Bedoeld is: antroposofie in de media. Maar ook: in de persbak van de wijngaard, met voeten getreden. Want antroposofie verwacht uitgewrongen te worden om tot haar werkelijke vrucht door te dringen. Deze weblog proeft de in de media verschijnende antroposofie op haar, veelal heerlijke, smaak, maar laat problemen en controverses niet onbesproken.

vrijdag 13 augustus 2010

Architectuurgids

De Zwitserse website Anthromedia meldt een artikel van redacteur Reto Anklin in de ‘Basellandschaftliche Zeitung’ van afgelopen woensdag, waarvan meteen ook een downlaod beschikbaar wordt gesteld: ‘Artikel aus der Basellandschaftlichen Zeitung vom 11. August 2010 (in PDF). Want dit paginagrote verhaal is blijkbaar alleen in de papieren editie te vinden; op de website van deze regionale krant zie ik het niet terug. De aanleiding ervoor is dat het Rudolf Steiner Archiv werkt aan een architectuurgids van de meer dan honderd gebouwen in Dornach en Arlesheim in organische bouwstijl, direct gekoppeld aan het Goetheanum. De aanzet hiertoe komt van de Steiner-tentoonstelling in het Vitra Design Museum, die volgend jaar ook in een stad net ten noorden van Bazel, over de grens in Duitsland, getoond zal worden.

‘Als hätte das Goetheanum Kinder
Die Anthroposophen-Bauten in Dornach und Arlesheim werden in einem Architekturführer aufgelistet

In Dornach und Arlesheim stehen über hundert Häuser im anthroposophischen Stil. Das Rudolf-Steiner-Archiv erstellt ein Verzeichnis.

Ein architektonischer Banause würde sie als Kreuzung zwischen Schlumpf-Haus und Kulisse für einen in den Dreissigerjahren gedrehten Science-Fiction-Film beschreiben. Fachleute und Anthroposophen nennen den von Rudolf Steiner geschaffenen Baustil «organische Architektur». Über 100 solcher Gebäude scharen sich in Dornach und Arlesheim um das ebenfalls von Steiner entworfene Goetheanum. Sie waren bisher nur teilweise erfasst. Nun soll ein Architekturführer Abhilfe schaffen. Das Projekt des Rudolf-Steiner-Archivs wird unter anderem vom Baselbieter Lotteriefonds mit 10 000 Franken unterstützt.

Den Anstoss zu dem Projekt gab die Arbeit an einer Wanderausstellung des Vitra-Design-Museums über Rudolf Steiner, die nächstes Jahr auch in Weil am Rhein gezeigt wird. «Bis dann soll auch der Führer fertig sein», sagt Walter Kugler, Leiter des Rudolf-Steiner-Archivs. Das Buch führt die Architektur-Interessierten auf vier Routen um den Goetheanumhügel. «Eigentlich ist jedes der Häuser interessant», sagt Kugler. «Das eine von aussen, das andere von innen.» Die Wände, Decken, Räume der Häuser würden nicht als Kubus, sondern als plastischer Ort gestaltet. Wie beim Menschen sind auch bei anthroposophischen Bauten rechte Winkel Mangelware. Die Häuser sollen mehr Bewegung vermitteln und der Seele Platz geben. «Damit der Mensch atmen kann», sagt Kugler.

Ein solch bewegender Bau ist auch das 1915 gebaute «Haus Duldeck», in dem das Rudolf-Steiner-Archiv untergebracht ist. Der Bau zählt zu den innovativsten Eisenbeton-Wohnhäusern des frühen 20. Jahrhunderts. Und er gehört zu den wenigen, die Rudolf Steiner selbst entworfen hat. Es ist auch nicht so, dass in allen diesen Häusern Anthroposophen wohnten. Kugler weiss von einem Architekten, der ein solches Haus bewohnt, mit der Anthroposophie aber nichts zu tun hat.

Nähe von Arbeiten und Wohnen

Die ältesten Häuser entstanden in einer ersten Phase zwischen 1915 und 1935. Damals waren viele Anthroposophen aus der ganzen Welt nach Dornach gezogen. Die Nazi-Zeit setzte dem Bauboom vorerst ein Ende; in Deutschland war die Anthroposophie verboten. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg begannen die Anthroposophen wieder, in Dornach und Arlesheim zu bauen, und sie tun es bis heute. «Im Architekturführer soll auch der Kolonie-Gedanke zur Sprache kommen», sagt Kugler. Das Institut Sozialplanung und Stadtentwicklung der Fachhochschule Nordwestschweiz sei an einer Mitarbeit interessiert. Zu den Gebäuden gehören auch Kliniken und Produktionsstätten. «Die Nähe von Wohnen und Arbeiten kann vorbildlich sein», sagt Kugler. Das sei eine reizvolle Alternative zu stundenlangen Pendelfahrten.’

In een apart kader wordt Rudolf Steiner voorgesteld:

‘Rudolf Steiners architektonisches Hauptwerk ist das von 1924 bis 1928 erbaute Goetheanum in Dornach. Niemals zuvor wurde Beton in einem solchen Massstab skulptural eingesetzt. Steiner war 1913 nach Dornach gekommen, sein erster Goetheanum-Bau aus Holz brannte in der Silvesternacht 1922 nieder. Die Fertigstellung des zweiten Goetheanum erlebte Steiner nicht mehr; er starb 1925. Von Dornach aus verbreitete sich Steiners Anthroposophie. Sie stellt Mensch, Natur und Kosmos in einen engen Zusammenhang und geht von der Existenz einer geistigen Welt aus. Seine Gedanken vermittelte Steiner in über 5000 Vorträgen und vielen Büchern, die heute in der mehr als 300-bändigen Gesamtausgabe vorliegen. Waldorfschulen, Kliniken, Banken und landwirtschaftliche Betriebe tragen Steiners Gedankengut weiter.’

Er is nog een tweede artikel van dezelfde redacteur toegevoegd. Dat gaat over de acceptatie van de vele antroposofen door de ‘autochtone’ bevolking en het economische voordeel dat men aan hen heeft.

‘Weltberühmt wegen der Anthroposophen
Dornacher und Anthroposophen leben nebeneinander und manchmal auch miteinander

Das Verhältnis zwischen den eingesessenen Dornachern und den Anthroposophen war nicht immer einfach. In den letzten 10 bis 15 Jahren habe es sich aber entspannt, sagt Dornachs Gemeindepräsident Kurt Henzi. «Es ist ein Nebeneinander und manchmal auch ein Miteinander.» Zur Entspannung beigetragen habe, dass im Goetheanum in den letzten Jahren Stücke geboten wurden, die auch Nicht-Anthroposophen interessierten. Kurt Henzi nennt die Neuinszenierung des «Faust», die er sich auch selbst angeschaut hat. Dornach werde auf der ganzen Welt mit dem Goetheanum in Verbindung gebracht; die Gebäude würden oft von Architekturstudenten besichtigt. Viele kämen auch nach Dornach, um sich weiterzubilden. «Es ist ein Kommen und Gehen», sagt Henzi. Von den Anthroposophen und deren Besuchern profitiere in Dornach deshalb vor allem die Gastronomie.

Um das Vorurteil zu entkräften, das Goetheanum koste die Region mehr, als es ihr bringe, hatte die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (AAG) 1994 eine Studie in Auftrag gegeben.

1000 Arbeitsplätze geschaffen

Gemäss dieser Untersuchung zählt das Goetheanum jährlich über 150 000 Besucherinnen und Besucher. Hinzu kommen über 500 Studierende pro Jahr. Ausserdem seien aufgrund des Goetheanums über 1000 Arbeitsplätze entstanden.

Für die Region Basel sei das Goetheanum somit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Dank ihm würden jedes Jahr über 65 Millionen Franken zusätzliche Kaufkraft in die Region fliessen. Am meisten profitierten die Gemeinden Dornach und Arlesheim. Da ein Grossteil des Geldes für anthroposophische Dienstleistungen und Güter ausgegeben wird, erwecke dies bei der Bevölkerung bisweilen den Eindruck, dass die Gemeinde Dornach nicht vom Goetheanum profitiere. Die Studie spricht von einem «parallelen Wirtschaftskreislauf».’

De artikelen worden geïllustreerd door prachtige foto’s van vier typische huizen. De onderschriften luiden:

‘SCHILLER Das Haus Schiller an der Dorneckstrasse in Dornach wurde in den 1930er-Jahren vom Architekten Otto Moser geschaffen. Ursprünglich als Wohnhaus geplant, beherbergt es heute die Ausbildungs- und Arbeitsstätte für plastisch-künstlerische Therapie.’

‘RUSSENHAUS Schöpfer des 1934 erbauten Haus Jewsiejenko am Rütiweg in Dornach waren Carl Kemper (Modell) und Otto Moser (Pläne).’

‘VREEDE Das 1920 erbaute Haus Vreede in Arlesheim wurde vom Architekten H. Kessler geplant nach Entwürfen von Rudolf Steiner.’

‘BINNIE Das Haus Binnie am Juraweg in Dornach entstand 1928 nach Plänen von Hermann Ranzenberger.’

Dat belooft wat voor de uiteindelijke architectuurgids!

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(Hilversum, 1960) – – Vanaf 2016 hoofdredacteur van ‘Motief, antroposofie in Nederland’, uitgave van de Antroposofische Vereniging in Nederland (redacteur 1999-2005 en 2014-2015) – – Vanaf 2016 redacteur van Antroposofie Magazine – – Vanaf 2007 redacteur van de Stichting Rudolf Steiner Vertalingen, die de Werken en voordrachten van Rudolf Steiner in het Nederlands uitgeeft – – 2012-2014 bestuurslid van de Antroposofische Vereniging in Nederland – – 2009-2013 redacteur van ‘De Digitale Verbreding’, het door de Nederlandse Vereniging van Antroposofische Zorgaanbieders (NVAZ) uitgegeven online tijdschrift – – 2010-2012 lid hoofdredactie van ‘Stroom’, het kwartaaltijdschrift van Antroposana, de landelijke patiëntenvereniging voor antroposofische gezondheidszorg – – 1995-2006 redacteur van het ‘Tijdschrift voor Antroposofische Geneeskunst’ – – 1989-2001 redacteur van ‘de Sampo’, het tijdschrift voor heilpedagogie en sociaaltherapie, uitgegeven door het Heilpedagogisch Verbond

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