner jubileumjaar werd gegeven. Een heel aantal ervan is hier al aan bod geweest, dus ook voor ons is deze samenvatting heel handig:
‘In welchem Ausmaß Rudolf Steiners 150. Geburtstag am 27. Februar 2011 Eingang in nahezu sämtliche deutsche Leitmedien sowie zahllose regionale Zeitungen gefunden hat – und das in fast durchgängig positiver Weise – hat alle Erwartungen übertroffen. Wir stellen Ihnen hier eine Auswahl interessanter Artikel und Sendungen vor.

Einen umfangreichen, fortlaufenden Pressespiegel stellt die Medienstelle Anthroposophie auf der Steiner-Jubiläumswebsite zur Verfügung: www.rudolf-steiner-2011.com

Kulturimpuls Anthroposophie

Im Tagesspiegel urteilte Manuel Gogos, Steiner sei heute “konkurrenzlos, was die Vielfalt und Nachhaltigkeit seiner Impulse angeht, beim Biolandbau, der alternativen Heilkunde wie der Reformpädagogik. In Deutschland gibt es heute kaum eine alternative Subkultur, die nicht von seinen Intuitionen durchpulst ist. Während die Anthroposophie des Okkultismus und Obskurantismus verdächtig bleibt, sind ihre praktischen Anwendungen mittlerweile Alltagsphänomene.”

Doch auch unabhängig von diesen praktischen Anwendungen lohne die Auseinandersetzung mit Steiner: “Jedenfalls sollte es heute, 150 Jahre nach Steiners Geburt, möglich sein, noch ganz andere Seiten an dem Anthroposophen zu entdecken. Sein Frühwerk “Philosophie der Freiheit” ist in der Philosophie des 20. Jahrhunderts zu Unrecht kaum beachtet worden. (…) Rudolf Steiner gehört nicht den Anthroposophen allein. Anthroposophie ist heute als Kulturimpuls von Interesse – auch für Nicht-Anthroposophen.” (Manuel Gogos: “Der Mann mit dem Magiermantel”, Der Tagesspiegel, 26.02.2011)

Iris Radisch, Literaturchefin der Zeit, verfasste ein Steiner-Porträt, in dem es am Rande auch um die neu erschienenen Steiner-Biographien geht. “Er ist die große Ausnahme (…) Rudolf Steiner ist der letzte und nach dem Niedergang des Marxismus auch der einzige Sohn des deutschen Idealismus, der den Praxistest überlebt hat.” Sie weist jedoch auch auf Steiners Ecken und Kanten hin: “Die Zumutung, die darin liegt, in Rudolf Steiner dem letzten Vertreter der großen Totale zu begegnen, die Welt, Geschichte, Natur, Kunst und Mensch mit großem Ernst noch als ein untrennbares Ganzes las, sollte man nicht kleinreden.” (Iris Radisch: “Der letzte Prophet”, Die Zeit, 17.02.2011)

Mateo Kries, Direktor des Vitra Design Museum, beschrieb in der Welt, warum Steiners Ideen auch jenseits der bekannten Praxisfelder heute “lebendig wie nie” sind. “Mit dem neu erwachten Interesse an Steiner bröckeln nun jedoch auch die Mauern aus Halbwissen, die man um ihn errichtet hat. Was dahinter auftaucht, ist eine Figur, die facettenreicher und einflussreicher ist, als man bisher dachte. Eine Figur, deren Relevanz für unsere heutige Gesellschaft man nicht außer Acht lassen kann, gleich wie man zu einzelnen Aspekten von Steiners Schaffen steht.”

Kries analysiert den Prozess der gesellschaftlichen Abgrenzung der Anthroposophie: “Während die Anthroposophen Steiners Ideen fast unverändert fortschrieben und damit ein Fossil einer bestimmten historischen Epoche schufen, nahm der Rest der Gesellschaft diese Abkapselung dankbar auf – denn sie entband sie davon, sich weiter mit der eigentlichen Substanz Steiners auseinandersetzen zu müssen.” (Mateo Kries: “Die Welt als Kunstwerk”, Die Welt, 26.02.2011)

Steiner der “Menschenfreund”

In ihrer Ausgabe vom 17. Februar 2011 widmete die Zeit ihr komplettes Ressort Chancen Rudolf Steiner und den Waldorfschulen. “Was steckt hinter der wohl erfolgreichsten pädagogischen Reforminitiative des 20. Jahrhunderts? Warum können nahezu alle Waldorfschulen weit mehr Anmeldungen zählen, als sie Plätze haben? Und das, obwohl die Eltern Schulgeld zahlen müssen und regelmäßig zum Putzdienst eingeteilt werden. Und wie viel von Steiners Weltbild steckt noch in den Schulen?” fragt Autor Martin Spiewak in seinem Artikel über die “Schmiede guter Menschen”. (Martin Spiewak: “Eine Schmiede guter Menschen”, Die Zeit, 17.02.2011)

In einem Leitartikel in der Welt konstatierte Claudia Becker, “dass man an Rudolf Steiner heute einfach nicht vorbeikommt. (...) Kein anderer deutschsprachiger Denker des 20. Jahrhunderts prägt mit seinen Lehren und Impulsen heute derart viele Lebensbereiche wie er (...) Das ist das Besondere an der Anthroposophie: diese Besinnung auf das Ich, diese Anregungen, nach dem Sinn zu fragen, selbstbewusst zu sein, aber auch sozial, demütig und dankbar für das Leben, das nach Steiners Ansicht für jeden eine Aufgabe vorsieht. Das sind unschätzbare Lebenshilfen.” Im Zusammenhang mit den Rassismusvorwürfen urteilt sie: “An einem aber kann kein Zweifel bestehen: Steiner war ein Menschenfreund. Er (...) war in der Praxis gegen jede Diskriminierung. Daran ändern auch die schwierigen Passagen in Steiners Werk über die Rassen nichts.” (Claudia Becker: “Der Menschenfreund”, Die Welt, 19.02.2011)

Einen Artikel über Steiner und den Goetheanum-Bau brachte die Süddeutsche Zeitung: “Vom Material, von der Konstruktion und von der Raumorganisation her: Das Gebäude war damals eine Innovation, Sensation und ein Skandalon dazu. Es ist ein Bau mit Haltung, der auch beim Betrachter Haltung einfordert.” (Gerhard Matzig: “Wie man Türen öffnet”, Süddeutsche Zeitung, 26.02.2011)

Ein Artikel über Steiners “Philosophie der Freiheit” erschien in der Neuen Züricher Zeitung. “Auf der einen Seite ein emphatisches Freiheitsverlangen, das sich ausdrücklich ‚keiner äußeren Norm‘ zu unterwerfen bereit ist und einen radikalen ‘ethischen Individualismus’ predigt; auf der anderen Seite das dringende Bedürfnis, sich einer wirklichen und umgreifenden, einer ‘vollen, totalen Wirklichkeit’ zu vergewissern und einzufügen: Wie können die beiden Lebensimpulse zueinanderfinden und es miteinander aushalten?” (Uwe Justus Wenzel: “Protest und Ergebung. Eine Lektüre von Rudolf Steiners Philosophie der Freiheit”, NZZ, 26.02.2011)

Steiner multimedial: Hörfunk- und Fernsehberichte

Zahlreiche Beiträge würdigten Steiner außerdem in Hörfunk und Fernsehen: Der Hessische Rundfunk sendete in der Woche vor Steiners Geburtstag in der Reihe hr2 Wissenswert täglich etwa 15-minütige Berichte über “Aspekte der Anthroposophie”. Die fünf Sendungen – 1. Weltbild, 2. Ästhetik, 3. Pädagogik, 4. Ökologie, 5. Medizin und Pflege – sind online als Podcasts abrufbar. (hr2, 21.-25.02.2011)

Einen sehenswerten Kurzbericht über Steiner und die Waldorfschulen brachte auch 3sat / Kulturzeit. (Benjamin Hensler: “Guru, Mythos, Prophet. Rudolf Steiner zum 150. Geburtstag”, 3sat / Kulturzeit, 24.02.2011).

Einen ganzen Thementag widmete der WDR 5 am 25. Februar Rudolf Steiner. Die verschiedenen Beiträge stehen auf der Seite des Senders auch online als Podcasts zur Verfügung.
Umfangreicher Pressespiegel auf www.rudolf-steiner-2011.com
Ja, dit is nou eens een goed voorbeeld van meegaan op de golven van publiciteit. Hoe noem je dat ook alweer in het Duits? Ik geloof dat het ausschlachten heet... Maar het gaat verder. Want vervolgens kunnen we ook bij het eerder genoemde Anthromedia kijken. Die kwam gisteren met ‘Einblicke & Ausblicke’:
‘150 Jahre Rudolf Steiner: ein hochwertig gestaltetes Fotoalbum sowie einen Kurzfilm über die Reise des “Rudolf Steiner Express” ist in Vorbereitung

In aller Munde

Am 27. Februar wurde das Rudolf Steiner-Jahr 2011 unter dem Ehrenschutz von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer in der Österreichischen Nationalbibliothek feierlich eröffnet. Mehr als 400 Festgäste wohnten der Veranstaltung bei, darunter auch die 199 Passagiere des RS 150 Rudolf Steiner Express, die mit dem einzigartigen Sonderzug von Köln über München, Steiners Geburtsort Donji Kraljevec bis Neudörfl und Brunn am Gebirge auf Steiners Lebensbahnen unterwegs waren.

Erste digitale Reiseberichte, Eindrücke und Rückblicke können bereits abgerufen werden (weitere Reportagen, Filme, Fotos und sogar eine kleine Publikation sind in Vorbereitung).

Im Rahmen der Eröffnungsmatinée in der Österreichischen Nationalbibliothek wurde erstmals das internationale Ehrenkomitee verlesen, das die Schirmherrschaft über das Jubiläumsjahr übernommen hat. Die Liste der Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kunst und Wirtschaft sowie Vertretern des öffentlichen Lebens reicht von Jakob von Uexküll (Gründer des “Alternativen Nobelpreises”) und Franz Welser-Möst (Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper) über Unterrichtsministerin Claudia Schmied und der indischen Quantenphysikerin und Umweltschützerin Vandana Shiva bis hin zu Olympiasieger Franz Klammer und dem ägyptischen Sozialunternehmer Ibrahim Abouleish.

Mehr als 200 Zeitungsartikel, 60 Radiosendungen und etliche Fernsehbeiträge, darunter ausführliche Berichte in Nachrichtensendungen und Kulturjournalen des Österreichischen und Westdeutschen Rundfunks, des Bayrischen und SWR Fernsehens sowie auf 3sat haben bisher über das Rudolf Steiner-Jahr 2011 berichtet und damit Steiners herausragende Bedeutung gewürdigt.

Sämtliche Fernsehbeiträge können Sie auf dem YouTube-Kanal des Rudolf Steiner-Jahres abrufen, darunter einen besonders schönen Bericht von der Eröffnungsmatinée in der Österreichischen Nationalbibliothek.

Unter www.anthromedia.net und auf der Website des Steiner-Jahres können Sie darüber hinaus unter Presse > Pressespiegel eine Sammlung der aktuellen Medienberichterstattung einsehen.

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Das Projektbüro “150 Jahre Rudolf Steiner 2011” wird in Kooperation mit dem “RS 150 ON AIR”-Photographen Norbert Roztocki ein hochwertig gestaltetes Fotoalbum sowie einen Kurzfilm über die Reise des “Rudolf Steiner Express” herausgeben, welche voraussichtlich Anfang Mai versandbereit sein werden.
Ein Fotoalbum inklusive Film und Porto kostet 25,- Euro.

Bitte senden Sie Ihre Bestellungen bis zum 6. April 2011 an
Rudolf Steiner Express 2011
c/o Ruth Bamberg
Lotharstrasse 14c
D-47057 Duisburg
Deutschland
Telefon: +49 (0)203 / 930 54 53
Fax: +49 (0)3222 / 148 62 79

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Ausserdem freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass das beliebte Buch von Prof. Karl-Dieter Bodack in einer kleinen Sonderauflage neu erscheinen wird:

“INTERREGIO – Die abenteuerliche Geschichte eines beliebten Zugsystems”
Sichern Sie sich rechtzeitig Ihr persönlich signiertes Exemplar zum Vorzugspreis von 35,- Euro (inklusive Porto).
Bestellung bei: kd.bodack(at)gmx.de

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Abschließend möchten wir Sie nochmals herzlich dazu einladen, sich Ihren ganz persönlichen Jubiläumsfahrplan durch die mittlerweile mehr als 250 Veranstaltungen in 25 Ländern und 100 Städten von Manila über Prag und Wien bis Kapstadt und São Paulo zusammenzustellen und das zugkräftig eröffnete Rudolf Steiner-Jahr 2011 weiterhin gemeinsam mit uns zu gestalten!’
In dit bericht wordt een aantal interessante links gegeven. Om te beginnen:
‘Erste digitale Reiseberichte, Eindrücke und Rückblicke können bereits abgerufen werden (weitere Reportagen, Filme, Fotos und sogar eine kleine Publikation sind in Vorbereitung).’
Gaan we ook daarheen, vinden we eerst bekende dingen, maar daarna zaken die hier nog niet aan bod zijn geweest:
‘RS 150 ON AIR
Aktuelles aus dem Zuggeschehen im Netz
Autor: Philipp Tok, Jonas von der Gathen und Maria Jacobi
gesendet aus dem Redaktionabteil (Wagen1) von unseren Expresskorrespondenten. Fotos: Norbert Roztocki

RS 150 unterwegs
Der Sonderzug Rudolf Steiner ist auf den Schienen
Autor: Michael Mentzel
Nach dem Eurythmieflashmob auf der Domtreppe vor dem Kölner Dom, einer Performance auf dem Bahnhofsvorplatz und Aktionen auf dem Bahnsteig inklusive Zugtaufe setzen wir uns mit dem RS 150 – dem Sonderzug Rudolf Steiner – pünktlich um 9:19 Uhr in Bewegung.

Klassenfahrt nach Kraljevec
oder die wundersame Reise in einem ver-rückten Zug
Autor: Claudius Weise / Info3
Fünf Tage lang rollte er von Köln über Kroatien nach Wien und zurück: der Sonderzug zu Rudolf Steiners 150. Geburtstag. Claudius Weise war für Info3 an Bord und berichtet hier ausführlich in seinem Express-Tagebuch.

Fünf Tage im Rudolf-Steiner-Express
Eine aufregende und bewegende Reise
Autor: Andrea Heidekorn
Vom 24. bis zum 28. Februar fuhr der Rudolf-Steiner-Express anlässlich des 150-Jährigen Jubiläums Steiners von Köln in Richtung Donji Kraljevec, der Geburtsstadt des berühmten Philosophen und Geisteswissenschaftlers. Andrea Heidekorn, Professorin für Eurythmie, fuhr im Sonderzug mit.

Sonderzug nach Kraljevec wurde zur Sozialen Plastik
Gespräche, Vorträge und Begegnungen...
Autor: Edith Willer-Kurtz
199 Passagiere hatten die Möglichkeit genutzt, mit dem vom Projektbüro “150 Jahre Steiner 2011” konzipierten Sonderzug eine Geburtstagsfahrt auf den Spuren Rudolf Steiners zu folgen.

Rudolf Steiner Expressionen
Menschen, Momente – Portraits im Rheingold Clubwagen
Autor: Photos: Helmut Hergarten

Die Roten Frauen
eurythmische Expressionen am Bahnsteig
Autor: Photos: Helmut Hergarten
Man nennt sie die “roten Frauen”, denn sie sind – passend zum Logo des Rudolf Steiner Express 2011 – ganz in Rot gekleidet. Helmut Hergarten, Fotograf aus Alfter, hat aus den Performances eine eigenständig gestaltete Fotostrecke erstellt.

Das hat sich hier konkretisiert.
Unterwegs mit dem Rudolf Steiner Express
Autor: Achim Hellmich
Von 24. bis 28. Februar fuhr der Rudolf-Steiner-Express RS 150 von Köln nach Donje Kraljevec. Diese Fahrt war nicht nur ein Event, ergänzt umPerformances, Vorträge und Lesungen. Achim Hellmich erlebte je länger je mehr,wie durch die Zugfahrt die Begegnung zwischen den Fahrgästen an Bedeutung gewann...

A Journey within a Journey
Reflections from the Rudolf Steiner Express
Autor: Jordan Walker
Half the carriage seats are taken but the train is full. An experience populated with multiple languages and postures, diverse characters on anthroposophical holiday.
Ik wil vooral uw speciale aandacht vragen voor de foto’s van Helmut Hergarten (PDF Portraits) onder de titel Rudolf Steiner Expressionen. Die zijn echt heel goed. – Dan nog die andere link bij Anthromedia:
‘Sämtliche Fernsehbeiträge können Sie auf dem YouTube-Kanal des Rudolf Steiner-Jahres abrufen, darunter einen besonders schönen Bericht von der Eröffnungsmatinée in der Österreichischen Nationalbibliothek.’
Ook reuze handig, zeker wanneer het lukt daar alle verschillende actuele televisieprogramma’s onder te brengen. Maar dat moet ik eerst nog zien. Niettemin is het een goed initiatief. Al doende leert men het, zou ik bijna zeggen.

Ja, en na dit bijna uitputtende overzicht (vrijwel volledig met die twee andere links erbij: Presse > Pressespiegel en Rundumblick zum Jubiläumsfest Rudolf Steiners) kunnen we dan eindelijk overgaan tot het meteen aan het begin beloofde opmerkelijke teken van een nieuwe ontwikkeling bij het Goetheanum en weekblad ‘Das Goetheanum’. Wat was daar ook alweer aan de hand? Om het kort samen te vatten: financiële tekorten die tot verregaande bezuinigingen nopen, hebben ook veranderingen aangaande de publiciteit veroorzaakt, in de vorm van samenvoeging en integratie van verschillende voorheen gescheiden mediakanalen.

Hèhè, gelukkig, zal menigeen zeggen. De kenners weten dat ontwikkelingen binnen ‘het antroposofische’ meestal niet van binnen komen – ik herhaal: veranderingen en verbeteringen komen meestentijds niet van binnen – maar worden door externe drukmiddelen veroorzaakt. Pas als het helemaal niet anders meer kan, worden er dingen mogelijk die voordien bij en onder antroposofen niet voor mogelijk werden gehouden. Ik spreek het maar eens openlijk uit; ik heb het dikwijls genoeg ervaren. Ik weet niet of ik de vraag: rara, hoe kan dit?, nu moet proberen te beantwoorden, en of dit een typisch antroposofisch verschijnsel is. Maar als zulke veranderingen dan toch plaatsgrijpen, blijken er opeens onvermoede krachten vrij te komen, die tot dan toe onopgemerkt waren gebleven en ook niet ingezet konden worden.

En dat is precies de indruk die ik vandaag kreeg toen ik de website van weekblad ‘Das Goetheanum’ aanklikte. Er was een aankondiging van de wisseling van de wacht, gemeld op 19 januari in ‘Besturen’, duidelijk zichtbaar door de statische startpagina op de feestdag van 27 februari, aangegeven in ‘Einddoel’, waarna er drie weken lang vrijwel volledige radiostilte heerste. Misschien te druk met andere dingen? Maar vandaag is er een ban gebroken, lijkt het wel. Kijkt u maar mee. ‘Diese Woche’, het ziet er meteen heel anders uit. Niet van die armzalige nieuwsberichtjes, waarvan je het gevoel hebt die het allemaal al achterhaald zijn, of eigenlijk te onbeduidend om te melden. Nee, een heus inhoudelijk artikel, met een redactioneel voorwoord, en een kleine inhoudsopgave. Zo willen we het graag zien! Wat gebeurt er nu in het Goetheanum, dat is wat we willen weten. Hoe denkt men daar nu? De redactionele inleiding van Wolfgang Held doet het nog niet meteen vermoeden. Ik zal die even for the record weergeven, getiteld ‘Das Fürchten lernen’:
‘Schleichend, gewaltig, unaufhaltsam – so erscheint in Luftbildern die Tsunamiwelle, als sie den Nordosten Japans verschlingt. Nun droht diese Katastrophe jedoch von einer Zerstörungskraft überboten zu werden, die noch viel schleichender, gewaltiger und unaufhaltsamer ist. Als die Katastrophe von Tschernobyl geschah, sagte damals der Lebensphilosoph Hans Jonas, dass man im nuklearen Zeitalter für die Ehrfurcht die Furcht brauche: «Wo Vernunft und Weisheit es nicht fertigbringen, mag es der Furcht gelingen.»

Der Ausspruch Senecas «Errare humanum est...» (Irren ist menschlich...), entschuldigt nicht das Menschliche, sondern erklärt es. Unvollkommenheit ist das, was, an sich entdeckt, in geistige Bewegung führt und am anderen Liebe zu wecken vermag.

‹Menschliche› Technik ist diejenige, die Fehler zulässt, die Menschlichkeit zulässt. Anders Kernkraft: ‹Null-Fehler-Toleranz› lautet ein Werbespruch der Atomwirtschaft. Es ist eine Technik, die keine Fehler erträgt und deshalb unmenschlich ist.

Der Reaktorbehälter, das Kontainment, all diese hermetischen Gehäuse, die nun bersten, machen deutlich, wie weit diese Technik vom Menschen ferngehalten werden muss, weil sie uns Menschen so fremd ist.

Senecas Spruch geht weiter: «...sed in errare perseverare diabolicum.» (...aber auf Irrtümern zu bestehen, ist teuflisch.)
Wolfgang Held’
Dat is het nog niet helemaal. Maar dat mag de pret niet drukken. Het is een poging om de tekenen des tijds te verstaan, zonder te zwelgen in zelfverheerlijking. Maar dan komt het. Het is een artikel van Ute Hallaschka, met zo’n andere toon, maar ook met zo’n andere inhoud, die ik nog nooit eerder heb horen verkondigen vanaf de heuvel waarop het Goetheanum staat. En dat wil wat zeggen! Maar leest u het zelf, en geef desnoods uw eigen indruk ervan. Het is wat je noemt een statement, getiteld ‘Die Leiter weggestoßen’:
‘«Wir stehen auf Schultern von Riesen.» Dieser respektvolle Satz der Gelehrten von Chartres gehört auch zum anthroposophischen Selbstverständnis. Das Geburtstagsjahr erinnert daran. Doch niemand bleibt verborgen, dass es sich wandelt und diese Wandlung wird dynamischer. Denn indem Rudolf Steiner vom allgemeinen Kulturleben entdeckt wird, unmittelbar zugänglich wird, stellen sich denen, die auf Rudolf Steiners Schultern stehen, neue Aufgaben.

Wie Rudolf Steiner heute erscheint –, innerhalb und außerhalb der anthroposophischen Bewegung – das ist die Ausgangsfrage. Diese Frage braucht einen Grund. Der Grund findet sich in der Verhältnismäßigkeit, es ist eine Beziehungsfrage. Je nachdem wie der Fragende selbst zur Anthroposophie steht, erscheint Rudolf Steiner. Das war der Zusammenhang: Man begegnete ihm nicht außerhalb der Anthroposophie, sondern nur durch sie. Die Kontaktaufnahme und Auseinandersetzung mit ihr war Anstoß, sich mit ihm zu beschäftigen. Kaum jemand lief in der Welt herum mit der Frage: ‹Wer war eigentlich dieser Rudolf Steiner?›, um dann über seine Person zu seinem Werk zu finden. Wer nicht in einem wie auch immer gearteten anthroposophischen Kontext aufwuchs, dem stieß Anthroposophie von außen zu. Meist in Form einer konkreten Einrichtung, durch die Begegnung mit Menschen, seltener in Buchform. Wie zufällig diese Begegnung biografisch auch erscheinen mochte, es dürfte belegbar sein, dass es in den meisten Fällen krisenhafte persönliche Situationen und Lebensfragen waren, die den Ausgangspunkt bildeten.

Anthroposophie über die Kinder erfahren

Um das bekannteste Beispiel zu wählen: Die schulische Problematik eines Kindes nötigt die Eltern, Alternativen zu suchen. Dann tritt der merkwürdige Fall ein, dass der Besuch der Waldorfschule alle Probleme löst und zugleich die Eltern ein neues Problem am Hals haben. Sie fühlen sich verpflichtet, sich mit den Ideen auseinanderzusetzen, deren Auswirkungen nun eine Rolle in der Entwicklung ihres Kindes spielen. Niemand zwingt sie, sie selbst empfinden diese Verpflichtung. Man vertraut sein Kind nicht unbekannten Einflüssen an. Dennoch herrscht eine innere Zwangslage. Wenn sie nach außen projiziert wird, dann gilt oft das Motto: Tut meinem Kind Gutes – auf der Grundlage der Ideen, von denen ich nichts wissen will, mit deren Folgen ich jedoch, im schulischen Alltag zwangsläufig konfrontiert, nicht zurechtkomme. Ein Dilemma, das sich, innerlich ausgetragen, in anderer Richtung entwickelt. Es geht um die Frage: Wie stehe ich zu diesen Ideen? Das beantwortet sich nur durch Denkarbeit. Wer nicht denken will, hat keine Chance, der bleibt zwischen wechselnden Zuständen von Misstrauen und Vertrauen in der Klemme. Ein Denkender dagegen kann vom Regen in die Traufe kommen. Eine der grundlegenden Intuitionen des Stifters der Waldorfpädagogik ist freie Einsicht in die Möglichkeit der Reinkarnation, um es vorsichtig zu sagen. Es genügt tatsächlich diese Wirklichkeit für möglich zu halten, um auf die folgende Frage zu kommen: Mein Kind und ich, falls wir über die Grenzen des Körpers hinausgehen, falls wir nicht durch die Instrumente des materiellen Daseins erfassbar sind, falls also ein Mensch über das Sterbliche hinausreicht – wie verhält es sich konkret mit unserer Unsterblichkeit?

Was nur Anthroposophie vermag

Keine Psychologie der Welt kann mir Auskunft über die Unsterblichkeit der Seele geben, das liegt nicht innerhalb ihres eigenen Anspruchs. Nur ein spirituelles Weltbild vermag das. Kein Weltbild der Welt, außer dem anthroposophischen, bietet mir die Perspektive, den Reinkarnationsgedanken innerhalb meiner logischen Vernunft zu entwerfen. Ich muss nichts annehmen, keine kosmische Autorität, muss nichts zertrümmern, auch nicht mein Ego, um denkend für möglich zu halten: Nach-todlichkeit und Präexistenz. Eine Begegnung jenseits von Geburt und Tod. Eine nicht statische, sondern dynamische Ewigkeit. Sollten das Kind und ich uns von dorther verständigt haben, dann ist hier die Sollbruchstelle, wo der Kausalzwang überwunden wird. Ich bin so frei zu denken: Ein Kind geht seinen Eltern voraus, nicht nur aus ihnen hervor. Als ein Geist der Person, der mich einst bat: sei für mich da als ein Elternteil, sodass ich aufwachsen und mich entwickeln kann, in deiner Fürsorge und Liebe. Der Vorsprung des Kindes, sein Eigenwille, könnte so dazu führen, dass ich als Elternteil ‹in die Schule gehen muss›.

Alter und der neue Weg zur Anthroposophie

Reinkarnation hält heute kaum noch ein Mensch für unmöglich, aber eine Zumutung scheint es zu sein, diesen Gedanken ernst zu nehmen. Lieber glauben wir an befremdliche Geistwelten als dem Gedanken der Wiederverkörperung als Lebenstatsache. Wir sind unversehens im Herzstück der Anthroposophie gelandet. Das ausführliche Beispiel zeigt, in der Vergangenheit führten alle Wege von außen ins Innere der Anthroposophie und irgendwann zu Rudolf Steiner. In Wirklichkeit begann der Weg jedoch unmerklich im eigenen Innern. Dies einzusehen war nicht nötig, man konnte es in der Folge erfahren. Das ändert sich jetzt.

Aus dem historischen Abstand schält sich Rudolf Steiner als eine geistesgeschichtliche Gestalt ins zeitgenössische Bewusstsein. Man kommt nicht mehr um ihn herum, man begegnet im öffentlichen Kulturraum seinem vervielfältigten Abbild. Rudolf Steiner selbst steht jetzt zur Disposition, und wo sich die Frage früher erst in der Rückschau auf das eigene Erleben bildete: ‹Wer war dieser Mensch, durch dessen Werk ich eigene Entwicklung erfahren habe?›, so steht jetzt die unmittelbare Begegnungsfrage bevor: ‹Wer ist das, dessen Werk sich heute als Kulturfaktor immer stärker geltend macht?›

Kluft zwischen exoterischem und esoterischem Rudolf Steiner

In der aktuellen Fragestellung liegt ein Stachel. Die kulturelle Gültigkeit des Werks zeigt sich konkret in Form von Menschenwillen. Es sind Einrichtungen auf der Grundlage anthroposophischer Gedankenbildung da, weil Menschen sie wollen, es zeigt sich, dass eine Empfindung ihrer Güte vorhanden ist. Was sich dagegen (noch) nicht zeigt, ist die Gültigkeit der Methode, die Rudolf Steiner Geisteswissenschaft nannte. Hier droht ein Zerrbild; die Begegnung mit der Person kann in zwei Hälften auseinanderfallen. Unüberbrückbar scheint die Kluft zwischen der öffentlichen kulturwirksamen Außenseite, dem exoterischen Rudolf Steiner, und der rätselhaften Innenseite der Person, dem esoterischen Rudolf Steiner.

Die Autorin Iris Radisch beschreibt diese Problematik ausgezeichnet in einem Artikel in der ‹Zeit› vom 17. Februar 2011, sie spricht von einem Betrugsmanöver, wenn man «Steiner light – minus Spiritualität» haben will, und plädiert dafür, ihn ernst zu nehmen, sich mit der Geisteswissenschaft auseinanderzusetzen, statt sie zum «alternativen Wohlfühlangebot» herunterzubrechen. Man darf staunen, wie beherzt und unbefangen hiermit ein Anspruch formuliert wird, den Anthroposophen selbst kaum zu vertreten wagen.

Der Riss, Rudolf Steiner in zwei Hälften zu spalten, verläuft auch durch die anthroposophische Bewegung. Dabei geht es um die ‹Sünden der Väter›. Sie wurden nicht nur in der Gründungszeit, sondern auch in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts begangen in Form von selbstgewählter Isolation – es fand kein Anschluss an die Gegenwartskultur statt. Um diesen Fehler nicht zu wiederholen, soll nun die freiheitliche Geisteshaltung der Anthroposophie unter allen Umständen dokumentiert werden. Aber diese Art der Dokumentation, von der man oft den Eindruck von ‹vorauseilendem Gehorsam› haben kann, geht mit einer zwanghaften Distanzierung von Rudolf Steiner einher. Als wäre man zur Rehabilitierung seiner Person genötigt, von ihm Abstand zu nehmen. Das scheint etwas absurd, und vielleicht kann man die Realisierung von Gegenwart nicht nur in Richtung Vergangenheit, sondern ebenso weit in die Zukunft verpassen.

Wem ‹gehört› Rudolf Steiner?

Wer innerlich befriedet mit der Person Rudolf Steiner lebt, der muss weder fürchten noch triumphieren, was die Kulturbewegung der Anthroposophie angeht. Gegenwärtig ereignet sich ein Übergang: Es wachsen sich die Ideen, die bisher als Keime im anthroposophischen Milieu lebten, als gesamtgesellschaftliche Realität aus. Die Bewegungsenergie der Anthroposophie ergreift die Welt. Dabei befindet sich die Anthroposophische Gesellschaft selbst in einer ohnmächtigen Lage. Geschrumpft, überaltert, finanziell bedroht, ringt sie ums Überleben. Ob sie nun untergeht oder aufersteht, wird sich zeigen. Es war jedenfalls ihr Kräftezusammenhang, ihre Treue in der Vergangenheit, die neben allen Sündenfällen für das Überleben der Anthroposophie gesorgt haben. Sollte diese Aufgabe jetzt tatsächlich im besten Sinne an die Welt übergehen, in ihr aufgehen? Gewiss droht der Welt keine Übernahmeschlacht durch die arm gewordene Anthroposophische Gesellschaft (diese Art Furcht vor Sektierern ist von gestern), aber ebenso gewiss braucht der nachwachsende Rohstoff der Geisteswissenschaft Hüter und Gärtner, die das ursprünglich anvertraute Saatgut lebendig erhalten. Damit stellt sich neu die Frage nach Rudolf Steiner von innen. Es ist absurd, diese Frage rhetorisch zu formulieren: Wem gehört Rudolf Steiner? Ihn der Welt schenken, freilassen zu wollen aus dem anthroposophischen Kontext, diese gönnerhafte Geste kann man sich sparen, sie spricht auch ihr eigenes Gegenteil aus.

Rudolf Steiner ging es nicht um Habe, sondern um Sein, ums Gehör, nicht ums Gehören, angehören vielleicht. Keine Habe, nicht einmal die der Gedanken, macht einen zum Angehörigen der Anthroposophie im Sinne ihres Gründers. Was er vermitteln wollte, das hat er bis zum Überdruss deutlich gemacht: einen Erfahrungsweg eröffnen und beschreiben, eine Methode darstellen, die den denkenden Menschen von heute instand setzt, seiner eigenen Geisteskraft gewahr zu werden. Dies schließt Irrtümer ein und Dogmen aus. Geisteswissenschaft spricht dem Individuum an den Grenzen seiner Erlebnisfähigkeit – da, wo wir heute alle stehen – das Vertrauen ins eigene Selbstbewusstsein zu. Du kannst weiter gehen als du dachtest, wenn du denkst. Aber du musst wirklich selbst denken, denn es tut niemand mehr für dich. Denken als Zugriff auf die Wirklichkeit der geistigen Welt. Über die Grenzen des Räumlich-Zeitlichen hinaus, über die Bedingungen der Sterblichkeit hinaus, denn innerhalb ihrer sind die Probleme, die wir auf Erden als Menschheit gestiftet haben, nicht mehr lösbar. Unsere Problematik hat die Antworten längst vorentworfen – nun ist es an der Zeit, die richtigen Fragen zu stellen, im Sinne Ludwig Wittgensteins, der dafür plädiert, dass alles Sagbare fraglich ist. Falls jetzt die Zeit das Konzept der Menschlichkeit erlaubt und erfordert, das im Entwurf der Anthroposophie liegt, dann kann man ebenso souverän und liebevoll zu diesem Freiflug des individuellen Denkens stehen wie auch zum Fluglotsen und -Lehrer.

Ohne Geländer, ohne Leiter

Es spricht nicht gegen Rudolf Steiner, dass kein Mensch in der Folge der Schulung hellsichtig geworden ist wie er, sondern lediglich Weiterentwicklung des Bestehenden vorliegt. Regt sich doch auch kein Mensch darüber auf, dass nach Freud niemand die Psychoanalyse neu erfunden hat. Doch ein Ende der Gedankenanlehnung ist in Sicht.

Die durch alle Aufklärung versprochene Freiheit hat uns eingeholt. Niemand kann mehr innerlich gemütlich auf einem Sofa bleiben und sich auf eine Leitfigur berufen, ohne sich zugleich vollständig klar zu sein, was diese geistige Führung in seiner Persönlichkeit ausrichtet. Ich bin es, der entscheidet, auf wessen Geist er sich beruft. Wer damit zufrieden ist, Aufklärung über sich selbst und sein Leben zu erhalten in den Grenzen von Geburt und Tod und nicht darüber hinaus, der muss damit zufrieden sein und darf nicht weiter fragen. Wer die Frage darüber hinaus für sinnvoll und möglich erachtet, der muss zusehen, ob er eine Grundlage findet, einen Boden, auf dem er stehen und eine Antwort autorisieren kann.

Wo der Denkkraft des Denkenden die Führungsrolle zugesprochen wird, da gilt es dann ohne Geländer zu gehen, wie Hannah Arendt das nannte – die Leiter wegstoßen, nachdem man auf ihr emporgestiegen ist, dieses Bild fand Ludwig Wittgenstein – und am schönsten das Genie Leonardo, dessen Konstruktion einer selbsttragenden Brücke man nachdenken kann, ohne zu glauben, dass man damit in irgendeine Form von Lehrabhängigkeit gerät. Eigene Einsicht in die Esoterik Rudolf Steiners steht uns bevor.

Ute Hallaschka’

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(Hilversum, 1960) – – Vanaf 2016 hoofdredacteur van ‘Motief, antroposofie in Nederland’, uitgave van de Antroposofische Vereniging in Nederland (redacteur 1999-2005 en 2014-2015) – – Vanaf 2016 redacteur van Antroposofie Magazine – – Vanaf 2007 redacteur van de Stichting Rudolf Steiner Vertalingen, die de Werken en voordrachten van Rudolf Steiner in het Nederlands uitgeeft – – 2012-2014 bestuurslid van de Antroposofische Vereniging in Nederland – – 2009-2013 redacteur van ‘De Digitale Verbreding’, het door de Nederlandse Vereniging van Antroposofische Zorgaanbieders (NVAZ) uitgegeven online tijdschrift – – 2010-2012 lid hoofdredactie van ‘Stroom’, het kwartaaltijdschrift van Antroposana, de landelijke patiëntenvereniging voor antroposofische gezondheidszorg – – 1995-2006 redacteur van het ‘Tijdschrift voor Antroposofische Geneeskunst’ – – 1989-2001 redacteur van ‘de Sampo’, het tijdschrift voor heilpedagogie en sociaaltherapie, uitgegeven door het Heilpedagogisch Verbond

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