Bedoeld is: antroposofie in de media. Maar ook: in de persbak van de wijngaard, met voeten getreden. Want antroposofie verwacht uitgewrongen te worden om tot haar werkelijke vrucht door te dringen. Deze weblog proeft de in de media verschijnende antroposofie op haar, veelal heerlijke, smaak, maar laat problemen en controverses niet onbesproken.

maandag 17 januari 2011

Akasha-kroniek

Nog 41 dagen te gaan, dan is het 27 februari: de honderdvijftigste geboortedag van Steiner. Het wordt minstens al een jaar lang voorbereid en aangekondigd. Ik heb er hier ook duchtig aan meegedaan. Maar wat merk je ervan in Nederlandse media, in antroposofische tijdschriften en op antroposofische websites in Nederland? Op de laatste in ieder geval vrijwel niets. Hoogstens een vermelding, maar geen enkele inhoudelijke bijdrage. In de Duitstalige landen is dat volkomen anders. Ik laat Michael Mentzel van Themen der Zeit eerst maar eens aan het woord, op dinsdag 11 januari schreef hij in ‘Perspektive Anthroposophie’:
‘Anthroposophie als Perspektive. AAG-Vorstandsmitglied Bodo von Plato im Interview der NZZ am Sonntag.

mm/tdz. – Zu Beginn des Jahres 2011 erfreut sich Rudolf Steiner, mit ihm die anthroposophische Bewegung und die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (AAG) einer beachtlichen Aufmerksamkeit. Nach der Medienkonferenz im November und den vielbeachteten Vorbereitungen auf den Sonderzug, der zu Rudolf Steiners 150. Geburtstag zum Ende Februar einige wesentliche Stationen aus Rudolf Steiners Leben anfahren wird, spricht Kathrin Meyer-Rust von der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) mit dem Vorstandsmitglied der AAG Bodo von Plato unter anderem über die Situation der heutigen Anthroposophie und die die zum Jahresbeginn erschienenen drei neuen Steiner-Biographien.

Die Autoren dieser Biographien sind keine Anthroposophen, gleichwohl freut sich Bodo von Plato über die Entwicklung: “Es sind drei ausgewiesene Autoren und drei wichtige Verlage – das dokumentiert, dass Rudolf Steiner wichtig ist für die heutige Zeit.”

Dabei ist sich von Plato darüber klar, dass ein solches Unterfangen nicht immer ganz einfach ist: “Sie [die Autoren (mm)] verstehen Dinge, die Anthroposophen anders verstehen, und sie können auch Dinge nicht verstehen, die für Anthroposophen verständlich sind.”

Steiners Blick auf die Menschen und die Welt sei “herausfordernd, originell und ungewohnt.” Während dieser Umstand für die einen begeisternd sei, fühlten wiederum andere sich davon nicht angesprochen und es sei für diese “einfach nur absurder Unfug.”

Die Anthroposophie sei “eine Perspektive”, sagt Bodo von Plato: “Und zwar im doppelten Sinn dieses Wortes: als eine bestimmte Art, in die Welt zu sehen, und als eine Aussicht auf die Zukunft.” Den gegenwärtigen Zustand der Anthroposophie nennt er eine “fruchtbare Krise”, denn während die ersten beiden Generationen noch dem Meister nachstreben konnten, werde es “in der dritten (...) problematisch. Hier aber komme man in der Wirklichkeit an, und es beginnt die Neuorientierung. Steiner ist eine geschichtliche Figur geworden, die Menschen, die ihn noch kannten, sind gestorben, seine Worte haben ihre Aura verloren. Damit gilt nun das Goethe-Wort: «Was Du ererbt von Deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen.» Genau darum geht es.”

In Anbetracht der Tatsache, dass die Anthroposophie inzwischen 100 Jahre alt und damit wohl auch endgültig in der “Realität”, nämlich der dritten Generation angekommen ist, eine kluge Einschätzung.

Bodo von Plato konstatiert, dass die Praxisfelder der Anthroposophie (biodynamische Landwirtschaft, Schulen und Behindertenheime, Krankenhäuser) ein große Anziehungskraft besäßen, ist aber auch nüchtern genug, im Hinblick auf den damit verbundenen Erfolg festzustellen, dass hier “neue Fragen” entstünden. Nach einem Beispiel gefragt, antwortet er: “Ein Produkt von Wala mag etwa eine Herstellung erst nach Sonnenuntergang verlangen. Nun erlebt die Firma ein enormes Wachstum, es werden viele neue Mitarbeiter eingestellt – und plötzlich sagt einer, was soll das mit diesem Warten auf Sonnenuntergang, machen wir die Sache vor Feierabend fertig. Und damit stellt sich die Frage: Verstehen wir wirklich, warum die Herstellung nach Sonnenuntergang geschehen soll?” In der Tat können Fragen wie diese einiges von dem verdeutlichen, was die anthroposophische Bewegung zurzeit umtreibt, nämlich die Frage, was in den Dingen selbst liegt, die Frage nach dem inneren Gehalt dessen was uns umgibt. Hier zu echten Antworten zu kommen, ist eben nicht nur eine theoretisch-spirituelle Aufgabe, sondern eine durchaus praktische.

Die obligatorische Frage nach den “abgeschrägten Winkeln” jedenfalls ist für von Plato eher obsolet geworden: “Rudolf Steiner hat mit Freude auch rechte Winkel verwendet. Diese Zuordnungen nach Äusserlichkeiten lösen sich heute überall auf, zum Glück auch bei der Anthroposophie.”

Die Webseite zu 150 Jahre Rudolf-Steiner
Michael Mentzel houdt zich keurig aan de journalistieke code om enkel wat citaten over te nemen, en niet het gehele interview, wat ik hier altijd bij voorkeur doe. Er staat dan ook heel streng onder het interview:
‘Copyright © Neue Zürcher Zeitung AG
Alle Rechte vorbehalten. Eine Weiterverarbeitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung zu gewerblichen oder anderen Zwecken ohne vorherige ausdrückliche Erlaubnis von NZZ Online ist nicht gestattet.’
Zou de lange arm van de Neue Zürcher Zeitung zich ook helemaal naar deze weblog uitstrekken? U kunt in ieder geval heel eenvoudig het volledige interview met Bodo von Plato lezen onder de eerste link die Michael Mentzel bij zijn bespreking levert: ‘Das Interview’. Maar nog meer adviseer ik u om de ‘weiterer Beitrag von Kathrin Meyer-Rust’ in de NZZ van 9 januari te lezen, dat bij het interview is gevoegd, onder de titel ‘Grosser Unbekannter der Moderne’. Of nog beter gezegd: het substantiële artikel waar het interview is bijgevoegd. Want dit artikel is niet veel minder dan subliem. En waarmee meteen ook de reputatie van de NZZ wordt bevestigd. – Overigens had ook Michael Eggert van de Egoisten zich op maandag 10 januari instemmend over dit interview uitgelaten in ‘Komische Anthroposophen. Ein Interview mit Bodo von Plato in der NZZ’:
‘“Gandhi sagte einmal sinngemäss: «Ich liebe das Christentum. Nur die Christen kommen mir so komisch vor.» Dasselbe gilt vielleicht auch für die Anthroposophen. Wenn die Verehrung zur Anhängerschaft führt, sind Dogma und Sekte nicht weit.”

Mir spricht er aus der Seele, wenn er sagt: “Sie (die Anthroposophie, ME) steckt mitten in einer fruchtbaren Krise. Die erste Generation strebt dem Meister nach, auch eine zweite Generation kann das noch tun. Aber in der dritten, spätestens, wird es dann problematisch. Und genau da kommt man in der Wirklichkeit an, und es beginnt die Neuorientierung. Steiner ist eine geschichtliche Figur geworden, die Menschen, die ihn noch kannten, sind gestorben, seine Worte haben ihre Aura verloren. Damit gilt nun das Goethe-Wort: «Was Du ererbt von Deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen.» Genau darum geht es.”
Onder de 27 Kommentare wordt Eggert voorgesteld als opperchef en voorzitter van deze en komende discussies, wat hem de volgende reactie ontlokte:
‘Nein Danke, bloss kein Vorsitz von irgendwas! Und auch kein Chef von irgendwas, im übrigen. Ich stosse gern ein paar Diskussionen an. Gerade die sehr unterschiedlichen Meinungen, die hier sichtbar werden, erregen übrigens den Respekt von außenstehenden Kritikern. Die stellen sich “Anthroposophen” meist als gleichgeschaltete Zombies vor und sind erstaunt, wie sehr hier gestritten und um Positionen gerungen wird – wie offen also doch Anthroposophie ist. Die denken meist, es wäre eine Art Doktrin, so eine Art stalinistische Kadergruppe. Dabei findet man kaum unterschiedlichere Standpunkte als gerade in und an diesem Verein.’
Ik heb nog meer Duits voor u. Ik grijp eerst terug naar iets ouds, wat ook al in ‘Goetheanumwatcher’ op 4 december 2010 aan bod kwam. Net als toen doe ik niets anders dan
‘opnieuw de “Mitteilungen aus der anthroposophischen Arbeit in Deutschland” ter hand te nemen, waar inmiddels de “Mitteilungen_Dezember.pdf“ zijn geplaatst.’
Want daarin lees ik op de laatste bladzij van de hand van redacteur Andreas Neider over ‘Neues zu R. Steiner 2011’:
‘Zum Jubiläumsjahr 2011 wird es zahlreiche Neuerscheinungen zu Leben und Werk Rudolf Steiners geben. Bereits erschienen ist im C. H. Beck-Verlag die Biographie von Heiner Ulrich «Rudolf Steiner – Leben und Lehre». Ein erster Blick in das lediglich 260 Seiten umfassende Werk lässt sogleich deutlich werden, dass Ulrich sich zwar im Hinblick auf Rassismusvorwürfe und Ähnliches sehr zurückhält. Umso mehr aber zieht er im Hinblick auf die Erkenntnisgrundlagen Steiners vom Leder. Hier hält sich Ulrich an den guten alten Kant, dem er offensichtlich auch nach über 200 Jahren treu die Stange hält. Dementsprechend fällt die Kritik sowohl an Steiners Erkenntnistheorie wie an seiner Freiheitsphilosophie vernichtend aus. Auf den Reinkarnationsgedanken lässt sich Ulrich natürlich erst recht nicht ein. Ähnlich kritisch sieht er die wissenschaftlichen Grundlagen der Waldorfpädagogik. Neuere Beiträge zu deren wissenschaftlicher Fundierung etwa von Ernst-Michael Kranich werden ignoriert, stattdessen wird die Hauptgrundlage der Waldorfpädagogik in der Temperamentenlehre und der Jahrsiebteinteilung gesehen. Dennoch schätzt Ulrich die praktische Wirksamkeit der Waldorfschulen weltweit positiv ein.

Es bleibt abzuwarten, was die beiden anderen, vermutlich ähnlich ausgerichteten kritischen Biographien von Helmut Zander, die am 4. Januar im Piper Verlag erscheint, und von Miriam Gebhardt, am 17. Januar bei DVA, bringen werden. Ähnlich gespannt darf man nun auf die anthroposophischen Beiträge zum Steiner-Jubiläum sein: Hier hat Peter Selg zwei Neuerscheinungen angekündigt: eine Monographie zu «Christian Rosenkreutz und Rudolf Steiner» (Dezember 2010) und eine umfangreiche Studie zum Lebensgang: «Rudolf Steiner – Aspekte einer inneren Biographie» (Februar 2011). Eine Vermittlung von Außen- und Innenansichten ist von der im Belser-Verlag angekündigten Monographie «Rudolf Steiner in Stuttgart» (Februar 2011) zu erwarten, in der der Stuttgarter Stadthistoriker Harald Schukraft und der Redakteur dieser «Mitteilungen», Andreas Neider, einen zeitgeschichtlichen Blick auf Rudolf Steiners Wirken in Stuttgart werfen.’
De twee genoemde boeken van Helmut Zander en Miriam Gebhardt bespreekt Ansgar Martins op zijn weblog, onder de titel ‘Der Besuch der toten Tante – Miriram Gebhardt, Helmut Zander und ihre neuen Steinerbiographien’. Zoals op mijn blogroll onderaan te zien is, heeft hij zijn uitvoerige (en naar mijn smaak prima gelukte) bespreking gisteren geplaatst. Die ga ik hier ook maar niet overnemen. Interessant is nog wel, in het licht van het bovenstaande, dat het Verlag am Goetheanum in allerijl Rudolf Steiner zu Individuum und Rasse’ van Uwe Werner heeft uitgebracht (dat blijkt wel uit de URL die naar deze webpagina linkt, daarin staat namelijk een andere titel, ‘Seelenübungen des Willens):
‘Rudolf Steiner und Rassismus – eine überraschende Verbindung. Uwe Werner entdeckt in Rudolf Steiners Menschenverständnis ein antizipatorisches Element und skizziert, wie er bereits am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts eine ethische Auffassung des Menschen entwickelt, die sich nach der Katastrophe in der Jahrhundertmitte in zunehmendem Maße durchsetzt und heute hinsichtlich der Würde des Individuums in den Allgemeinen Menschenrechten Gestalt angenommen hat. Er zeigt, wie Steiners Werk und die Anthroposophie methodische und inhaltliche Gesichtspunkte liefern, Rassismus oder Nationalismus als unmenschlich zu identifizieren. Kritiker wie z.B. Helmut Zander diskutieren die in dieser Richtung von Steiner vertretenen Gesichtspunkte nicht und kommen daher zu Fehlschlüssen in der Gewichtung seines Begriffs vom Menschentum. Nicht zuletzt liefert diese Arbeit eine brauchbare Bibliographie zum Thema.

Preis 13,00 €. ISBN 978-3-7235-1420-7. Erschienen 01.2011. Einband kartoniert. Format 17,8 x 11,8. Seiten 152’
Ik moest wel even nadenken bij een ‘antizipatorisch’ element. Ik kon me moeilijk voorstellen dat dit het tegenovergestelde is van emancipatorisch. Maar nee, het gaat om ‘anticiperend’, dus vooruitlopend. Ik heb dit boekwerkje nog niet in handen gehad. Maar als ik enkele citaten uit de biografie door Helmut Zander neem (bij Ansgar Martins te vinden), dan is het de vraag of het nog allemaal geldt en of er inmiddels niet een ander beeld naar voren aan het komen is:
‘Steiners Hellsehen sollte ganz anders sein als die Manifestationen in den Séancen der Spiritisten. Kein Medium sollte von einem Medienführer geleitet werden, es sollte nicht, einem Besessenen gleich, das Sprachrohr einer fremden Macht sein. Der Eingeweihte sollte sich vielmehr als selbstverantwortliches, modernes Subjekt die übersinnliche Erkenntnis selbst erarbeiten: im hellen Raum der “Clairvoyance” statt in den dunklen Räumen der Geistererscheinungen. (Zander, S. 244f.)’

‘Steiner war und blieb auf der Suche. Seinen Schülerinnen und Schülern präsentierte er sich zwar als Meister, aber zugleich war er auch immer Adept, der working by doing sich erarbeitete, was er seinen Anhängern vermittelte ... viele Meditationswege kennen Vorbehalte gegenüber dem Subjekt angesichts des Geistigen. Aber: Steiner vertrat zugleich ein ambitioniertes Individualitätskonzept, in dem die soziale Person, das autonome Individuum, eine zentrale Rolle spielte. Weder Steiners Leben noch das der gebildeten Anthroposophinnen und Anthroposophen war auf Verlöschen angelegt, sondern auf eine erkennbare gesellschaftliche Rolle und ein hohes Sozialprestige. (Zander, S. 250)’
Ansgar Martins zelf (let wel: hij is pas negentien jaar, hij heeft net de vrijeschool met goed gevolg doorlopen) schrijft verder onder meer over deze biografie:
‘Viele der geschichtlichen Ausführungen, betreffend v.a. die anthroposophischen Praxisfelder, erscheinen somit aber auch “nur” wie aktualisierte Kurzfassungen von Kapiteln aus “Anthroposophie in Deutschland” – wo sie sich übrigens entschieden besser machen. Denn Steiners Biographie gerät so auf dutzenden Seiten historischer Umschweife allenfalls sporadisch in den Blick. Im Kapitel über die Gründung der Waldorfpädagogik wäre es viel hilfreicher gewesen, sich stärker Steiners persönlicher Motive dabei oder seiner Tätigkeit als praktischer Pädagoge zu widmen. In Bezug auf die anthroposophische Medizin sind Zanders Ausführungen über “Heilung und Heil am fin de siécle” zweifellos interessant, aber im Prinzip bekannt und hätten ruhig auch Ausführungen über Steiners Umgang mit eigenen Krankheiten oder dem mit seinen Patient_innen Platz machen dürfen. Im Zusammenhang mit Steiners “Mysteriendramen” hatte Zander bereits in “Anthroposophie in Deutschland” die wichtige Frage nach autobiographischen Elementen Steiners in diesen Dramen gestellt (vgl. Wie durch eine dünne Wand) und kam nach einigen Vergleichen zu dem Schluss, solche ließen sich erst mit “dem Vorliegen einer kritischen Biographie näher bestimmen” (Bd. II, S. 1037). In Zanders eigener “kritischer Biographie” finden sich aber lediglich die Verbindungen aufgezählt (S. 299f.), die er auch in der Vorarbeit schon benannt hatte. Diese kritischen Punkte betreffen natürlich keineswegs den Wert und die Relevanz von Zanders Forschungen, doch die Partitur einer Steinerbiographie hätte günstiger zusammengestellt werden können.

Aber wer genau nachliest, sieht genauso, wo und wie sich Änderungen, Perspektivwechsel und neue Betrachtungen finden. So sind Zanders Schilderungen von Steiners okkultem Kompetenzkrieg mit der Theosophin Annie Besant wesentlich empathischer und versöhnlicher geraten als in “Anthroposophie in Deutschland”. Auch hat Zander seit 2007 recherchierte Fakten und vorgelegte Publikationen, etwa von Robin Schmidt (Rudolf Steiner und die Anfänge der Theosophie, vgl. Bilder und Sachen) und Karl Baier (Meditation und Moderne) in seine Ausführungen integriert,  die v.a. Steiners theosophische Sozialisation (Schmidt) und die mesmeristischen Kontexte der Theosophie (Baier) betreffen. Dabei hat Zander manch frühere Deutung ergänzt und zurückgenommen. Auch anthroposophische Kritiken an seiner früheren Publikation sind, wie erwähnt, inzwischen in die Deutung eingeflossen. Spannend, vollständig neu und sehr intensiv lesen sich die Kapitel, die Steiners Biographie vor seiner theosophischen Wende um 1900 sowie Steiners letzte Lebensjahre zum Gegenstand haben.

Und andere unter den vorhin getadelten Schilderungen zu den anthroposophischen Praxisfeldern kann Zander auch lebhaft gestalten: Das Kapitel über Steiners Freimaurerzeit leitet er durch eine ausführliche Schilderung des symbolträchtigen, magisch anmutenden Verlaufs eines solchen Rituals ein, das fast narrative Elemente enthält. Seine Ausführungen über Steiners Meditationsanweisungen für seine “Geistesschüler” erzählt Zander, indem er den Tagesablauf einer “Geistesschülerin” mit den einzelnen kontemplativen Übungen zwischen seine systematischen und historischen Schilderungen einstreut. Ein Kapitel versucht sich an einer Schilderung der theosophischen “Alltagswelt” in “kaleidoskop”artigen Facetten. Heimliches Herzstück des Buches ist aber ein fiktives Gespräch zwischen Steiner und seinem Schüler Ludwig Polzer Hoditz. Zander schreibt einen Dialog, in dem Polzer-Hoditz Steiner unter anderem über seine christologische Wende befragt und der Guru ihm mehr als nur andeutungshaft Antwort gibt. Die Frage vorweg beantwortend, wie er denn dazu komme, beiden Dialogpartnern diese Aussagen in den Mund zu legen, schreibt Zander, er habe das Gespräch in der “Akasha-Chronik”, Steiners immateriellem Weltgedächtnis, “entdeckt”. Das originelle Gespräch ist ein gelungenes Intermezzo, und zeigt auch eine Tendenz, die hoffentlich im anthroposophischen wie anthroposophiekritischen Dunstkreis zunehmen wird: Die ganze Sache um Gottes willen nicht so ernst zu nehmen!’
Een beetje minder verkramptheid inzake Steiner zou inderdaad geen slechte zaak zijn.
.

2 opmerkingen:

barbara2 zei

in der januar info3 ist ein interview von jens heisterkam und ansgar martins mit mirjam gebhardt und eine besprechung der bilderbiografie, die ein holländer neu herausgegeben hat. ausserdem steht da irgendwo, man wüsse nicht genau, ob steiner am 25. oder 27 februar geboren sei. das war mir neu.

John Wervenbos zei

Vandaag haakte ik in mijn digitale notitieboekje met het blogbericht
Pauselijk bannen – Pro-actief 'herderschap'
, Cahier, 17-1-2011 in op het blogbericht van gisteren hier Orde, Antroposofie in de pers, 16-1-2011.

In de praktijk richt ik me eerlijk gezegd op dit moment meer dan herdenking geboortedag/jaar op voordrachten/geschriften van Rudolf Steiner van precies of ongeveer honderd jaar geleden (geschiedkundige impuls), voor mij zeker ook een festijn, voor meer daarover zie met name mijn blogbericht: Introductie van de bewustzijnsziel – Geschiedkundige impuls, Cahier, 20-11-2010.

Wat verkramptheid aangaat: (1) serieus nemen, (2) naar waarde schatten en (3) actualiseren van geesteswetenschap door Rudolf Steiner aangereikt, en (4) vertrouwen blijven stellen in zijn integriteit, gaat niet ten koste van (5) mijn gevoel voor humor, (6) maakt me zeker niet minder flexibel en (7) gaat beslist ook niet ten koste van mijn waarheidszin. Integendeel, mag ik zelfs zeggen. Eén en ander gaat prima samen. Nog altijd. No prob.

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(Hilversum, 1960) – – Vanaf 2016 hoofdredacteur van ‘Motief, antroposofie in Nederland’, uitgave van de Antroposofische Vereniging in Nederland (redacteur 1999-2005 en 2014-2015) – – Vanaf 2016 redacteur van Antroposofie Magazine – – Vanaf 2007 redacteur van de Stichting Rudolf Steiner Vertalingen, die de Werken en voordrachten van Rudolf Steiner in het Nederlands uitgeeft – – 2012-2014 bestuurslid van de Antroposofische Vereniging in Nederland – – 2009-2013 redacteur van ‘De Digitale Verbreding’, het door de Nederlandse Vereniging van Antroposofische Zorgaanbieders (NVAZ) uitgegeven online tijdschrift – – 2010-2012 lid hoofdredactie van ‘Stroom’, het kwartaaltijdschrift van Antroposana, de landelijke patiëntenvereniging voor antroposofische gezondheidszorg – – 1995-2006 redacteur van het ‘Tijdschrift voor Antroposofische Geneeskunst’ – – 1989-2001 redacteur van ‘de Sampo’, het tijdschrift voor heilpedagogie en sociaaltherapie, uitgegeven door het Heilpedagogisch Verbond

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