Bedoeld is: antroposofie in de media. Maar ook: in de persbak van de wijngaard, met voeten getreden. Want antroposofie verwacht uitgewrongen te worden om tot haar werkelijke vrucht door te dringen. Deze weblog proeft de in de media verschijnende antroposofie op haar, veelal heerlijke, smaak, maar laat problemen en controverses niet onbesproken.

dinsdag 11 januari 2011

Reïncarnatie

Ja, dit is een bruiloft op een boot over de Seine in Parijs. Wij lopen overigens ondertussen nog steeds in de richting van de Sainte-Chapelle, die straks vanachter het grote hoge gebouw met de dikke muren aan de overkant, het Paleis van Justitie, zal opduiken.

Als u nu denkt dat dit bericht van vandaag over het nieuwe boekje van Hugo Verbrugh, ‘Reïncarnatie?’ (met een vraagteken, en de ondertitel ‘essay over de veranderende aard van de kennis’), gaat, dan hebt u het mis. Het is inderdaad zo dat ik daar hoognodig eens aandacht aan moet besteden – maar vandaag eerst iets anders. Dat heeft met gemakzucht van mijn kant en gebrek aan tijd te maken, want wat iemand al voor mij heeft gedaan, hoef ik niet zelf te doen. En daar maak ik dan graag op attent. Met het boekje van Verbrugh is dit nog niet het geval, dat iemand er in publicitair opzicht mee in de weer is geweest, ik ben het in ieder geval nog niet tegengekomen.

Ik heb namelijk een zeer inhoudelijke bijdrage van Andreas Neider voor u in petto. Hij is hier eerder langs geweest, maar dan vooral als interviewer. Op 28 juli 2010 in ‘Spreken’ en op 8 november 2010 in ‘Antroposofische kunst’ bijvoorbeeld. Vandaag keer ik terug naar het onderwerp dat ook al op 21 december 2010 in ‘Bijdragen’ ter sprake kwam, met een reprise op de eerste dag van het nieuwe jaar, 1 januari, in – hoe kan het ook anders – ‘Nieuwjaarsdag’. Dit betreft de Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe online. Studien und Dokumente zu Rudolf Steiners Lebenswerk. Herausgegeben vom Rudolf Steiner Archiv Dornach (CH). Daar is ook deze pagina te vinden, ‘Zusätzliche Beiträge zum aktuellen Heft’:
‘Die hier präsentierten Aufsätze können wie das Heft selber kostenlos geöffnet und zur privaten Verwendung abgespeichert werden. Sie sind nicht in der Druckversion des Heftes enthalten. Dafür können auch nach Erscheinen des jeweils aktuellen Heftes noch neue Beiträge zu den Themen des Heftes hinzugefügt werden. Wenn Sie es wünschen, können Sie sich via e-mail stets benachrichtigen lassen, wenn ein neuer Aufsatz auf die website gestellt wurde.

Andreas Neider (2010): Okkulte Geschichte (pdf)

Wollen Sie selber einen bereits vorhandenen Aufsatz von sich hinzufügen lassen oder einen entsprechenden Beitrag verfassen? Wenden Sie sich mit einer e-mail an die Redaktion beitraege(at)rudolf-steiner.com oder rufen Sie uns an unter der Tel.-Nr. 0041-[0]61-7068210.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß wir nur Texte aufnehmen können, die bereits in elektronischer Form vorhanden sind.’
Het gaat mij vandaag om de bijdrage van Andreas Neider. U kunt die zelf aanklikken en dan het pdf-document beginnen te lezen (het is mij overigens een raadsel waarom daar de bladzijden van 11 tot en met 23 geteld worden, wanneer beide bovengenoemde artikelen toch niet in de printversie van het betreffende nummer worden opgenomen). Maar gezien de eerdere aandacht hier voor de voordrachtenserie van Steiner uit 1910 met de titel ‘Okkulte Geschichte’, zoals op 3 juli 2009 in ‘Downloaden’ en 4 juni 2010 in ‘Agora’, vind ik die bijdrage op deze weblog niet misstaan en wil ik u hem dan ook niet onthouden. Met als leidende gedachte: wat je in stukjes tot je kunt nemen, gaat makkelijker dan een hele bups in één keer. Vooruit, daar gaat-ie. De titel luidt ‘Rudolf Steiners Darstellung der Reinkarnation in dem Zyklus «Okkulte Geschichte» von 1910’:
‘Im Dezember 1910 sind es 100 Jahre, dass Rudolf Steiner den Zyklus über «Okkulte Geschichte» gehalten hat. Daher soll in nachfolgendem Aufsatz den Entstehungsmomenten und einigen inneren Motiven dieses Zyklus genauer nachgegangen werden.

Reinkarnation

Der Stuttgarter Zyklus «Okkulte Geschichte» hängt aufs engste zusammen mit Rudolf Steiners Auffassung des Reinkarnationsgedankens. Diese steht am Anfang (1902/03) und am Ende (1923/24) seines anthroposophischen Wirkens. Dazwischen aber, Ende Dezember 1910, also genau vor 100 Jahren, greift er das große Thema einmalig in Stuttgart auf: der Zusammenhang von Geschichte und Reinkarnation. Im Stuttgarter Zyklus stellt er in dieser Form erstmalig den Zusammenhang mehrerer Inkarnationen historisch bedeutender Persönlichkeiten dar. Im Zentrum stehen dabei Aristoteles und Alexander, die bis auf ihre Inkarnation als Eabani und Gilgamesch zurück verfolgt werden.

Das Thema «Reinkarnation und Geschichte», das im Zentrum des Stuttgarter Zyklus steht, wird erstmalig im Oktober 1903 angeschlagen, während der ersten Generalversammlung der deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft. Hier taucht auch zum ersten Mal der Begriff der «Okkulten Geschichte» auf, indem Steiner darstellt, was die Reinkarnation im Hinblick auf die Entwicklung der Geschichte bedeutet: «Denn das ist der Weg, den dieses höhere Leben nimmt: es fließt in die höheren Selbste der führenden Geister, und diese teilen es ihren Brüdern mit. Von Verkörperung zu Verkörperung entwickeln sich die höheren Selbste der Menschen, und da lernen sie immer mehr, ihr eigenes Selbst zum Missionar des göttlichen Weltenplanes zu machen.» (GA 88, S. 190)

Steiner geht hier von einer Betrachtung der Geschichte aus, die bei näherem Hinsehen wie eine Fortsetzung der Anschauungen Gotthold Ephraim Lessings erscheint, und gegen Ende seines Lebens weist Rudolf Steiner auch darauf hin, wenn er Lessing als Vorläufer eben jener 1903 begonnenen okkulten Geschichtsforschung darstellt: «Mit monumental klingenden Sätzen wird [von Lessing] darauf hingewiesen, wie das geschichtliche Werden der Menschheit nur dadurch begreiflich ist, dass die einzelne menschliche Individualität durch wiederholte Erdenleben durchgeht und damit dasjenige, was in einer Epoche der menschlichen Entwicklung erlebt und getan werden kann, in eine nächstfolgende Epoche herüberträgt. [...] Der Faden, der damals in Anknüpfung an Lessings «Erziehung des Menschengeschlechts» in die deutsche Geistesentwicklung hätte eingeführt werden können, ist nicht fortgesetzt worden; er ist abgerissen worden. [...] als wir damals in Berlin vor jetzt mehr als zwei Jahrzehnten daran gingen, innerhalb der Theosophischen Gesellschaft die anthroposophische Arbeit zu beginnen, [...] da war auf dem Programm angekündigt von mir als einer der ersten Vorträge, die gehalten werden sollten: ‹Über praktische Karma-Übungen›. Damals hatte es sich darum gehandelt, die Karma-Idee sofort mit einer solchen inneren Impulsivität in die anthroposophische Bewegung einzufügen, dass sie gewissermaßen eines der großen Leitmotive hätte werden können, aus denen sich die anthroposophische Bewegung entwickelte.» (GA 240, 9. 4. 1923, S. 101 ff.)

Die Reinkarnation als Grundgesetz der geschichtlichen Entwicklung der Menschheit zu verstehen, darum war es Lessing, der sich dabei von Spinoza inspiriert fühlte, gegangen, und darum ging es nun ab 1902/03 auch Rudolf Steiner.[1] Dieses Reinkarnationsverständnis unterscheidet sich deutlich von einem östlich-theosophischen, und gerade deshalb war es Rudolf Steiner so wichtig.

Diesen Unterschied schildert Rudolf Steiner 1911 in dem Zyklus «Von Jesus zu Christus» sehr eindrücklich: «Über eines müssen wir uns aber klar sein: es besteht ein gewaltiger Unterschied, nicht in der Idee von den wiederholten Erdenleben selbst, sondern zwischen der Art und Weise, wie man rein in Gedanken im Abendlande zu dieser Idee gekommen ist, und zwischen dem Wege, wie zum Beispiel der Buddhismus diese Idee vertritt. Da ist es schon interessant, einen Blick auf die Art und Weise zu werfen, wie Lessing in seiner ‹Erziehung des Menschengeschlechts› auf diese Idee der wiederholten Erdenleben gekommen ist. [...] Denn im tieferen Sinne liegt für Lessing folgendes zugrunde: Wenn eine Seele zur Zeit des Alten Testamentes verkörpert war, so hat sie aufgenommen, was sie damals aufnehmen konnte; wenn sie dann in einer späteren Zeit wieder erscheint, so trägt sie die Früchte dieses vorangegangenen Lebens hinüber in das nächste, die Früchte des zweiten Lebens wieder in das folgende und so fort. So greifen die aufeinanderfolgenden Stufen in die Entwickelung ein. Und was sich eine Seele erringt, das hat diese Seele nicht bloß für sich, sondern für die ganze Menschheit errungen. Die Menschheit wird ein großer Organismus, und die Reinkarnation wird für Lessing notwendig, damit das ganze Menschengeschlecht vorrücken kann. So ist es die geschichtliche Entwickelung, die Angelegenheit der ganzen Menschheit, von der Lessing ausgeht und getrieben wird zur Anerkennung der Reinkarnation.

Anders ist es, wenn wir dieselbe Idee im Buddhismus aufsuchen. Da hat es der Mensch mit sich zu tun, mit seiner eigenen Psyche bloß. Da sagt sich die einzelne Seele: Ich bin versetzt in die Welt der Maja; die Begierde hat mich in die Welt der Maja gebracht, und in den aufeinanderfolgenden Inkarnationen befreie ich mich als einzelne Seele von den irdischen Inkarnationen! – Da ist es eine Angelegenheit der einzelnen Individualität; da ist der Blick gerichtet auf diese einzelne Individualität.

Das ist der große Unterschied im Wege: ob man die Sache von innen ansieht, wie im Buddhismus, oder von außen, wie Lessing, der die ganze Menschheitsentwickelung überblickt. Überall kommt dasselbe heraus, aber der Weg ist ein ganz anderer gewesen im Abendlande. Während sich der Buddhist beschränkt auf eine Angelegenheit der einzelnen individuellen Seele, ist der Blick des abendländischen Menschen gerichtet auf die Angelegenheit der ganzen Menschheit; der abendländische Mensch fühlt sich mit allen Menschen verbunden als einem einheitlichen Organismus.

Was hat denn dem abendländischen Menschen diese Notwendigkeit beigebracht, nicht nur an den einzelnen Menschen zu denken, sondern bei den wichtigsten Angelegenheiten immer im Auge zu haben, dass man es mit den Angelegenheiten der gesamten Menschheit zu tun hat?

Diese Notwendigkeit ist in ihm dadurch entstanden, dass er in seine Gemütssphäre, in seine Gefühlswelt aufgenommen hat die Worte des Christus Jesus von der menschlichen Verbrüderung über alle Nationalitäten, über alle Rassencharaktere hinweg, von der gesamten Menschheit als eines großen Organismus.» (GA 131, S. 62 ff.)

Um diese Form von Reinkarnationsanschauung ging es Rudolf Steiner von Anfang an, aber 1902/03 war es noch nicht möglich, mit dieser Anschauung durchzudringen. Ein zweiter Versuch fand nun im Dezember 1910 im Zusammenhang mit der Grundsteinlegung des Stuttgarter Zweighauses in der Landhausstraße am 3. 1. 1911 statt. Hier wurde nun am Beispiel des Aristoteles deutlich gemacht, dass es eine höhere Form der Reinkarnation gibt, die nicht mehr auf das Einzelschicksal, auf die Selbstentwicklung hinschaut, sondern auf das Menschheitsschicksal.

Steiner macht hier zunächst darauf aufmerksam, wie in den alten Mythen das Zusammenwirken der geistigen Welt mit irdischem Geschehen dargestellt ist, wie im Laufe der Geschichte aber das Wirken hierarchischer Wesenheiten immer mehr zurücktritt zugunsten des Wirkens der Einzelindividualität. Am Beispiel des Aristoteles macht er aber zugleich deutlich, dass es bei bestimmten historisch bedeutsamen Individualitäten nicht darauf ankomme, dass diese sich selbst verwirklichen. So erfuhr die Individualität des Aristoteles durch ihre Einweihung in die griechischen Mysterien eine besondere Mission:

«In solchen Mysterien wurden in der Seele namentlich jene Empfindungen, jene Impulse erregt, die geeignet waren, von Grund aus allen Egoismus auszurotten aus der Seele. Es wurde der Seele klargemacht, wie sie im Grunde genommen immer egoistisch sein muß, wenn sie im physischen Leibe verkörpert ist.

Es wurde der ganze Umfang und die ganze Bedeutung des Egoismus für den physischen Plan sozusagen in Impulsen auf die entsprechende Seele abgeladen. Und tief, tief zerknirscht fühlte sich eine solche Seele, die sich sagen musste: Ich habe bisher nichts anderes gekannt als den Egoismus, ich kann ja im physischen Leibe gar nichts anderes sein als ein Egoist. Ja, weit ist eine solche Seele entfernt worden von dem billigen Standpunkte solcher Menschen, die als jedes zweite Wort im Munde führen: Ich will ja die Sache nicht für mich, sondern für einen anderen. Den Egoismus zu überwinden und den Zug nach dem Allgemein-Menschlichen und Kosmischen sich anzueignen, ist nicht so leicht, wie mancher sich vorstellt. Diesem Aneignen muss vorangehen eine völlige Niederschmetterung der Seele über den Umfang des Egoismus in den Impulsen dieser Seele. Mitleid mit allem Menschlichen, mit allem Kosmischen musste die Seele lernen in den Mysterien, die ich da meine, Mitleid durch die Überwindung des physischen Planes. Dann konnte man von ihr hoffen, dass sie wieder heruntertragen würde aus den höheren Welten das wahrhafte Mitgefühl für alles Lebendige und alles Seiende.» (GA 126, 60)

Und eine Abschattierung dieses Erlebens ergab sich für Aristoteles dann in seiner Auffassung der griechischen Tragödie: «Er konnte deshalb die Theorie der Tragödie geben, weil er aus solchen Erinnerungen heraus beim Anschauen der griechischen Tragödie darauf kam, wie in dieser ein Nachklang ist, gleichsam ein äußeres, auf den physischen Plan herausgetragenes Nachspiel der Mysterienerziehung, wo die Seele durch Mitleid und Furcht geläutert wird.» (GA 126, 61)

Okkulte Geschichte

Der Titel des Stuttgarter Vortragszyklus tauchte erstmals bereits 1903 auf. Was hatte Rudolf Steiner in jenem anfangs schon zitierten Vortrag vom 18. Oktober 1903 genauer gemeint, wenn er dort von der Reinkarnation ganz bestimmter Individualitäten, die in theosophischen Zusammenhängen als «Meister» bezeichnet wurden, spricht?

Hier zeigt sich nun etwas sehr Merkwürdiges. Denn bei genauerem Hinsehen bemerken wir, dass er in diesem Vortrag, der uns leider nur als kurzes Autoreferat vorliegt, direkt an H. P. Blavatsky anschließt, indem er ausführt: «Durch die Begründerin der Theosophischen Gesellschaft ist uns die ‹Geheimlehre› geschenkt worden, in welcher nach zwei Seiten hin die Grundlage gelegt wird für eine Lösung der großen Rätselfragen des Daseins. In einer umfassenden Weltentstehungslehre (Kosmogenesis) wird der Plan gezeigt, nach dem sich aus den geistigen Urmächten des Universums heraus der Schauplatz entwickelt hat, auf dem der Mensch seinem irdischen Wandel obliegt. Aus einem zweiten Bande (Anthropogenesis) ersehen wir, welche Stufen der Mensch selbst durchgemacht hat, bis er zu einem Gliede der gegenwärtigen Rasse geworden ist. Es wird von der Entwicklung der theosophischen Bewegung abhängen, davon, wann sie einen gewissen Zustand der Reife erlangt haben wird, in welcher Zeit uns dieselben geistigen Kräfte, die uns die großen Wahrheiten der beiden ersten Bände beschert haben, uns auch den dritten [Band] geben werden. Dieser wird die tieferen Gesetze für das enthalten, was uns, der Außenseite nach, die sogenannte ‹Weltgeschichte› bietet. Er wird sich mit der ‹okkulten Geschichtsforschung› beschäftigen.» (GA 88, S. 189)

Die Geheimlehre H. P. Blavatskys war 1888 von ihr selbst in eben jenen von Rudolf Steiner genannten zwei Bänden publiziert worden. Nach ihrem Tode aber hatte Annie Besant 1897 einen dritten Band bereits zusammengestellt, der den Titel «Esoterik» trug. Diesen dritten Band muss Rudolf Steiner gekannt haben. Dennoch stellt er diesem einen neuen «dritten Band» entgegen und nennt diesen «Okkulte Geschichtsforschung». Das erscheint zunächst rätselhaft, stellte sich Rudolf Steiner 1903 doch offiziell ganz in den Dienst der theosophischen Gesellschaft, deren Präsidentin eben jene Annie Besant war.

Was liegt hier vor? Warum knüpft Rudolf Steiner mit der «Okkulten Geschichtsforschung» an Blavatsky an? Dazu findet sich die Antwort erstaunlicherweise in dem Zyklus zur «Okkulten Geschichte» im Vortrag vom 29. 12. 1910. Denn hier kommt Steiner im Zusammenhang mit seiner Darstellung der «Okkulten Geschichte» erneut auf H. P. Blavatsky zu sprechen:

«Aber in bezug auf das, was hier entwickelt worden ist, möchte ich Ihnen eine Stelle aus den späteren Schriften der Blavatsky vorlesen, wo sie auf die ‹Entschleierte Isis›, ihr ältestes okkultes Werk, hinweist. Da möchte ich die folgende Stelle Ihnen vorlesen [...]: ‹Außer dem beständigen Wiederholen der alten stets bestehenden Tatsache von Reinkarnation und Karma – und zwar in der Art, wie es die älteste Wissenschaft der Welt, nicht der Spiritismus von heute, gelehrt hat – sollten die Okkultisten eine zyklische und mit der Evolution Schritt haltende Reinkarnation lehren: jene Art der Wiedergeburt, geheimnisvoll und noch unverständlich für die vielen, die nichts wissen von jener Geschichte der Welt, auf welche wir vorsichtig hingewiesen haben in der ‹Entschleierten Isis›. Eine allgemeine Wiedergeburt für jedes Individuum mit Zwischenpausen von Kamaloka und Devachan, und eine zyklische bewusste Inkarnation mit einem großen und göttlichen Ziel für Wenige. Jene großen Charaktere, die in der Geschichte der Menschheit gleich Riesen emporragen, wie Siddharta Buddha und Jesus auf geistigem Gebiet, wie Alexander von Mazedonien und Napoleon der Große auf dem Gebiete physischer Eroberungen, sind nichts als widergespiegelte Bilder großer Urbilder, welche existierten – nicht vor zehntausend Jahren, wie in der ‹Entschleierten Isis› vorsichtig erwähnt wurde –, sondern während Millionen von aufeinanderfolgenden Jahren, vom Beginne des Manvantara an. Denn wie oben erklärt wurde – mit Ausnahme der wirklichen Avataras sind diese Abbilder ihrer Urbilder, ein jedes entsprechend seiner eigenen Eltern-Flamme, dieselben ungebrochenen Strahlen (Monaden), genannt Devas, Dhyan Chohans oder Dhyani Buddhas oder auch Planetengeister und so weiter, die durch äonenlange Ewigkeit gleich ihren Urbildern leuchten. Nach ihrem Bilde werden einige Menschen geboren, und wenn irgendein besonderes humanitäres Ziel in Aussicht genommen ist, werden diese letzteren hypostatisch beseelt von ihren göttlichen Urbildern, die immer wieder hervorgebracht werden durch die geheimnisvollen Mächte, welche die Schicksale der Welt leiten und lenken.›

Wie gesagt, ich ergreife gerne die Gelegenheit, um die Übereinstimmung dessen, was wir in unmittelbarer Gegenwart erforschen können, mit dem, was in gewisser Beziehung ursprüngliche Offenbarung war, hervorzuheben. Sie wissen ja, dass es Grundsatz hier ist, in gewisser Hinsicht treu festzuhalten an den Traditionen der theosophischen Bewegung; dass aber auch nichts ungeprüft hier wiederholt wird, das betone ich ausdrücklich; darauf kommt es an. Wo eine Übereinstimmung des Erkannten mit anderem betont werden kann, soll es wegen der Kontinuität der Theosophischen Gesellschaft scharf hervorgehoben werden, der Gerechtigkeit gemäß; aber ungeprüft soll nichts einfach wiederholt werden. Das hängt mit der Mission zusammen, die wir gerade innerhalb unserer deutschen theosophischen Bewegung haben – eben den eigenen Einschlag hineinzutragen, den individuellen Einschlag in diese theosophische Bewegung. Aber gerade solche Beispiele können Ihnen ein Bild davon geben, wie unbegründet das Vorurteil ist, das da und dort hervorwächst, als ob wir durchaus in den Dingen immer etwas anderes haben wollten. Wir arbeiten treu weiter, wir kramen nicht sozusagen immerfort die alten Dogmen aus, wir prüfen auch das, was heute von anderer Seite geboten wird. Und wir vertreten das, was mit dem besten okkulten Gewissen gesagt werden kann auf Grundlage der ursprünglichen okkulten Forschungen und der Methoden, die uns überliefert sind durch unsere eigenen heiligen Überlieferungen des Rosenkreuzes.» (GA 126, 58 f.)

Die Stelle, die Rudolf Steiner hier von H. P. Blavatsky zitiert, steht nun aber in jenem von Annie Besant 1897 herausgegebenen dritten Band auf Seite 370. Daraus kann man nun Folgendes schließen: Bereits 1903, wo er auf den dritten Band der «Geheimlehre» zu sprechen kommt, ging es Rudolf Steiner darum, an das «Rosenkreuzerische», das von Blavatsky am Anfang ihres Wirkens ausgegangen war und das er in den Vorträgen über Christian Rosenkreutz 1911 in Neuchâtel auf den ersten Band der entschleierten Isis beschränkt sah, anzuknüpfen. Besant hatte nämlich in jenem dritten Band der «Geheimlehre» die ihr von Blavatsky hinterlassenen Aufsätze neu angeordnet. Sie betont in ihrem Vorwort, dass es ihr schwer gefallen sei, eine solche Ordnung überhaupt herzustellen. Offensichtlich hat Rudolf Steiner nun in dem von ihm aus dem dritten Band der «Geheimlehre» zitierten Aufsatz noch einen Bestandteil jener ursprünglich rosenkreuzerischen Inspiration Blavatskys entdeckt, den er, so lassen es seine Aussagen von 1910 vermuten, wohl als Keimzelle jener «Okkulten Geschichtsforschung», mit der er 1903 begonnen hatte, betrachtete: «Erst wenn Sie die Geschichte so betrachten, können Sie sehen, was die Persönlichkeit und was die überpersönlichen Mächte für das geschichtliche Leben bedeuten, wie da etwas hereinspielt in die individuellen Inkarnationen, was Frau Blavatsky nennt das Zusammenspiel von persönlichen individuellen Inkarnationen, und dem, was sie schildert, indem sie sagt: ‹Aber neben der alten stets bestehenden Tatsache von Reinkarnation und Karma sollten die Okkultisten eine zyklische und mit der Evolution Schritt haltende Reinkarnation verkünden› und so weiter. [...] Das also, was da steht als eine Offenbarung dessen, was Blavatsky in ihrer ersten Zeit aus den Rosenkreuzermysterien heraus sagte, das ist durchaus zu kontrollieren und festzustellen durch ursprüngliche Forschungen. Daraus aber werden Sie sehen, dass jene bequeme Art, die eine Inkarnation immer nur als die Wirkung einer vorhergehenden Verkörperung auffasst, wesentlich modifiziert wird. Und Sie werden begreifen, dass Reinkarnation eine viel kompliziertere Tatsachenwelt ist, als man gewöhnlich annimmt, und dass wir sie vollkommen nur dann verstehen, wenn wir den Menschen angliedern an eine höhere überphysische Welt, die fortwährend in unsere Welt herein wirkt.» (GA 126, 62 f.)

Das Wirken der Meister

Worin aber bestand nun jene rosenkreuzerische Inspiration? Das erkennt man dann, wenn man den Zusammenhang von Rudolf Steiners Reinkarnationsanschauung mit derjenigen von Lessing zusammenhält, auf die bereits oben hingewiesen worden ist. Und auf ihrer Grundlage erst versteht man nun das, was Rudolf Steiner ab 1903 als «Okkulte Geschichte» und als das Wirken der «Meister» bezeichnet hat.

Diese inkarnieren sich, wie Rudolf Steiner in Anknüpfung an Blavatsky betont, nicht mehr unbewusst, sondern «bewußt» bzw. «zyklisch». Was heißt das aber? In dem Kapitel «Leben und Tod. Der große Hüter der Schwelle» in seinem Grundwerk «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» wurde dieser Gesichtspunkt bereits dargestellt:

«Bisher hast du nur dich selbst erlöst, nun kannst du als ein Befreiter alle deine Genossen in der Sinneswelt mit befreien. Als Einzelner hast du bis heute gestrebt; nun gliedere dich ein in das Ganze, damit du nicht nur dich mitbringst in die übersinnliche Welt, sondern alles andere, was in der sinnlichen vorhanden ist. [...] Als einzelner Befreiter möchtest du immerhin schon heute in das Reich des Übersinnlichen eingehen. Dann aber würdest du hinabschauen müssen auf die noch unerlösten Wesen der Sinnenwelt. Und du hättest dein Schicksal von dem Ihrigen getrennt. Aber ihr seid alle miteinander verbunden. Ihr musstet alle hinabsteigen in die Sinnenwelt, um aus ihr heraufzuholen die Kräfte für eine höhere. Würdest du dich von ihnen trennen, so missbrauchtest du die Kräfte, die du doch nur in Gemeinschaft mit ihnen hast entwickeln können. Wären sie nicht hinabgestiegen, so hättest es auch du nicht können; ohne sie fehlten dir die Kräfte zu deinem übersinnlichen Dasein. Du musst diese Kräfte, die du mit ihnen errungen hast, auch mit ihnen teilen.» (GA 10, S. 211 f.)

Beim Lesen dieser Stelle versteht man nun genauer, aus welchen Gesichtspunkten heraus die Eingeweihten, die «Meister» wirken. Sie betrachten die Menschheit als einen Organismus, in dem sie selbst nun bewusst eine ganz bestimmte Aufgabe zu erfüllen haben und sich damit vollkommen selbstlos, den Egoismus hinter sich lassend, in den Dienst der Menschheit stellen.

Der Zyklus «Okkulte Geschichte» schildert also erstmals ausführlich und sehr anschaulich, wie solche «bewußten» bzw. «zyklischen» Wiederverkörperungen zustande gekommen sind und sich historisch ausgewirkt haben. Im Zentrum steht dabei jene Reinkarnationsreihe, die in Gilgamesch und Eabani ihren Ausgangspunkt genommen hat. Rudolf Steiner kam es dabei darauf an – und daran spiegelt sich in der Zeit von 1903 bis zur Trennung 1912/13 die ganze Auseinandersetzung innerhalb der theosophischen Gesellschaft um die christliche Ausrichtung der von Rudolf Steiner begründeten Anthroposophie – eben die christliche Ausrichtung dieses Wirkens der «Meister» darzustellen.

Dieser Aspekt tritt bereits am 31. Mai 1909 beim Budapester Kongress der Theosophischen Gesellschaft in den beiden gegeneinander gerichteten Vorträgen von Rudolf Steiner und Annie Besant deutlich hervor. Rudolf Steiner führt hier unter dem Titel «Von Buddha zu Christus» am Ende des Vortrages aus:

«Solche Menschen, die sich hinauf ringen können zu den Höhen der spirituellen Weisheit und Liebe, sie sind Kandidaten für die Kopien des Ich des Jesus von Nazareth, sie sind dann die Christus-Träger, die wahren Christophoren. Sie sollen auf dieser Erde die Vorbereiter sein für sein Wiedererscheinen.

Kraft gibt uns das für unser Wirken in die Zukunft hinein, wenn wir wissen, welche Individualitäten hinter der Mission bedeutsamer Menschen stehen. Es gibt eine Möglichkeit der Prüfung dieser Tatsachen. Erforschen kann nicht jeder das, was hinter den Kulissen der physischen Welt vor sich geht, prüfen aber das Erforschte, das kann jeder an den heiligen Schriften vor und nach der christlichen Zeit. Und es können diese Tatsachen dem Verständnis aufleuchten. Sie werden uns dann zu spirituellem Lebensblut.» (GA 109, S. 154)

Zuvor hatte er über das Prinzip der «Spirituellen Ökonomie» gesprochen, das im Wesentlichen darin besteht, dass «Abbilder» oder «Kopien» der Wesensglieder des Christus-Jesus, seines Ätherleibes, seines Astralleibes und eben auch seines Ich auf dafür geeignete Persönlichkeiten im Laufe der Geschichte übergehen. Dadurch lässt sich das Wirken der «Meister» im anthroposophischen Sinne erst richtig verstehen.

Der Zyklus «Okkulte Geschichte» rückt also nicht nur das christliche Verständnis der Reinkarnation im oben gemeinten Sinne ins Bewusstsein, er versucht auch auf die christlich-rosenkreuzerischen Ursprünge H. P. Blavatskys hinzuweisen, um damit der theosophischen Arbeit die Richtung im Hinblick auf dieses christliche Reinkarnationsverständnis zu geben.

Warum erfolgten diese Ausführungen ausgerechnet in Stuttgart? Die im Anschluss an den Zyklus «Okkulte Geschichte» am 3. Januar 1911 erfolgte Grundsteinlegung des ersten Zweighauses der späteren Anthroposophischen Gesellschaft macht deutlich, dass die Stuttgarter Mitglieder, allen voran Carl Unger, Adolf Arenson, und José del Monte, besonders an einer auch äußerlich sichtbaren Verkörperung der Anthroposophie interessiert waren. Sie wollten im Sinne eines neuen Tempelbaues, wohl auch auf der Grundlage ihrer jüdischen Herkunft, den physischen Leib für die Anthroposophie und die neuen christlichen Mysterien zubereiten. Möglicherweise, das soll hier als These ausgesprochen werden, konnte Rudolf Steiner zu diesem weihnachtlichen Zeitpunkt und in diesem Umfeld also besonders deutlich über die Geheimnisse der Wiederverkörperung im christlichen Sinne sprechen.

Erst bei der Grundsteinlegung des «geistigen Goetheanum» zu Weihnachten 1923, wo es erneut um einen Tempelbau, dieses Mal aber um einen geistigen Tempel ging, taucht die Betrachtung der Weltgeschichte und derselben Inkarnationsreihe wie 1910 «in anthroposophischer Beleuchtung» wieder auf. Jetzt aber werden die Mitglieder der neu gegründeten Gesellschaft, indem Rudolf Steiner selbst deren Vorsitz übernimmt, in diese zukünftige, selbstlose Art des geschichtlichen Wirkens mit hinein gerufen: «Und der rechte Boden, in den wir den heutigen Grundstein hinein verlegen müssen, der rechte Boden, das sind unsere Herzen in ihrem harmonischen Zusammenwirken, in ihrem guten, von Liebe durchdrungenen Willen, gemeinsam das anthroposophische Wollen durch die Welt zu tragen. Das wird uns wie mahnend entgegen strahlen können aus dem Gedankenlichte, das uns von dem dodekaedrischen Liebesstein, den wir in unsere Herzen heute versenken wollen, jederzeit entgegen strahlen kann.

Das, meine lieben Freunde, wollen wir nur so recht in unsere Seele aufnehmen. Damit wollen wir unsere Seele erwärmen, damit wollen wir unsere Seele erleuchten. Und wir wollen bewahren diese Seelenwärme und dieses Seelenlicht, das wir heute aus gutem Willen in unsere Herzen eingepflanzt haben.

Wir pflanzen es ein, meine lieben Freunde, in einem Augenblicke, da das wirklich die Welt verstehende Menschen-Erinnern zurückblickt zu jenem Punkte der Menschheitsentwickelung in der Zeiten-Wende, wo aus der Finsternis der Nacht und aus der Finsternis des moralischen Menschheitsempfindens, einschlagend wie das Himmelslicht, geboren worden ist das zum Christus gewordene Gotteswesen, das in die Menschheit eingezogene Geisteswesen.» (GA 260, 64 f.)

Hiermit schließt sich der Kreis, mit dem Rudolf Steiner das Prinzip der «Okkulten Geschichte», die Zusammenführung des Christentums mit dem Reinkarnationsgedanken, wie sie zuerst in der Lessingschen «Erziehung des Menschengeschlechts» aufleuchtete, zur Vollendung bringen konnte: Das Wirken des Einzelnen im Dienste eines Höheren, eines Menschheitlichen, wie es Rudolf Steiner durch seine Inkarnationen hindurch vorgelebt hatte, sollte von nun an, für alle die sich diesem Impuls verbinden wollen, zum Zivilisationsprinzip werden.

1. Vgl. dazu meinen Aufsatz: «Die Globalisierung im Zeichen des Reinkarnationsgedankens» in: «Anthroposophie», Michaeli 2009.’
Overigens is er een foutje in de tekst geslopen, daar waar Neider schrijft:
‘Die Geheimlehre H. P. Blavatskys war 1888 von ihr selbst in eben jenen von Rudolf Steiner genannten zwei Bänden publiziert worden. Nach ihrem Tode aber hatte Annie Besant 1897 einen dritten Band bereits zusammengestellt, der den Titel «Esoterik» trug. Diesen dritten Band muss Rudolf Steiner gekannt haben. Dennoch stellt er diesem einen neuen «dritten Band» entgegen und nennt diesen «Okkulte Geschichtsforschung». Das erscheint zunächst rätselhaft, stellte sich Rudolf Steiner 1903 doch offiziell ganz in den Dienst der theosophischen Gesellschaft, deren Präsidentin eben jene Annie Besant war.’
Annie Besant was in 1903 in functie als opvolger van Blavatsky als leider van haar esoterische school, maar niet als voorzitter (president) van de Theosofische Vereniging. Dat was destijds namelijk kolonel Olcott, tot zijn dood in 1907. Pas vanaf dat moment nam Besant ook zijn functie over, waarbij Steiner de grootste vraagtekens zette bij de manier waarop dat gebeurde, wat uiteindelijk leidde tot een scheiding en afsplitsing, tussen Theosofische en Antroposofische Vereniging (zie ook Rudolf Steiner, ‘Esoterische scholing’, het nawoord van Roel Munniks en mijzelve, op blz. 239).
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(Hilversum, 1960) – – Vanaf 2016 hoofdredacteur van ‘Motief, antroposofie in Nederland’, uitgave van de Antroposofische Vereniging in Nederland (redacteur 1999-2005 en 2014-2015) – – Vanaf 2016 redacteur van Antroposofie Magazine – – Vanaf 2007 redacteur van de Stichting Rudolf Steiner Vertalingen, die de Werken en voordrachten van Rudolf Steiner in het Nederlands uitgeeft – – 2012-2014 bestuurslid van de Antroposofische Vereniging in Nederland – – 2009-2013 redacteur van ‘De Digitale Verbreding’, het door de Nederlandse Vereniging van Antroposofische Zorgaanbieders (NVAZ) uitgegeven online tijdschrift – – 2010-2012 lid hoofdredactie van ‘Stroom’, het kwartaaltijdschrift van Antroposana, de landelijke patiëntenvereniging voor antroposofische gezondheidszorg – – 1995-2006 redacteur van het ‘Tijdschrift voor Antroposofische Geneeskunst’ – – 1989-2001 redacteur van ‘de Sampo’, het tijdschrift voor heilpedagogie en sociaaltherapie, uitgegeven door het Heilpedagogisch Verbond

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