Bedoeld is: antroposofie in de media. Maar ook: in de persbak van de wijngaard, met voeten getreden. Want antroposofie verwacht uitgewrongen te worden om tot haar werkelijke vrucht door te dringen. Deze weblog proeft de in de media verschijnende antroposofie op haar, veelal heerlijke, smaak, maar laat problemen en controverses niet onbesproken.

zaterdag 13 augustus 2011

Patchwork

Op 20 juli 2011 had ik in ‘Onderwijsprominenten’ nieuws van het Anthroblog van Lorenzo Ravagli op 8 juli, getiteld ‘Wissenschaftsrat reakkreditiert Universität Witten/Herdecke für sieben Jahre’. Als referentie daarbij gaf ik eerdere berichtgeving op, zoals ‘Privé-universiteit’ op 26 augustus 2008 en ‘Integreren’ op 22 maart van dit jaar. Dit nieuws betrof echter een heel kort berichtje, op 28 juli gevolgd door weekblad ‘Das Goetheanum’, dat waarschijnlijk in de persoon van Axel Mannigel eveneens de ‘Reakkreditierung Witten/Herdecke’ meldde:
‘Die Universität Witten/Herdecke (UWH) ist am 8. Juli vom Wissenschaftsrat für sieben weitere Jahre akkreditiert worden.

Die Reakkreditierung stellt eine neue Etappe im Stabilisierungsprozess von Deutschlands erster Privatuniversität dar, die in den vergangenen Jahren immer wieder um ihre Existenz bangen musste. 2005 war die UWH, die ein spezielles Modell der Medizinerausbildung anbietet, bei dem Theorie und Praxis enger verzahnt sind, von dem Wissenschaftsrat schwer kritisiert worden. Mit derVerbesserung des internen Qualitätsmanagements, einer Nachbesserung im Bereich der Forschung sowie einer erheblichen Aufstockung des internen Personals konnte die Universität ein Jahr später die Kritikpunkte des Wissenschaftsrats ausräumen. 2008 stoppte das Land Nordrhein-Westfalen dann seine Finanzhilfe für die Universität, die dadurch an den Rand eines Bankrotts geriet. Ein Patchwork von Sponsoren rettete die UWH, seit 2009 ist die Software-AG Hauptgesellschafter.’
Als bron werd hierbij News Network Anthroposophy Limited (NNA) opgegeven. En inderdaad, daar is het volledige bericht van 10 juli, ‘Uni Witten-Herdecke für sieben weitere Jahre akkreditiert’ door Cornelie Unger-Leistner, te vinden:
‘Die Universität Witten/Herdecke (UWH) ist jetzt vom Wissenschaftsrat für sieben weitere Jahre akkreditiert worden. Mit dieser Entscheidung hat das Gremium die von der UWH in den letzten Jahren umgesetzten Maßnahmen insbesondere im Bereich Humanmedizin gewürdigt.

Die Reakkreditierung schaffe Planungssicherheit, Rückenwind und neue Kraft für die anstehenden großen Aufgaben, heißt es in einer ersten Stellungnahme dazu von Prof. Martin Butzlaff, dem wissenschaftlichen Geschäftsführer der UWH. Diesen großen Erfolg habe die Universität nur mithilfe aller vereinten Kräfte erreicht.

Der Wissenschaftsrat hat der UWH lediglich die Auflage gemacht, die Fakultät für Kulturreflexion entweder in die Fakultäten für Gesundheit und Wirtschaftswissenschaft zu integrieren oder personell zu verstärken. Dies beziehe sich jedoch nicht auf das Studium fundamentale, in dem die Studierenden aller Fachrichtungen ein geisteswissenschaftliches und künstlerisches fächerübergreifendes Angebot wahrnehmen, betont die UWH in ihrer Stellungnahme.

Die Reakkreditierung stellt eine neue Etappe im Stabilisierungsprozess von Deutschlands erster Privatuniversität dar, die in den vergangenen Jahren immer wieder um ihre Existenz bangen musste. 2005 war die UWH, die ein spezielles Modell der Medizinerausbildung anbietet, bei dem Theorie und Praxis enger verzahnt sind als sonst üblich, vom Wissenschaftsrat vernichtend kritisiert worden. Mit einer Verbesserung des internen Qualitätsmanagements, einer kräftigen Nachbesserung im Bereich der Forschung sowie einer erheblichen Aufstockung des internen Personals konnte die Universität ein Jahr später die Kritikpunkte des Wissenschaftsrats ausräumen. 2008 stoppte das Land NRW dann seine Finanzhilfe für die Universität, die dadurch an den Rande eines Bankrotts geriet. Ein Patchwork von Sponsoren rettete die UWH, seit 2009 ist die Software AG Hauptgesellschafter.

Krise und Rettung der Privatuni hatten Solidaritätsbekundungen von verschiedensten Seiten hervorgebracht. So betonte der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Jörg Dietrich Hoppe, die Hochschule stehe wie kaum eine andere für ein umfassendes Bildungskonzept, das neben der fachlichen Qualifizierung großen Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung lege. Das Medizinstudium in Witten/Herdecke habe eine “bundesweite Vorreiterrolle für das praxis- und problemorientierte Lernen” gespielt. Inzwischen hätten die meisten Unis erkannt, dass dieser Ansatz die Qualität der Ausbildung wesentlich verbessere. In internationalen Rankings schneidet die UWH immer wieder herausragend ab. (NNA berichtete immer wieder über die Achterbahnfahrt der UWH, siehe Artikel im Archiv auf der Homepage vom 12.7.06/15.12.08/5.2.09/7.4.09)’

Op 5 augustus verscheen er op de website van deze universiteit een bericht over de ‘Sommerakademie für integrative Medizin an der Universität Witten/Herdecke’ met de titel ‘Schulmedizin, Traditionelle Chinesische Medizin, Homöopathie oder Anthroposophische Medizin?’ De tekst ervan, vergezeld van vijf foto’s, luidt als volgt:
‘Sommerakademie für integrative Medizin an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) sucht den Dialog zwischen verschiedenen medizinischen Ansätzen

250 Studierende, Ärzte und Therapeuten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Japan beschäftigen sich auf der am morgigen Samstag zu Ende gehenden 2. Sommerakademie für integrative Medizin mit der Frage, was eine gute und heilsame Medizin ausmacht. Anhand des konkreten Falles eines rheumatischen Patienten führten zunächst ein Schulmediziner (Prof. Dr. med. Matthias Schneider), eine Heilpraktikerin in Traditioneller Chinesischer Medizin (Chien-Fen Shou), ein Homöopath (Dr. med. Christian Minck) und eine Vertreterin der Anthroposophischen Medizin (Dr. Michaela Glöckler) ein öffentliches Gespräch mit dem Patienten und stellten die Besonderheiten ihrer jeweiligen Sichtweise vor.

Doch welcher Ansatz hat sich dabei als der beste herausgestellt? “Diese Frage kann man pauschal nicht beantworten”, sagt Rahel Weiland vom Organisationsteam der Sommerakademie. “Das ist sehr individuell und bei jedem Patienten unterschiedlich. Uns ging es darum, den Dialog zwischen den einzelnen Ansätzen zu fördern. Tatsächlich wäre es aus unserer Sicht am sinnvollsten, den jeweils passenden Ansatz in der Zusammenarbeit der Therapeuten mit dem Patienten herauszufinden.” So solle im Idealfall individuell überlegt werden, welche Methode im konkreten Fall die passende sei oder ob auch ein Mix verschiedener Ansätze zum Ziel führen könne. “Die meisten Ärzte sind von ihrer Richtung ja ziemlich überzeugt”, sagt Rahel Weiland, die an der UW/H Humanmedizin und Wirtschaftswissenschaft studiert. “Und das müssen sie auch sein. Mit der Sommerakademie möchten wir aber bewirken, dass sie dabei trotzdem für andere Anätze offen bleiben.”

Auch der Patient Georg Bender, der sich für den Arzt-Patienten-Austausch im Rahmen der Sommerakademie zur Verfügung stellte, hat bei jeder Richtung hilfreiche Ansätze ausgemacht. “In der Schulmedizin hat mir gut gefallen, dass mit einer kleinen Umstellung der Medikation gleich meine Schlafstörungen mit behandelt werden können”, sagt er. “In der Homöopathie hat mir die Fragestellung besonders gut gefallen, weil sie mich zum Nachdenken gebracht hat. Den Ansatz der Anthroposophischen Medizin, über mögliche Traumata in der frühkindlichen Phase nachzudenken, fand ich sehr interessant. Die Pädagogik in der Nachkriegszeit kam ja nicht ohne Prügel aus. Es kann ja durchaus sein, dass das einen Schaden verursacht hat, der nun meine Gesundheit beeinträchtigt.”

Insgesamt zieht der Filmemacher und ehemalige Filmdozent ein durchweg positives Fazit: “Ich bin hier auf viele Dinge hingewiesen worden, die Studierenden waren alle sehr wohlwollend und aufmerksam, wollten sich informieren und selbst Hinweise geben. Ich habe viele wissbegierige junge Menschen voller Energie getroffen und mich hier sehr gut aufgehoben gefühlt. Von mir aus könnte die Sommerakademie gerne noch eine Woche länger dauern.”

In Zukunft möchte er sich weiter schulmedizinisch behandeln lassen, aber dabei auch Anregungen aus der Homöopathie aufnehmen. “Außerdem ist es vermutlich sinnvoll, sich noch einmal mit der frühkindlichen Phase auseinander zu setzen. Das werde ich ebenfalls tun”, kündigt er an. Auch die Wärmebehandlung nach Art der Traditionellen Chinesischen Medizin habe er als wohltuend und schmerzlindernd empfunden. “Das werde ich wiederholen und beobachten, ob die Linderung von Dauer ist.”

Aus den Workshops und von den Dozenten der verschiedenen Richtungen werden Georg Bender und sein ebenfalls anwesender Hausarzt in jedem Fall Empfehlungen mit auf den Weg bekommen. “Wir sehen uns lediglich als Impulsgeber”, erläutert Rahel Weiland, “denn es ist leider nicht möglich, Herrn Bender hier in einer Woche zu heilen.” Letztlich werde sich erst auf Dauer herausstellen, welche Ansätze Wirkung zeigten. Und letztlich gelte immer: “Jeder Patient muss für sich selbst entscheiden, was gut für ihn ist und was er ausprobieren möchte.”

Sie selbst habe besonders das homöopathische Eingangsgespräch beeindruckt. “Im Gegensatz zur Schulmedizin, wo ja viele Fragen gestellt wurden, hat Herr Dr. Minck einfach gesagt: ‘Ich habe keine Fragen, erzählen Sie mir einfach, was Sie sagen möchten.’ Den Ansatz, als Arzt den Mut zu haben, einfach mal zu schweigen, fand ich sehr interessant”, sagt die Mit-Organisatorin.

Hintergrundinformationen:
Die Vielzahl medizinischer Perspektiven und ihre Berührungspunkte werden im klassischen Medizinstudium nur in Ausnahmefällen behandelt. Obwohl Ärzte, Studierende und Patienten zunehmend nach Alternativen zu ausschließlicher Schulmedizin suchen, gibt es nur wenige Bildungsmöglichkeiten und kaum Netzwerke. Ziel der Sommerakademie war es deshalb, Ansätze der Schulmedizin und anderer medizinischer Traditionen zu vereinen.

Die Sommerakademie ist ein von der Initiative “Medizin mit Herz und Hand” organisiertes studentisches Projekt, das im letzten Jahr an der Universität Witten/Herdecke entstanden ist und nun von Studierenden aus ganz Deutschland weitergeführt wird.

Am Samstag, den 6. August 2011, findet von 9 bis 12 Uhr in der Eingangshalle der UW/H ein abschließender Markt der Möglichkeiten statt, der auch der interessierten Öffentlichkeit zugänglich ist.

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.300 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsbildung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.’

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(Hilversum, 1960) – – Vanaf 2016 hoofdredacteur van ‘Motief, antroposofie in Nederland’, uitgave van de Antroposofische Vereniging in Nederland (redacteur 1999-2005 en 2014-2015) – – Vanaf 2016 redacteur van Antroposofie Magazine – – Vanaf 2007 redacteur van de Stichting Rudolf Steiner Vertalingen, die de Werken en voordrachten van Rudolf Steiner in het Nederlands uitgeeft – – 2012-2014 bestuurslid van de Antroposofische Vereniging in Nederland – – 2009-2013 redacteur van ‘De Digitale Verbreding’, het door de Nederlandse Vereniging van Antroposofische Zorgaanbieders (NVAZ) uitgegeven online tijdschrift – – 2010-2012 lid hoofdredactie van ‘Stroom’, het kwartaaltijdschrift van Antroposana, de landelijke patiëntenvereniging voor antroposofische gezondheidszorg – – 1995-2006 redacteur van het ‘Tijdschrift voor Antroposofische Geneeskunst’ – – 1989-2001 redacteur van ‘de Sampo’, het tijdschrift voor heilpedagogie en sociaaltherapie, uitgegeven door het Heilpedagogisch Verbond

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