Bedoeld is: antroposofie in de media. Maar ook: in de persbak van de wijngaard, met voeten getreden. Want antroposofie verwacht uitgewrongen te worden om tot haar werkelijke vrucht door te dringen. Deze weblog proeft de in de media verschijnende antroposofie op haar, veelal heerlijke, smaak, maar laat problemen en controverses niet onbesproken.

vrijdag 21 januari 2011

Talkshow

Boven de fontein voor het grote gebouw rechts (bijna te zien bij vergroting van de foto, door erop te klikken) staat een meer dan manshoge aartsengel Michaël met opgeheven zwaard boven een draakachtig figuur. Een nogal protserig beeld, dat wel. Maar niettemin toepasselijk op het Place Saint-Michel.

Ze zijn hier eerder aan bod geweest, de drie nieuwe Duitstalige Steiner-biografieën, door niet-antroposofen geschreven. Het laatst in ‘Akasha-kroniek’ op afgelopen maandag 17 januari. Naast vermelding van die van Heiner Ulrich, ‘Rudolf Steiner – Leben und Lehre’, schreef ik:
‘De twee genoemde boeken van Helmut Zander en Miriam Gebhardt bespreekt Ansgar Martins op zijn weblog, onder de titel “Der Besuch der toten Tante – Miriram Gebhardt, Helmut Zander und ihre neuen Steinerbiographien”.’
‘Vorwort von Ansgar Martins – Im Januar 2011 hat die Historikerin und Kulturjournalistin Miriam Gebhardt eine historisch-kritische Biographie zu Rudolf Steiner vorgelegt (Rezension hier). Eine knappe, aktuelle Einschätzung bietet Gebhardt auch zur heutigen Situation der Waldorfschulen, die ich hier gern zur Verfügung stellen möchte (vorangegangen ist in im Buch eine ausführliche Diskussion von Steiners Erziehungslehre). Der Deutschen Verlagsanstalt danke ich für die “Abdruck”-Genehmigung.’
Het hoofdstuk (of deel daaruit) heet ‘Waldorfpädagogik heute’ en is inderdaad de moeite waard om kennis van te nemen. Ter plekke na te lezen. Een mooie bespreking van dit boek staat op de website van internetboekhandel Amazon.de, eergisteren geplaatst door Lea Hirsch, onder de titel ‘Total, aber nicht totalitär’:
‘Miriam Gebhardts Steinerbiographie ist in mehrfacher Hinsicht ein Glücksfall. Die Autorin ist es gelungen, die jüngsten historisch-kritischen Forschungsergebnisse zu Leben und Werk des umstrittenen Gurus in eine aufregende Lebensgeschichte umzuformen. Dabei vermeidet sie die üblichen Extreme, den Schöpfer der Anthroposophie entweder zum Heiligen zu stilisieren oder in die Ecke einer obskuren Pseudowissenschaft abzudrängen. Es geht ihr um die Frage, was an Steiner heute noch lebendig ist. Komplizierte Sachverhalte werden durchschaubar, mit psychologischem Feingefühl werden Steiners lebenslange Sinnsuche, seine Sehnsüchte und Ideale, aber auch seine Ängste und Enttäuschungen ausgeleuchtet. Gebhardt weiß, dass man Steiners Selbstzeugnisse nicht immer für bare Münze nehmen kann, aber sie schließt sie auch nicht als reine Legendenbildung aus. Hinter dem Nebel der Unfehlbarkeit, den seine Anhänger um ihn verbreitet haben, entdeckt sie einen sinnsuchenden, ringenden Menschen, der sich dank seiner inneren Wandlungsfähigkeit immer wieder neu erfand und nicht zuletzt deshalb als “zutiefst moderne Person” gelten kann. Zum dogmatischen Sektenoberhaupt hatte der Freiheitsphilosoph und überzeugte Anarchist ohnehin weder Talent noch Neigung. Dass ihn seine Jünger trotzdem später in die Rolle des Heiligen drängten und aus seiner Lehre ein Dogma machten, gehört zu den Paradoxien des 20. Jahrhunderts. Gebhardt zeigt an zahlreichen Beispielen auf, wie und warum Steiners Anregungen bis heute Einfluss auf unser Leben und Denken haben. Kritikern, die Steiner in die Nähe des Rassismus und Nationalsozialismus rücken, gibt sie zu bedenken: “Steiners Anthroposophie wirkt vielleicht total, weil sie auf so viele Lebensbereiche zugreift, aber sie ist nicht totalitär.” (S. 17) Gebhardts Fazit deutet an, dass Steiners Ideen heute schon Bestandteil des akademischen und gesellschaftlichen Diskurses sind: “Anthroposophen und Kritikern fehlte bislang die Fähigkeit, Steiners Ambiguität auszuhalten und die Zeitgebundenheit und gleichzeitige Aktualität des Glaubensstifters zu akzeptieren. Das ist ein Fehler, denn Rudolf Steiners Geist sitzt nicht mehr im okkultistischen Spukschloss. Der moderne Prophet hat viele Leben.” (S. 345) Wer mehr über die Hintergründe von Weledakosmetik, Waldorfschulen oder Demeterprodukten erfahren will, sollte sich diese spannende Biographie nicht entgehen lassen.’
Op de website van de uitgever, Random House, worden zelfs de eerste 37 bladzijden ter lezing aangeboden. Dat zijn de inleiding en vijftien bladzijden van het eerste van de in totaal zes delen, getiteld ‘Im Wartesaal’. Een dezer dagen heeft tijdschrift ‘Info3’ besloten om uit hun januarinummer nu ook het interview met Miriam Gebhardt door redacteuren Sebastian Gronbach en Jens Heisterkamp op de website te plaatsen. Dat heeft de mooie titel Steiner würde heute in Talkshows sitzen’ meegekregen:
‘Miriam Gebhardt hat Geschichte geschrieben – in einem doppelten Sinne: Zum einen verfasste sie eine Biographie Rudolf Steiners für die größte Publikumsverlagsgruppe der Welt, die Verlagsgruppe Random House – und das im Steiner-Jahr 2011! Zum zweiten ist diese Lebensbeschreibung die erste umfassende Biografie, die von einer Frau geschrieben wurde. Wer Steiner schätzt und der 1962 geborenen Historikerin und Privatdozentin aus München eine Weile zuhört, kann froh sein, dass die Autoren-Wahl des Verlags auf Miriam Gebhardt fiel. Als Journalistin, die unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, die Zeit, den Stern und für Frauenzeitschriften tätig ist, versteht sie es im besten Sinne unterhaltsam, kritisch und liebevoll zu sprechen und zu schreiben.

Miriam Gebhardt ist – von ihrer äußerlichen Erscheinung, den biographischen Daten, ihrer Sozialisation und ihrer seelisch-geistigen Haltung her – durch und durch eine moderne Frau. Und für sie ist Steiner eine Art Prototyp des modernen Menschen. Wie auch immer man zu dem Buch von ihr stehen wird, man kommt nicht um die Tatsache herum, dass die vielleicht bisher publikumswirksamste Geschichte dieses “modernen Propheten” von einer echten Zeitgenossin, einem modernen Menschen geschrieben wurde. Wenn man wissen will, wie die heutige Welt Rudolf Steiner sieht, dann muss man Miriam Gebhardts Buch lesen. Die info3-Redakteure Jens Heisterkamp und Sebastian Gronbach trafen sie in München zum Gespräch.

Wie sind Sie dazu gekommen, ein Buch über Steiner zu schreiben?
In den 70er Jahren sozialisiert, hatte ich Mitschüler mit anthroposophischem Hintergrund, hatte eine anthroposophische Ärztin und habe mich frühzeitig für ökologische Themen interessiert. Insofern gibt es da eine biographische Schnittmenge. Als ich dann die Anfrage vom Verlag erhielt, der im Februar 2011 eine Steiner-Biographie vorlegen wollte, habe ich mich erst einmal über die Autobiographie von Rudolf Steiner an das Thema herangearbeitet und viel über ihn gelesen. Ich stelle ihn dann aber vor allem als Historikerin in seine Zeit hinein: Wo gab es eine Bedarfslage, die jemanden wie ihn ermöglicht hat? Ich wollte beschreiben, dass Steiner einen speziellen Weg aufzeigt, der mit der Verbesserung des menschlichen Selbst zu tun hat und der dabei berücksichtigt, dass jeder Mensch eine ganz eigene Geschichte hat.

Sie betrachten Steiner unter dem Aspekt, wie er sich in einer gewissen Zeit selbst gewissermaßen inszeniert hat – was Sie aber keineswegs als Nachteil sehen, sondern gleichsam als Symptom einer kreativen Selbstschöpfung?
Ja, ich denke, man kann sagen, ohne ihm zu nahe zu treten, dass es bei Steiner eine ästhetische Inszenierung gibt, eine Performance, wie man heute sagen würde: die Art, wie er sich kleidet, wie er auftritt, wie er spricht. Eine Art, die ihn unverwechselbar gemacht hat, auch in seiner körperlichen Präsentation. Das ist mir sympathisch.

Ist er Ihnen auch in seiner esoterisch-spirituellen Seite nahe gekommen? Haben Sie mal etwas von seinen Übungen ausprobiert?
Das war nicht der Zugang für mich, aber es ist sicher etwas, was gerade heute ein starkes Interesse findet, nachdem etwa die Kirchen die Autorität über Sinnfragen abgetreten haben. An diese Stelle tritt bei Steiner die Arbeit an sich selbst – was mir in seiner bürgerlichen Leistungsbetonung übrigens auch etwas suspekt ist, wie viel Aufwand wir mit dieser Arbeit an uns selbst heute treiben mit Yoga, Fitness bis hin zu kosmetischen Eingriffen.

Ihr Interesse gilt auch Steiners Beziehung zu den Frauen. Wie schätzen Sie ihn da ein?
Mein Eindruck ist, dass Steiner die Gender-Grenzen damals schon etwas überschreitet, was ja in der Zeit dieser Jahrhundertwende und in manchen Szenen gar nicht so selten war. Ohne dass das abwertend gemeint ist, würde ich ihn auch als femininen Propheten bezeichnen. Seine Bewegung war nicht nur stark von Frauen bevölkert, ich finde auch spannend, dass er sehr gut befreundet war mit starken Frauen und dezidierten Feministinnen. Auch seine Kern-Themen, Spiritualität und Religion, repräsentieren eher weibliche Seiten.

Auch körperlich finde ich, bekommt er im Laufe seines Lebens immer weichere Konturen im Gesicht. Er war auch weiblich in dem Sinne, dass er in keiner Weise dem wilhelminisch-militärischen und auch nicht dem rationalistischen Männlichkeitsbild entsprach, dass er eher künstlerische Züge hatte. Er hat sich auch dem männerdominierten akademischen Betrieb nicht angepasst und ist nicht mit dem Karrierestrom geschwommen.

Gibt es etwas, was Ihnen bei Steiner richtiges Kopfschütteln verursacht hat?
Ich bin grundsätzlich nicht so glücklich mit der Idee der Perfektionierung des Menschen, gleich auf welchem Gebiet. Die Idee bestimmter Entwicklungszyklen, bei denen wir uns selbst am liebsten ganz oben verorten, passt für mich nicht in eine moderne, pluralistische Gesellschaft. Die Idee, dass wir nicht durch gesellschaftliche Herkunft oder Vererbung bestimmt sind, sondern durch Arbeit an uns selbst etwas zur Entfaltung bringen können, hatte ursprünglich etwas Befreiendes, aber es liegt auch eine Falle darin, dass wir nämlich ständig unter dem Druck einer Selbstperfektionierung stehen.

Könnten Sie einen geistigen Entwicklungsweg nicht auch als einen Entfaltungsansatz in einem befreienden Sinne verstehen?
Mir fehlt da etwas die Haltung, es auch einmal gut sein lassen zu können. Diese Arbeit an sich selbst ist bei Steiner schon sehr zentral – und das ist aus meiner Sicht übrigens auch der Grund, warum er heute so aktuell ist. Was mir ebenfalls etwas suspekt erscheint ist ein Selbstverständnis, wonach man einen Zugang zu Erkenntnisquellen postuliert, die niemand anderem zugänglich sind.

Wobei Steiner allerdings immer betont, dass diese Quellen im Prinzip jedem zugänglich sind.
Das ist richtig und das unterscheidet ihn auch von anderen Propheten. Aber so wie ich es verstanden habe, gibt es doch ein klares Hierarchiegefälle zwischen ihm und seinen Anhängern und er fordert auch dazu auf, sich vornehmlich mit seinen Schriften auseinanderzusetzen und den höheren Erkenntnisebenen Respekt entgegenzubringen. Ein solches Autoritätsverständnis scheinen manche auch an der Waldorfpädagogik zu kritisieren.

Sie benutzen in diesem Zusammenhang in Bezug auf Steiner den Begriff Guru häufig, was aber erstaunlich wenig kritisch gemeint ist, nicht als Vorwurf, fast im Sinne einer Berufsbezeichnung. Wie sehen Sie das?
Ich habe da tatsächlich weniger Berührungsängste als in der Forschung üblich. Ich glaube das liegt daran, dass man nach 1945 extrem allergisch war gegen jede Art von charismatischen Führer-Figuren. Und man hat es sich etwas leicht gemacht, indem man gesagt hat, die sind schuld gewesen am Nationalsozialismus, deshalb distanzieren wir uns von diesem Prinzip. Heute hat der Begriff des Guru viel von seinem dämonischen Beigeschmack verloren. Und bei Steiner wollte ich von diesem Vorwurf des Dämonischen wegkommen und mehr zu seinem Menschlichen vordringen. Überhaupt denke ich, dass eine Frage wie die, inwieweit Steiner ein Vorläufer des Nationalsozialismus war, heute nicht mehr im Mittelpunkt einer Auseinandersetzung mit ihm stehen sollte. Ich habe stattdessen die Aspekte zu betonen versucht, dass Steiner seinen Zeitgenossen helfen wollte, mit sich, ihrem Schicksal und auch ihrem Unbehagen in ihrer Gegenwart durch spezielle Psycho- und Meditationstechniken weiterzukommen. Insofern ist die Bezeichnung Guru angemessen für diesen Beruf.

Die meisten der zeitgenössischen Bewegungen aus Steiners Zeit haben sich nach über hundert Jahren verlaufen, die Anthroposophie ist geblieben – warum?
Steiner hat nicht wie die Wandervögel oder die Vegetarier-Bewegung nur auf einen Ansatz oder ein Gebiet gesetzt, sondern in sehr vielen Lebensbereichen Anregungen gegeben. Und er hat dabei Vieles vorweggenommen, was allgemein erst ab den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts populärer wurde – auch deshalb habe ich ihn eben als modernen Propheten bezeichnet; er war nicht ein Rückwärtsgewandter, als der er in der Forschung zu meinem Ärger häufig dargestellt wird.

Sie bezeichnen ihn auch als “flüchtigen” Propheten – was meinen Sie damit?
Flüchtig in dem Sinne, als er sich selbst als Mensch nicht gern dingfest machen lässt, auch in seiner Autobiographie nicht. Außerdem war er wohl ein Anhänger ambulanter Wohnverhältnisse, was mich sehr beeindruckt hat – und schließlich flüchtig auch deshalb, weil er sich nicht so leicht in eine bestimmte Schublade stecken lässt. Er entzieht sich eigentlich dem üblichen Freund-Feind-Schema. Ich denke, es ergeht Steiner da ähnlich wie anderen Gestalten mit einem so umfassenden Werk und es ärgert mich immer ein wenig, wenn ich lese, dass man Steiner einer ganz bestimmten Richtung und Lesart zuordnen will. Offenbar kann jede Zeit etwas mit ihm anfangen und sich stark an ihm reiben, und das liegt gerade an seinem mäanderndem Werk, das nicht stringent entwickelt ist, sondern oftmals ganz improvisiert entstand – denken Sie nur an die Gründung der biologisch-dynamischen Landwirtschaft in Koberwitz, nachts schreibend, tagsüber Vorträge haltend und zwischendurch sicher jede Menge Gespräche. Insofern ist da sicher vieles aus der Situation heraus entstanden.

In Ihrem Buch schreiben Sie, Sie könnten ihn sich heute gut als Gast in Talkshows vorstellen. Wie kommen Sie darauf?
Weil er, wenn er dort sitzen würde, Antworten aus bestimmten akuten Fragesituationen heraus finden könnte. Vermutlich hätte er heute auch einen Blog und eine Seite bei Facebook. Deshalb halte ich es auch nicht für richtig, ihn orthodox zu behandeln und seine Antworten von damals eins zu eins auf die Gegenwart zu übertragen. Man sollte ihm zugestehen, dass er heute viele Dinge anders sehen würde, als er sie damals gesehen hat.

Das Gespräch führten Sebastian Gronbach und Jens Heisterkamp.

Das Buch: Miriam Gebhardt: Rudolf Steiner – ein moderner Prophet, 368 Seiten, gebunden. DVA, € 22,99’

6 opmerkingen:

R. van Dijk zei

Zeer interessant lijkt me deze biografie over Steiner van Miriam Gebhardt. Stel je eens voor: Steiner in talkshows op televisie en ook een eigen weblog. Dat zou nog eens wat zijn.Ik denk dat hij in korte tijd een zeer grote aanhang zou krijgen. Velen zouden denk ik evenals mijzelf denken: eindelijk eens iemand die echt wat weet en geen loze praatjes verkoopt. Eindelijk eens wat waarheid, eindelijk eens iets wat echt is en geen fopspeen.

Frans Wuijts zei

Hallo Michel,

Lea Hirsch schrijft: '‘Miriam Gebhardts Steinerbiographie ist in mehrfacher Hinsicht ein Glücksfall. Die Autorin ist es gelungen, die jüngsten historisch-kritischen Forschungsergebnisse zu Leben und Werk des umstrittenen Gurus in eine aufregende Lebensgeschichte umzuformen'.

Het gaat me even niet over het woord 'Guru', maar om het woord 'umstritten', oftewel omstreden, controversieel, betwistbaar.
Ik heb nu hier de afgelopen ca. 2 jaar (en ook daarvoor al elders) de vele kritieken voorbij zien komen over Rudolf Steiner, met name ook van niet-antroposofisch georiënteerde schrijvers als Zanders en anderen. Ik kan het eigenlijk niet korter om de bocht zeggen dan dat het voornamelijk de critici zelf zijn die van Steiner een omstreden figuur maken. Met andere woorden, als Lea Hirsch (wie is zij eigenlijk?; ik kan niets over haar vinden) Steiner als ‘umstrittenen Guru’ bestempeld, dan heeft zij het in feite niet over Steiner maar over het verschijnsel dat er critici zijn die strijd leveren over hem en zijn antroposofie. En ongeacht de soms aanzienlijke inspanningen die zij getroosten om zich in zijn ‘verhalen’ en aanwijzingen etc. te verdiepen (wat dat betreft complimenten aan bijvoorbeeld Zander), slagen zij er toch vaak niet in vanuit een werkelijk onbevangen houding de essenties van zijn gigantische werk te vatten.
Deze nuancering wil ik er bij dezen even aan toevoegen.

Frans Wuijts zei

'Bestempelt' natuurlijk met een 't'!

Michel Gastkemper zei

Beste Frans,
Ik zou niet te veel aanstoot nemen aan dat woord ‘omstreden’. Tegenwoordig heet iedereen die wat langer in de publiciteit staat omstreden, wie is dat nu niet? Het is meer een technische term om aan te duiden dat er geen eenduidig beeld van zo iemand bestaat, dus vrij objectief en neutraal. En bij Steiner klopt dat wel; dat kan ook haast niet anders. Iedereen mag zijn heel eigen opvatting van en over Steiner hebben, daar wordt hij echt geen centimeter minder van. Integendeel zou ik zeggen, het is een teken van mondigheid, rijping en volwassenwording bij alle betrokken zijden.

R. van Dijk zei

Toch kan ik me wel vinden in wat Frans Wuijts zegt. Al die lieden die zo veel kritiek op het werk van Steiner leveren, hebben toch eigenlijk veel weg van eigenwijze flapdrollen, die nooit eens iets willen aannemen en alles beter menen te weten.

Frans Wuijts zei

Hallo Michel,

Je schrijft op 25 januari 2011 in 'Flapdrol' het volgende: 'En het kan niet anders, of Frans Wuijts valt hem (R. van Dijk) bij, want die is ook weinig gecharmeerd van critici zonder bodem: luchtfietsers dus'.

Een paar opmerkingen:
- Los even van wie nu hier wie bijvalt, spreekt enerzijds je relativering me wel aan. Anderzijds kan relativering ook naar bagatellisering leiden, als je niet uitkijkt. Men hoeft Steiner maar vaak genoeg 'omstreden' te noemen en men gaat aannemen dat hij en zijn antroposofie niet deugen. Natuurlijk wordt hij daar zelfs geen millimeter minder van, maar ik vind het meer dan een teken van mondigheid, rijping en volwassenwording aan de kant van zijn critici. Het gaat mij in dit verband bij hen over hun achterliggende motieven. Als bevangenheid als anti-basishouding uitgangspunt is voor het becommentariëren van Rudolf Steiner en diens antroposofie, dan deert dat wellicht niet direct, maar om het te bestempelen als tekenen van mondigheid, rijping en volwassenwording vind ik wat te optimistisch. Bij bijvoorbeeld Zander en ook anderen is daarvan tot dusverre weinig te bespeuren.

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(Hilversum, 1960) – – Vanaf 2016 hoofdredacteur van ‘Motief, antroposofie in Nederland’, uitgave van de Antroposofische Vereniging in Nederland (redacteur 1999-2005 en 2014-2015) – – Vanaf 2016 redacteur van Antroposofie Magazine – – Vanaf 2007 redacteur van de Stichting Rudolf Steiner Vertalingen, die de Werken en voordrachten van Rudolf Steiner in het Nederlands uitgeeft – – 2012-2014 bestuurslid van de Antroposofische Vereniging in Nederland – – 2009-2013 redacteur van ‘De Digitale Verbreding’, het door de Nederlandse Vereniging van Antroposofische Zorgaanbieders (NVAZ) uitgegeven online tijdschrift – – 2010-2012 lid hoofdredactie van ‘Stroom’, het kwartaaltijdschrift van Antroposana, de landelijke patiëntenvereniging voor antroposofische gezondheidszorg – – 1995-2006 redacteur van het ‘Tijdschrift voor Antroposofische Geneeskunst’ – – 1989-2001 redacteur van ‘de Sampo’, het tijdschrift voor heilpedagogie en sociaaltherapie, uitgegeven door het Heilpedagogisch Verbond

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